Londons Schuldenberg

GiNN-BerlinKontor.—Die US-Ratingagentur Moody’s hat die Bonität (Kreditwürdigkeit) des Vereinigten Königreichs Großbritannien  von Aaa auf Aa1 herabgestuft. Moody’s begründete die Herunterstufung mit der hohen Verschuldung und der schwache Konjunktur des Landes. Die Agentur in London erklärte am 22.02. : “Moody’s Investors Service has today downgraded the domestic- and foreign-currency government bond ratings of the United Kingdom by one notch to Aa1 from Aaa. …The UK’s creditworthiness remains extremely high.”

Durch die steigenden Schulden – “UK’s high and rising debt burden” – so Moody’s – verschlechtere sich die Fähigkeit der konservativ-liberalen Regierung, “Schocks aufzufangen”. Dieser Trend werde sich vorerst nicht umkehren. “The continuing weakness in the UK’s medium-term growth outlook, with a period of sluggish growth which Moody’s now expects will extend into the second half of the decade.”

Moody’s stellt jedoch auch fest, dass die immer noch vorhandene Wirtschaftskraft Großbritanniens “und der politischer Wille, eine finanzielle Konsolidierung möglich macht.”. Der Ausblick sei folglich “stabil”. Die US-Ratingsagenturen Fitch und Standard & Poor’s sehen jedoch diesen “outlook” nicht.

Der britische Finanzminister – sein voller Titel: Chancellor of the Exchequer and Second Lord of the Treasury of the United Kingdom,George OSBORNE, nannte die Senkung der Kreditwürdigkeit eine “sachliche Erinnerung an die Schuldenprobleme Großbritanniens”. Er werde seine Reformpolitik jedoch “entschlossen fortsetzen”. (Quelle: moody’s.com)

 

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