LINKE zur Anti-EU-Partei AfD

GiNN-BerlinKontor.-- Sahra WAGENKNECHT (44), Vize-Vorsitzende der Partei DIE LINKE hat im n-tv erklärt, die Anti-EURO-Partei “Alternative für Deutschland” (AfD) habe “mit ihrer Kritik an der derzeit praktizierten EURO-Rettung in vielen Punkten recht”. Die AfD kritisiere wie DIE LINKE die Europapolitik der Bundeskanzlerin und “da gibt es viele Überschneidungen”, so Wagenknecht im n-tv. “Die AfD kritisiert in vielen Punkten das Gleiche wie wir”, schwärmt die Linkspolitikerin.

Die “Überschneidungen” AfD-Linke beschrieb Wagenknecht so: “Die Leute fragen zu Recht: Warum sollen wir dafür zahlen, dass in Spanien Banken oder Irland gerettet werden? Wobei meist verschwiegen wird, dass wir damit am Ende auch deutsche Banken retten. Aber das macht es ja nicht besser. Also: Wieso sollen Arbeitnehmer und Rentner in Deutschland die Zeche zahlen für die Zockereien der Banker? Gleichzeitig werden die Länder in Südeuropa totgespart, die Arbeitslosigkeit explodiert und die Menschen werden gegen Europa aufgebracht. Diesen Irrsinn zu kritisieren, ist richtig.”

Es sei der “Charme” der AfD, dass sie eine NEUE Partei sei, so Wagenknecht. Die Neugründung zeige, “dass sich immer mehr Menschen vom etablierten Politikbetrieb abwenden”. Zwischen UNION, FDP, SPD und Grünen gebe es “ja kaum noch Unterschiede”.

Die Sozialistin Wagenknecht warnte die  AfD, sie müsse “aufpassen, wer bei ihnen andockt”. So sei es “wirklich gefährlich, wenn Rechtspopulisten versuchen sollten, die AfD für ihre Ziele einzuspannen” Es sei aber “noch zu früh, um zu beurteilen, wie vehement sich die Partei dagegen wehren wird.” Der DIE LINKE-Vorsitzende , Bernd RIEXINGER, hatte zuvor erklärt: “Die AfD ist derzeit die gefährlichste Partei am rechten Rand”.

Man dürfe die AdF-Gründer  nicht als Populisten abstempeln, sagte Wagenknecht dem n-tv. Denn “Wenn man sich die Situation in Europa anschaut, könnte man eher sagen: Südeuropa braucht den EURO nicht.” Es wäre jedoch falsch “zu suggerieren: “Wir müssen raus aus dem EURO, dann sind unsere Probleme gelöst”, so Wagenknecht, bis 2010 Mitglied der Leitung der Kommunistischen Plattform in der Partei DIE LINKE.

Die Lebensgefährtin von Oskar LAFONTAINE wandte sich in dem n-tv-Interview gegen eine Aufkündigung der Währungsunion. Die Wiedereinführung der D-Mark ginge mit einer “extremen Aufwertung” einher. “Für die Exportindustrie, derzeit der einzige Anker der deutschen Konjunktur, dürfte das ziemlich hart werden.”

Wagenknecht lobte ausdrücklich den Mitgründer der AfD, “den renomierten Professor Joachim STARBATTY dessen Fachkompetenz außer Zweifel steht.” Starbatty, der von 1969-1972 wissenschaftlicher Mitarbeiter für allgemeine Wirtschaftspolitik und internationale Währungspolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion war , reichte im Juli 2011 unter anderem mit Peter GAUWEILER  (MdB-CSU), beim BVerfG eine Verfassungsbeschwerde gegen den Rettungsfonds der EU ein, die am 8. September 2011 zurückgewiesen wurde.

Zu den aktuelllen Umfragen 5 Monate vor der Bundestagswahl sagte Wagenknecht, die Beliebtheit der Bundeskanzlerin sei  darauf zurückzuführen, dass Angela MERKEL (CDU)  mit Peer STEINBRÜCK (SPD)  einen  ”extrem schwachen Herausforderer hat, der zudem in der Europapolitik den gleichen absurden Kurs vertritt wie sie” . Es sei daher nachvollziehbar, dass  ”die AfD, die wie Die Linke ein Ende der Rettungsaktionen für marode Banken und die Haftung der privaten Investoren fordert, viele Menschen anspricht”, so Sarah Wagenknecht. (Quelle: n-tv)

 

 

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