Keine Neo-Nazis in Kiew

GiNN-BerlinKontor.—Der ukrainische Präsident Petro POROSCHENKO hat Russland einen “äußerst grausamen Informationskrieg” gegen die Ukraine vorgeworfen. Er sprach von einer “rücksichtslosen propagandistischen Kampagne, die Russland gegen die Ukraine entfesselt”, so Poroschenko im ARD-Tagesschau-Interview.

Der Präsident wies die Behauptungen Moskaus zurück, in der Ukraine seien Neo-Nazi-Politiker gewählt worden: Poroschenko stellte richtig, dass es bei den letzten Wahlen “nationalistischen Parteien” nicht ins Parlament geschafft hätten. “Bei den Wahlen habe ich als Präsident 54 % der Stimmen bekommen. Die nationalistischen Kandidaten zusammen hatten 2 %. Ich betone, das sind nationalistische Politiker, die gar nichts mit Neo-Nazis zu tun haben. Das wäre eine Straftat. Wir werden die Verbreitung neonazistischen Gedankentums in der Ukraine nicht zulassen.”

Poroschenko dementierte, das Putin der Ukraine gedroht hätte und versicherte, er werde den Dialog nicht abreissen lassen. Moskau forderte er auf, das Feuer einzustellen, die Truppen abzuziehen, un die Grenze zu  schließen. “Frieden gibt es, sobald es in der Ukraine keine ausländischen Truppen mehr gibt.”

Präsident Poroschenko betonte: “Ich bin überzeugt, dass der einzig mögliche Weg nur über Frieden, politischen Dialog und Wahlen führt. All diese Dinge können nur dann passieren, wenn die Besatzungsarmee abzieht. Wenn diese Armee unser Territorium verlässt und die Grenze dicht gemacht wird, dann kehren Friede und Ruhe in der Ukraine binnen zwei bis drei Wochen ein. (Quelle: ARD-tagesscbau)

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