Made in Germany:Hände weg

GiNN-BerlinKontor.—Bundeswirtschaftsminister Sigmar GABRIEL lehnt die “Initiative” der EU-Kommission zur Neuregelung der Herkunftsbezeichnungen von Produkten ab. “Ich halte von dieser Idee nichts”, so der Minister.  Die Pläne stellten das bewährte Gütesiegel “Made in Germany” in Frage.

Nach dem Vorschlag der EU Kommission soll das Ursprungsland fortan nach zollrechtlichen Ursprungsregeln bestimmt werden. Art. 7 der geplanten “Verordnung zur Sicherheit von Verbraucherprodukten” (PSVO) sieht eine verpflichtende Ursprungsangabe vor, die an den EU-Zollkodex anknüpfte.

Danach dürfte das Gütesiegel “Made in Germany” nur noch dann verwendet werden, wenn gerade der letzte wesentliche Fertigungsschritt in Deutschland stattgefunden hat. Andere, frühere deutsche Beiträge im Entstehungsprozess des Produkts, z.B. deutsche Ingenieurleistungen – blieben bei der Kennzeichnung unberücksichtigt.

Das Gütesiegel “Made in Germany” ist weltweit Synonym für Innovationsstärke und Verlässlichkeit und steht für die hohe Qualität von Industrieprodukten aus Deutschland. Es ist damit ein sowohl für Unternehmen wie auch private Verbraucher eine wichtige Hilfe bei der Einkaufsentscheidung.

Das BMWi befürchtet, dass die vorgeschlagene Neuregelung zu zusätzlichen Kosten und mehr Bürokratie gerade für den deutschen Mittelstand führen würde. Es teilt die grundsätzlichen Bedenken des Bundesrates, der deutschen Wirtschaft und ihrer Spitzenverbände. (Quelle: bmwi.de)

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