Kontra grüne Steuerpläne

GiNN-BerlinKontor.-–Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen bedankt sich auf ihrer Website für “das zahlreiche Feedback” zu ihrem Steuerkonzept Viele Kommentare lehnen die grünen Steuerpläne jedoch heftig ab. So ist zu lesen:” Entlastet endlich die Steuerzahler.und verlangt nicht immer mehr und mehr.”

Ein anderer schreibt: “Was für ein Wahnsinn! Bei solchen Plänen aber kann ich mich nur entsetzt umdrehen. Wer Menschen mit einem Brutto-Einkommen von € 6.000 als Spitzenverdiener bezeichnet, der ist ganz weit weg von der Realität. Ich kann euch nicht mehr wählen.”

Die Verärgerung und strikte Ablehnung der rotgrünen Steuerpläne wird deutlich, wenn ein  Mann zu Prokoll gibt: “Ich komme aus einer Arbeiterfamilie: Vater Schlosser, Mutter Fabrikarbeiterin! Ich bin stolz darauf. Ich habe mein Leben lang (bin jetzt 54) sehr hart gearbeitet. Wir haben 4 Kinder großgezogen, die alle einen akademischen Abschluß haben oder erwerben. Wir verdienen durch harte, harte Arbeit, Fleiß und Engagement mehr als andere und gehören zu der von Euch gehassten Klasse der Besserverdienenden, weil wir uns das VERDIENT haben. Ich akzeptiere nicht, dass Ihr uns das hart erarbeitete streitig machen wollt!”

“Sven” schrieb den Grünen ins Logbuch: “Ihr könnt sagen was ihr wollt: Euere Steuerpläne sind nicht gerecht. Ich habe euch Jahre lang gewählt. Nach jetzigen Stand werde ich es nicht mehr tun, wie übrigens weitere 15 Grüne-Wähler allein aus meinem Freundeskreis.”

Ein anderer Kritikaster versteht “den Ansatz, den Kommunen mehr Geld für dringend benötigte Investitionen zu geben. Aber: Warum muss das durch Steuererhöhungen passieren?” Und “xriss” fordert die Grünen auf, “eine Steuertabelle mit den gültigen und den von Euch vorgeschlagenen Steuersätzen erstellen und verlinken. Dann kann jeder selbst ermitteln, was ihr als moderat empfindet .Enteignung!”

Die grünen Wahlkämpfer reagierten auf diese harsche Kritik so: “Auch wenn viele von euch unsere Steuerkonzepte kritisch sehen, so freuen wir uns über das Engagement. Wir sind uns bewusst, dass unsere Konzepte nicht selbst erklärend sind und dass Unsicherheit darüber besteht, wie jeder Einzelne davon betroffen sein wird”

65 % – so die grünen “Steuerberater” – seien “Ausgabenkürzungen und Subventionsabbau”. Die Vorschläge dienten doch der “Verbesserung der öffentlichen Finanzen”. So wollen DIE GRÜNEN “unter anderem auf teure und unsinnige Rüstungsprojekte und die steuerliche Bevorzugung von schweren Dienstwagen verzichten”. Damit könne man “Milliarden einsparen” . Aber auch die Einnahmeseite des Staates müsse verbessert werden, denn die öffentliche Hand sei schließlich  ”trotz guter Steuereinnahmen mit mehr als zwei Billionen Euro tief verschuldet.” (Quelle: die gruen-bundestag)

Das Bundesfinanzministerium erklärte, lediglich 5,6 % aller Einkommensteuerpflichtigen  würden den aktuellen Spitzensteuersatz von 42 % zahlen. Er wird ab einem Jahreseinkommen von € 53.000 fällig. In Deutschland lag das durchschnittliche Bruttoeinkommen im vergangenen Jahr bei € 29.000. (Quelle: BMF)

DIE GRÜNEN hatten auf ihrem Parteitag zum Auftakt des Bundestagswahlkampfes die Erhöhung des Spitzensteuersatzes und  der Erbschaftssteuer, sowie die Abschmelzung des Ehegattensplittings und die mittelfristige Wiedereinführung der Vermögenssteuer beschlossen.  Laut FORSA haben DIE GRÜNEN nach der Debatte über ihre Steuerpläne an Wählerzustimmung verloren.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

* Copy this password:

* Type or paste password here:

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>