Merkel lobt “Wettbewerber” China

GiNN-BerlinKontor.—Bundeskanzlerin Angela MERKEL (CDU) erklärte nach ihrem China-Besuch, Deutschland und China seien sich in Fragen der  “Bewältigung der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise in vielen Argumenten näher gekommen”.  Die deutsche Regierungschefin  hielt sich auf Einladung des chinesischen Ministerpräsidenten WEN Jiabao in Begleitung einer deutschen Wrtschaftsdelegation vierTage in China  auf. Neben Peking/Beijing besuchte Merkel  auch die Stadt Xi’an  in der westchinesischen Provinz Shaanxi.

Die Kanzlerin  resumierte vor ihrer Weiterreise nach Kasastan: “Ich glaube, dass die Gemeinsamkeit von Ländern, die eine starke Realwirtschaft haben, die sich weiterentwickeln wollen, die auf Innovation und Forschung setzen, hier schon eine Bedeutung gehabt hat.  Wir haben hier sehr offene Gespräche über die Vorzüge des Investitionsklimas geführt, aber eben auch über Probleme, die deutsche Unternehmen haben. Insoweit bin ich mit dem Besuch sehr zufrieden.”

China sei in den letzten Jahren einen  “beachtlichen Weg” gegangen, sgte Merkel. Das Land sei  in vielen Bereichen ein  “Wettbewerber” geworden. Die Bundeskanzlerin  weiter: “Wenn man einmal sieht, dass in einer Stadt wie der, in der wir hier sind, in Xi’an, jedes Jahr 300.000 Absolventen die Hochschulen und Universitäten verlassen, dass für diese Absolventen Arbeitsplätze geschaffen werden müssen und dass für diese Absolventen Wohnraum geschaffen werden muss, dann sieht man, vor welcher Herausforderung das Land steht. Diese Menschen sind neugierig, sie kämpfen für ihren Wohlstand. Ich freue mich, dass ich ein Land wie die Bundesrepublik Deutschland vertrete, das China viele Innovationen zeigen kann, und dass China von uns lernen kann. Wir können eben auch stolz darauf sein, was wir erfunden, entwickelt und auch produziert haben.”

Wie bei ihren letzten drei China-Besuchen hat Merkel auch dieses Mal die Menschenrechte in der Volksrepüublik angesprochen. Vor der Presse sagte sie:  “Ich glaube, dass es nach unserem Grundgesetz und unserem Verständnis, dass die individuellen Rechte des Menschen unantastbar sind, natürlich Defizite im Bereich der Menschenrechte gibt. Das muss man hier natürlich auch zur Sprache bringen. Das habe ich getan, und das wird auch akzeptiert.”

Ein Gedanke zu “Merkel lobt “Wettbewerber” China

  1. Tja, China und Deutschland sind sich näher, als man gemeinhin denkt, zumindest in Sachen Menschenrechte. Denn Merkel hat ihrem Parteifreund Jäger 2008 das Bundesverdienstkreuz verehrt. Bei Jäger handelt es sich um den ehemaligen Rektor der Universität Freiburg und Aufsichtsratsvorsitzenden der Universitätsklinik Freiburg. In der Amtszeit von Jäger (1995 – 2008) war eine evidente Kriminalisierung der Universitätsklinik Freiburg zu beobachten:

    Die grösste Fälschungsaffäre in der Geschichte der deutschen Forschung (Zitat Winnacker, Vorsitzender der DFG), Folter und Mord an Patienten (Friedl und Mertelsmann), der Doping-Skandal usw. usf.

    In der Abteilung Mertelsmann wurden ohne ausreichende Aufklärung der Patienten Experimente mit Hochdosis-Chemo durchgeführt. Die Patienten starben, Mertelsmann wurde befördert. Lt. Süddeutsche Zeitung hatten die Versuche der Universitätsklinik Freiburg pro Patient 75 Tsd Euro in die Kassen gespült. Und Friedl hatte mit seinen “Freistil-Operationen” zahlreiche Patienten schwerst geschädigt. Usw. usf. In allen Fällen wurden die Täter von Justiz und Landesregierung protegiert. Und von Schavan gabs 2007 einen Elite-Titel und Geldpreise. China kann das ja wohl auch nicht mehr toppen.

    Und gegen den neuen Präsidenten am Bundesverfassungsgericht Vosskuhle ist derzeit ein Antrag auf Klageerzwingung am OLG anhängig. Auch bei diesem Fall waren unqualifizierte Experimente ohne ausreichende Aufklärung durchgeführt worden. Und Vosskuhle hatte damals die Aufsichtsfunktion über die Täter, vgl. google: Vosskuhle Danisch).

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