Krisenherde im Blick

 

GiNN-BerlinKontor.—Der Konflikt in der Ukraine, der Bürgerkrieg in Syrien, das Atom-Abkommen mit dem Iran, die Gasversorgung Europas – dies waren die Themen , die Bundeskanzlerin Angela MERKEL (CDU) am 18.08.18 mit Russlands Präsidenten Wladimir PUTIN auf Schloss Meseberg bei Berlin erörterten..Der Kanzlerin – so Berlin – war es vor allem wichtig, den Gesprächsfaden mit der Russischen Föderation nicht abreißen zu lassen. Insofern ging es vor allem um einen offenen Gedankenaustausch miteinander.

Zu Beginn dieses Treffens hatte die deutsche Regierungschefin die gemeinsame Verantwortung für die Lösung von Krisen wie in Syrien und in der Ukraine betont. Grundlage für einen Frieden in der Ost-Ukraine seien die Minsker Vereinbarungen, so Merkel –  ”wenngleich wir feststellen müssen, dass wir nach wie vor keinen stabilen Waffenstillstand haben.”

Die Kanzlerin will noch einmal den Versuch unternehmen, “die Entflechtung der Konfliktparteien voranzubringen”. Merkel sprach mit Putin auch über die Möglichkeit einer UN-Mission, die im Zusammenhang mit der Befriedung eine Rolle spielen könnte. Deutschland sei bereit, im Rahmen des Normandie-Formats hier weiter Verantwortung zu übernehmen.

Zum Syrien-Konflikt hiess es, es müsse zunächst darum gehen, dass es bei den Kämpfen um Idlib nicht zu einer humanitären Katastrophe komme, sagte Merkel. “Wir beobachten, dass die Kampfhandlungen zurückgehen, aber damit ist natürlich noch keine Friedensordnung geschaffen.” Deutschland wolle als Mitglied der sogenannten “Small Group” dafür einsetzen, einen politischen Prozess in Gang zu bringen. (Quelle: bundesregierung.de)

In Moskau hieß es, das Merkel-Putin-Gespräch sei ” sehr lang und substantiell” gewesen. Beide seien sich unter anderem darüber einig gewesen, dass das Pipeline-Projekt Nord Stream 2 von Russland durch die Ostsee nach Deutschland fertiggestellt und vor unfairen und nicht legitimen Attacken dritter Staaten verteidigt werden müsse”, so der Sprecher Putins.  Auch habe man von der Notwendigkeit gesprochen, den Dialog zwischen den Zivilgesellschaften auszubauen. (Quelle: sputniknews.com)

 

 

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