Lehman Brothers verhökert Kunstsammlung

GiNN-BerlinKontor.—Die Lehman Brothers Inc., einst größte US-amerikanische Investmentbank, die im September 2008 Insolvenz anmelden musste, versteigert bei Sotheby’s  in New York und in London ihre Kunstsammlung.  In New York stehen zunächst 400 Kunstwerke zum Verkauf. Galerien und Privatsammler haben bereits grosses Interesse signalisiert.

Darunter sollen Werke von Gerhard Richter, Mark Grotjahn, Neo Rauch, John Baldessari, Richard Fuld und John Currins sein.  Allein die Bilder des amerikanischen Malers Currin erzielten bei Auktionen Höchstpreise. So wurde sein Bild “Nice ‘n Easy” für  $ 5.458.500  bei Sotheby’s verkauft (November 2008).

Auktionbshäuser schätzen, dass rund 3500 Kunstwerke weltweit in den Lehman Brothers-Filialen  verteilt sind. Der gesamt Erlös der Auktionen soll an die Lehman Brothers-Insolvenzverwalter gehen. Die Auktionen dürften jedoch angesichts der ausstehenden Forderungen in Höhe von ca. US-$ 700 Milliarden  lediglich “peanuts” einbringen.

Die Sotheby’s Deutschland GmbH wird übrigens von  Philipp Herzog von Württemberg geführt, Sotheby’s München von Heinrich Graf von Spreti, Sotheby’s Hamburg von Katharina Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein, Sotheby’s Frankfurt von Nina Buhne,  Sotheby’s-Niedersachsenund  von Susanne von Lüneburg und Sotheby’s Köln von Ursula Niggemann.

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