Moskau verstärkt Schwarzmeerflotte

GiNN-BerlinKontor.—Am 09.05.2014 hat die Russische Föderation den Sieg der UdSSR im “Großen Vaterländischen Krieg” (1939-45) erstmals nicht nur in Moskau, sondern auch in ukrainischen Sewastopol – dem Stützpunkt der russischen Schwarzmeer-Flotte – mit großen Militärparaden gefeiert. Auf dem Roten Platz in Moskau rollten auch Panzer mit den Flaggen der “Republik Krim”. Die Parade in Moskau wurde von Präsident Wladimir W. PUTIN und Verteidigungsminister Sergej SCHOIGU abgenommen. Anschließend flog Putin zur Flottenparade auf die Krim.
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Die russische Schwarzmeerflotte soll  ”angesichts des Russland-Beitritts der Krim” verstärkt werden, melden Die Stimme Russlands und RIA Novosti. Die Flotte solle “mehr Kriegsschiffe, Marineflieger, U-Boote und landgestützte Anlagen erhalten, um effizienter zu werden.”  Militärexperten hätten erklärt, die “Aufstockung um bis zu 200%” sei notwendig, da “neue Gefahren” nicht ausgeschlossen werden könnten, “falls die ukrainischen Entscheidungsträger versuchen, die Krim gewaltsam zurückzuerobern”.

Russische Staatsmedien melden zudem, die NATO werde “derzeit eine direkte Konfrontation mit Russland kaum wagen, weil sie das russische Atom-Potenzial berücksichtigt”. Ein lokaler Konflikt wäre jedoch möglich, “falls ein realer Bürgerkonflikt in der Ukraine entbrennt”. Vorerst gebe es aber “keine Voraussetzungen für eine Eskalation zwischen Russland und der NATO.“ (Quelle: Stimme Russlands/rai novosti/german.ruvr.ru)

Der ukrainische Ministerpräsident Arseni JAZENJUK sagte laut BILD (09.05.): “Die autonome Republik Krim war, ist und bleibt auch ukrainisches Territorium.”

Bundeskanzlerin Angela MERKEL (CDU) erklärte, Präsident Putin bleibe “aufgefordert, die pro-russischen Kräfte in der Ukraine zum Niederlegen der Waffen und zur Räumung der besetzten Häuser aufzurufen”, so Merkel in der “Rheinischen Post” (09.05.). Russland übe durch Truppen in der Nähe der ukrainischen Grenze und  durch die “unverändert bestehende Ermächtigung des russischen Parlaments zum militärischen Eingreifen in der Ukraine einen enormen Druck auf die Ukraine aus”. Man müsse an einem “runden Tisch” weiterhin alles versuchern, “eine politische Lösung für den Konflikt in der Ukraine zu suchen”, (RP/bundesregierung.de)

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