Mecklenburg-Vorpommern: Nur 2,7 % wählten FDP

GiNN-BerlinKontor.–-Nur noch 2,7 % der Wähler in Mecklenburg-Vorpommern gaben am 4. September 2011 den Liberalen ihre Stimme. Die CDU verlor im Landesverband der Kanzlerin Angela MERKEL fast 6 % gegenüber den letzten Wahlen. Sieger wurden mit fast 36 % die Sozialdemokraten. DIE LINKE verbesserte sich auf über 18 % und die NPD schaftte mit 6 % den Wiedereinzug ins Schweriner Parlament. Der “Höhenflug” der GRÜNEN setzte sich auch in “MeckPom” fort. Sie erreichten über 8 % und sind nunmehr in allen 16 Landessparlamenten der Bundesrepublik vertreten. Der Bundesvorsitzende der GRÜNEN, Cem ÖZEMDIR,  nannte das Wahlergebnis “sensationell”.More...

Für die FDP ist dies erneut ein folgenschweres Debakel. Immer mehr Wähler halten die Liberalen offensichtlich für “überflüssig”. Man wird erinnert an die Forderung des ehemaligen Bundeskanzlers derc ersten Großen Koalition, Kurt-Georg KIESINGER, der im Wahlkampf 1969 versprach, die FDP aus den Landtagen “herauszukatapultieren”.

FDP-Generalsekretär Christian LINDNER sprach von einer “bitteren Niederlage” bei den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und interpretierte dies als “Signal” dafür, an den “Brot- und Butterthemen *) – Euro, Wirtschaftslage, Arbeitsplätze – mit Disziplin zu arbeiten.”

Laut vorläufigem Endergebnis erreichte die SPD 35,7 %, DIE GRÜNEN   8,4 % und ziehen somit zum ersten Mal in den Schweriner Landtag ein. Die FDP, die 2006 noch 9,6 % der Stimmen bekam, blieb mit 2,7 % deutlich unter der Fünf-Prozent-Hürde. Die Wahlbeteiligung lag nur noch bei 52 %. Die “Partei der Nichtwähler” bleibt stärkste “Kraft” in Deutschland.

FDP-Generalsekretär Lindner bedauerte, dass im neuen Landtag von Mecklenburg-Vorpommern  “keine liberale Stimme, wohl aber mit der NPD womöglich Feinde der Demokratie” vertreten sein werden. Dies sei auch ein “Signal an die Wähler der FDP, die auf der Couch geblieben sind”. Jetzt gelte es für die FDP, noch entschlossener zu kämpfen und das Vertrauen der Wähler zurückzugewinnen.

“Wir haben uns keine Illusionen gemacht”, sagte Lindner. Die Enttäuschung sei dennoch groß. Lindner kündigte an, dass die FDP sich nun mit “Disziplin und Geschlossenheit wieder das Vertrauen der Bürger erarbeiten” werde. In Berlin wird erwartet, dass nun die kritische Debatte um den FDP-Außenminister Guido WESTERWELLE fortgesetzt wird und die Forderungen der FDP-Spitze nach seinem Rücktritt massiver werden.Parole: Ein “Brot&Butter”-Sündenbock muss her! (Quellen: ARD/liberale.de/ZDF)

*) Die Neu-Isenburger Werbeagentur ” Brot & Butter” klärt uns auf: Butter und Brot heißt:  Grundlegendes, Praktisches und Einfaches zu schaffen. Kurz: uns auf das Wesentliche zu konzentrieren. Nämlich auf Sie. Auf Ihr Image, Ihre Außenwirkung, Ihre Unternehmens-Darstellung. Wir verbinden bewährte und erfolgreiche Konzepte mit frischen Ideen – so kreativ wie nötig und so effektiv wie möglich.”

Der Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Rainer BRÜDERLE, beschrieb die neue FDP-PR-”Marschrichtung” so: “Die FDP werde mit ihren Brot- und Butter-Themen überzeugen. Dazu gehört in erster Linie die Stabilität der Währung, aber auch Fragen wie Bildung, Bürgerrechte und eben Steuergerechtigkeit.”

Nun gilt es nur noch, den “richtigen Geschmack” der Wähler zu treffen: Butter – gesalzen oder ungesalzen!?

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