Kriegsgefahr auf der Krim

GiNN-BerlinKontor.—US-Präsdent Barack H. OBAMA hat den Kreml-Chef Wladimir W. PUTIN in einer “urgent phone conversation” nachdücklich aufgefordert, seine bereits entsandten Truppen aus der Krim und “aus anderen Orten in der Ukraine” unverzüglich abzuziehen — “to withdraw its forces back to bases in Crimea and to refrain from any interference – elsewhere in Ukraine.”

Die USA-Regierung und ihre Verbündeten würden nicht zulassen, dass Moskau die “Souveränität  und territoriale Integrität” der Ukraine verletze. Obama verwies auf Russlands Verpflichtung unter der UNO-Charta gegenüber die Ukraine  und auf die Schutzverpflichtungen gemäß dem Budapest Memoradum aus dem Jahr 1994.

US-Präsident Obama erklärte in Washington D,.C.,seine Regierung stehe im ständigen Kontakt mit der NATO , dem UN-Sicherheitsrat sowie mit der Organization for Security and Cooperation in Europe (OSCE).

Die Regierung der Vereinigten Staaten – so Obama – werde ihre Teilnahme an dem G8-Gipfel suspendieren, sollte Moskau fortfahren, in der Ukraine militärisch zu intervenieren  und somit das Internationale Völkerrecht breche. Die militärischen Operationen Russlands würden zu einer größen “politischen und ökonomischen Isolation” der Russischen Förderation führen, so der US-Präsident. US-Senatoren forderten, „Putin zu bestrafen“.

Der Föderationsrat Russlands (Oberhaus) forderte, den russischen Botschafter in Washington D.C. abzuberufen. Begründung: US-Präsident Obama habe mit seiner Äußerung, Russland habe für seine Ukrainse-Politik “einen hohen Preis zu zahlen “. Dies sei eine  direkte Drohung und Beleidigung des russischen Volkes”.

Obama hatte betont: “Just days after the world came to Russia for the Olympic Games, it would invite the condemnation of nations around the world.  And indeed, the United States will stand with the international community in affirming that there will be costs for any military intervention in Ukraine.”

Die Übergangsregierung unter Interimspräsident Alexander TURTSCHINOW erklärte in Kiew die „volle Kampfbereitschaft“ der ukrainischen Streitkräfte. Ministerpräsident Arseni JAZENJUK sagte, die Ukraine werde einen russischen Militäreinsatz  nicht hinnehmen. “Eine Intervention wird der Beginn eines Krieges und das Ende aller Beziehungen sein”. Jazenjuk bat die NATO zu intervenieren.  Am 02.März trat der NATO-Botschafterrat zusammen.

NATO-Generalsekretär Anders FOGH RASMUSSEN  bestätigte in Brüssel, dass die 28 Allianz-Mitglieder über die „ernste Lage in der Ukraine beraten und sich eng koordinieren” wollten.

NATO zur Lage in der Ukraine: “NATO and Ukraine have a distinctive partnership, embodied in the NATO-Ukraine Commission. Through that partnership framework, NATO stands ready to continue to engage with Ukraine and assist with the implementation of reforms. Defence reform and military cooperation remain key priorities. We commend the Ukrainian armed forces for not intervening in the political crisis. In a democracy, it is imperative that the armed forces do not intervene in the political process. We underscore the need to strengthen democratic control over the defence and security sector, with effective parliamentary oversight and the robust involvement of civil society. In the context of recent tragic events, transparent democratic and accountable institutions are essential to the future of Ukraine.

A sovereign, independent and stable Ukraine, firmly committed to democracy and the rule of law, is key to Euro-Atlantic security. Consistent with the Charter on a Distinctive Partnership between NATO and Ukraine, NATO Allies will continue to support Ukrainian sovereignty and independence, territorial integrity, democratic development, and the principle of inviolability of frontiers, as key factors of stability and security in Central and Eastern Europe and on the continent as a whole.” (Quellen: whitehouse.gov:/natolivenews.itr)/radio kiew)

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