Luc Jochimsen (74) wird linke Zählkandidatin

GiNN-BerlinKontor.—-Dr. phil. LUC JOCHIMSEN (74) soll nach dem Willen der Partei DIE LINKE  Bundespräsidentin werden.  Sie ist von Beruf  “Politjournalistin” (taz), die jahrelang aus dem kapitalistischen London für die ARD als Korrespondentin und bekennende Sozialistin tätig war . Die GEZ-Zahler berieselte sie  mit ihren ARD-Panorama-Sendungen.

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Die Kandidatin wurde als Lukrezia SCHLEUSSINER  am 1. März 1936  im Nürnberg geboren  Sie machte in Frankfurt/Main 1956  als 20jähriges “Nach-Kriegskind”  Abitur und studierte Soziologie, Politikwissenschaft und Philosophie. Mit einer Disseration  über “Zigeuner heute – Untersuchung einer Außenseitergruppe in einer deutschen Mittelstadt”  wurde sie zum Dr. Phil. promoviert.

Luc Jochimsen machte beim Westdeutschen Rundfunk/Fernsehen  schnell Karriere und arbeitete lange Zeit für den Hessischen Rundfunk (HR).  Die ARD  schickte sie 1985  für sechs Jahre als  ARD Korrespondentin nach London. 1988–1993 leitete sie das dortige ARD-TV-Studio. Nach ihrer Rückkehr wurde sie 1994 Chefredakteuerin  beim TV-Hessischen Rundfunk.

Lukrezia Jochimsen hatte nach der so genannten Wende große Probleme mit der  – wie sie sagt – “Stigmatisierung”  der kommunistischen SED und dem Nachfolgekonstrukt PDS. Sie schloss sich den Neo-Sozialisten an.
Die  “West”-Journalistin  liess sich wild entschlossen bei der Bundestagswahl 2002  als  “Spitzenkandidatin der  PDS”  einvernehmen – und verlor.   Als angeblich “unabhängige, objektive Journalistin”  (wieviel waren und sind eigentlich immer noch auf der pay roll  einer Partei ??)   war Luc danach zunächst beim deutschen Medien-Polit-Management   “verbrannt”.  Sie erholte sich von der Niederlage am Institut für Medienwissenschaft und Journalismus der Universität Wien und flüchte nach Jerusalem, um  “aufzutanken”.

2005 zog Luc Joachimsen auf Einladung der SED/PDS über die Landesliste Thüringen der “Linkspartei”  endlich in den Deutschen Bundestag ein und wurde  kulturpolitische Sprecherin ihrer Fraktion.  2009 gelang ihr der erneute Listeneinzug in den Bundestag, wo sie bis zum 8.6.2010  “herumsass”, so Berliner “Hauptstadt”-Korrespondenten.

An diesem für Frau Jochimsen geschichtsträchtigen 8. Juni 2010  “sodannierte ” die eitele TV-Genossin zur strategischen Verheiz-und Zählkandidatin für das honorige Bundespräsidentenamt – wie einst der Ex-DDR-Mime Peter SODANN.  Der Politsadismus der Sozialisten und die eskalierende Verarschung der “BRD”-Verfasung wird immer unerträglicher – vor allem wenn sich Ex-Stalinisten und Stasi-Agenten in “BRD”-Parlamenten und – Ministerien auf “Demokratie, Bürgerschutz und Datenschutz” berufen und gleichzeitig zum Generalstreik aufrufen.

Es ist anrührend -  denn die Kindheit der LINKE-Spitzekandidatin für das höchste Staatsamt in der BR Deutschland – wurde doch “vom Zweiten Weltkrieg geprägt” – sagt sie. Zu Beginn des Krieges war “Luc” 3 Jahre alt,  erinnert sich aber noch mit 4-8 Jahren genau an die “Kriegseinsätze” in ihrer Heimat.  Von Stalin und Hitler wird sie aber wohl  erst  “später erfahren”  haben.  Am 8. Mai 1945 war Luc neun Jahre alt – ich auch.  Aber heute kämpft sie für den Frieden – z.B.  in Afghanistan – ich auch.

So auch Joachim GAUCK, dessen Vater  als Kapitän zur See der Dönitz-Kriegsmarine vom sowjetischen Geheimdienst nach Sibirien verschleppt wurde.  Auch Gauck – der  jetzt “linksliberale Konservative” wurde durch das  “Ereignis mit dem Vater politisch geprägt”. Gauck war am 8. Mai 1945 noch nicht mal vier Jahre alt.

Aber heute ist heute.  Forget the war!  Aufgeregt hat Luc Jochimsen schon immer die “Sexmoral des Vatikans” und die  “Lebenssituation türkischer Töchter”.  Das passt!  Luc war eben schon immer “auf der anderen Seite”, sagt sie. Und auch sie steht vermutlich auf der Beobachtungsliste des Verfasungsschutzes – so wie die Neo-Nazis. What a shame!

“2002 – nach meiner Pensionierung – habe ich den bewussten Schritt als Westperson zur PDS getan”, rechtfertigt sich die Ex-Korresondentin Luc Jochimsen.  “Ich verstand dies als Vereinigungsmöglichkeit”.  Weiss sie denn nicht, das man Journalisiten niemals “pensionieren”  kann??  Als Präsidentin – so verrät Joachimsen – würde sie  “Friedensbotschafterin”  sein und “Schirmherrin für die “Schwachen und Benachteiligten”.   Und sie hat einen “anderen Freiheitsbegriff”  als der Gegenkandidat aus der DDR,  der Anti-Kommunist Joachim Gauck.  Für sie beinhalte Freiheit auch soziale Gerechtigkeit.

Beim  zweiten/dritten Wahlgang – sollte es bei der Bundespräsidentenwahl am 30.06 dazu kommen – können sich die Rotgrünen jedenfalls auf ihren Koalitionspartner in Wartestellung – DIE LINKE – fest verlassen. Denn: SIE  wissen – im Gegensdastz zu den ChristLiberalen – genau was sie tun.
Na  ja – dann siegt man schön!  (Theodor Heuss).

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