“Merkel – meine Freundin”

GiNN-BerlinKontor.—US-Präsident Donald J. TRUMP hat auf einer Pressekonferenz in Washington D.C. die kritischen Anmerkungen der deutschen Bundeskanzlerin Angela MERKEL zum Nordkorea-Konflikt, zur militärischen US-Drohung und die scharfe Rhetorik des Präsidenten mit den Worten kommentiert: “Nun, ich denke, dass Frau Merkel vermutlich für Deutschland gesprochen hat. Lass sie für Deutschland sprechen. Sie ist meine Freundin und sie ist eine sehr gute Frau, die sich wohl auf Deutschland bezog und sicherlich nicht auf die Vereinigten Staaten, das kann ich Ihnen sagen.”

Trump O-Ton: “Well, I think maybe she’s speaking for Germany. Let her speak for Germany. She’s a friend of mine, she’s a very good person, a very good woman. She’s a friend of Ivanka. Perhaps she’s referring to Germany. She’s certainly not referring to the United States, that I can tell you.”

Merkel hatte erklärt: “Ich glaube, dass eine Eskalation der Sprache nicht zu einer Lösung des Konfliktes beitragen wird….,.sondern ich sehe beständige Arbeit, wie wir sie im UN-Sicherheitsrat gesehen haben mit den Mitgliedern des UN-Sicherheitsrates mit Resolutionen im Blick auf Nordkorea.” Sie rief zudem dazu auf, die Bemühungen um eine friedliche Lösung zu verstärken, und forderte eine sehr enge Kooperation der betroffenen Länder, insbesondere der USA und China”, aber auch mit Südkorea und Japan, um den Konflikt zu beruhigen.

Auf einem Enpfang für das Diplomatische Korps auf Schloß Merseburg am 14. Juli hatte die Kanzlerin ein härteres Vorgehen der Weltgemeinschaft gegen Nordkorea gefordert. Der jüngste Raketentest sei eine weitere Provokation und eine ernsthafte Bedrohung des Friedens in der Region und weit darüber hinaus. “Das Regime in Pjöngjang treibt sein völkerrechtswidriges Raketen- und Nuklearprogramm weiter voran”, so Merkel.. Die internationale Gemeinschaft habe ” die Pflicht, fest zusammenzustehen und den Druck auf Nordkorea zu erhöhen”.

Außenminister Sigmar GABRIEL (SPD) sagte in der Märkischen Allgemeinen: “Ich kann verstehen, dass der amerikanische Präsident entsetzt über das Atomprogramm des nordkoreanischen Führers ist. Das geht uns Europäern nicht anders. Aber statt fast schon schlafwandlerisch auf den Krieg zuzulaufen ist das jetzt die Stunde der Diplomatie und nicht des Kriegsgeschreis.”

Trump hatte auf Twitter erklärt, die Nordkoreaner müssten “den Ernst dessen, was ich sage, voll verstehen”. Die Waffen seien “gesichert und geladen”. “locked and loaded“.

Zuvor hatte der US-Präsident gedroht, wenn Nordkorea ihre Bedrohungen in Richtung USA nicht einstelle, würden sie “Feuer und Zorn erleben, wie ihn di Welzt noch nicht gesehen habe: Trump: North Korea best not make any more threats to the United States. They will be met with fire and fury like the world has never seen. He has been very threatening beyond a normal state. And as I said, they will be met with fire, fury, and, frankly, power, the likes of which this world has never seen before. (Quellen: bundsesregierung.de/auswaertiges-amt.de/whitehouse.gov).

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