Konjunktur fängt sich

GiNN-BerlinKontor.–Die Produktionstätigkeit hat sich nach dem Einbruch im letzten Herbst während des Winter­halbjahres stabilisiert, so das Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel. Das IfW:  “Im ersten Quartal verzögerten noch witterungsbedingte Hemmnisse die raschere Rückkehr auf einen Expansionspfad. Nachholeffekte dürften im Frühling den Produktionsanstieg deutlich über das Tempo anheben, das aufgrund der moderat aufwärts gerichteten konjunkturellen Grundtendenz angelegt ist. Diese wird zwar weiterhin erheblich durch den für Deutschland sehr expansiv wirkenden Kurs der Geldpolitik beflügelt, zugleich belastet aber die Unsicherheit über den Fortgang der Krise im EURO-Raum zunächst noch die Investitionsbereitschaft in den Unternehmen.

In diesem und im nächsten Jahr dürfte die Ex­pansion nahezu exklusiv von binnenwirtschaftlichen Faktoren getragen werden. Insbesonde­re ist im nächsten Jahr mit einer deutlichen Belebung der Investitionstätigkeit t zu rechnen. Wir erwarten für das laufende Jahr einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 0,5 %, im nächsten Jahr dürfte der Zuwachs 1,8 % betragen. Die Verlaufsraten liegen in beiden Jahren mit 1,7 % (2013) bzw. 1,9 % (2014) etwa einen halben bzw. einen dreiviertel Prozentpunkt oberhalb der Potenzialwachstumsrate.

Die Auslastung der gesamt­wirtschaftlichen Kapazitäten nimmt somit im Prognose-Zeitraum kontinuierlich zu und dürfte im nächsten Jahr das Normalniveau um 0,6 % überschreiten. Die Zahl der Erwerbs­tätigen wird weiter steigen (um 270.000 in diesem und 210.000 im nächsten Jahr), die Arbeitslosenquote bleibt aber unverändert. Im Verlauf des Prognosezeitraums dürfte der Preisauftrieb stärker werden. So wird sich die Lebenshaltung voraussichtlich im nächsten Jahr um 2,1 % verteuern, nach 1,7 % in diesem Jahr. Die öffentlichen Haushalte werden das laufende Jahr wohl mit einem geringfügigen Defizit von knapp einer Milliarde EURO abschließen und im nächsten Jahr einen Überschuss von gut drei Milliarden EURO aufweisen.

World GDP growth stabilized during the first quarter of 2013 at a moderate rate. Although growth in the advanced economies is expected to pick up over the forecast horizon, the outlook for growth remains muted in spite of the extraordinary monetary stimulus that is underway. In the emerging economies, economic policy is likely to provide some stimulus and should contribute to a gradual acceleration of growth over the forecast horizon. All in all, we now project global GDP to increase by 3.2 percent this year, down from 3.4 percent in our March forecast. For 2014 we have also revised down the outlook to 3.8 percent (from 4 percent in March) (Quelle: ifw-kiel)

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