HRE-Bank angeblich “gerettet”

GiNN-BerlinKontor.–EIL.— Das Bundesfinanzministerium teilt mit, man habe zusätzlich zu der € 35 Milliarden HRE-Bürgschaft einen “Liquiditätskredit” von € 15 Milliarden vereinbart. Mit dieser “Lösung” werde die Hypo Real Estate-Bank “stabilisiert” und damit der Finanzplatz Deutschland in schwierigen Zeiten gestärkt. Der vom Bund zur Verfügung gestellte Bürgschaftsrahmen von € 35 Milliarden bleibe jedoch unverändert. Bis zu einer Gesamthöhe von € 14 Milliarden trage der Finanzsektor 60 % und der Bund 40 % der möglichen finanziellen Belastungen, “sollte die Garantie in Anspruch genommen werden.”


Zuvor war gemeldet worden, der Krisengipfel im Kanzleramt habe eine weitere Bürgschaft zur Rettung der Hypo Real Estate abgelehnt. Es bleibe bei dem zugesagten Paket in Höhe von € 35 Milliarden. Der Bund wolle weiterhin mit € 26,5 Miilliarden bürgen (die Priivatbanklen hatten zusätzlich € 8,5 Milliarden zugesagt). “Darüber hinaus ist vom Bund nichts zu erwarten”, hatte der Vorsitzende der CSU/CSU-Bundestagsfraktion im Deutschen Bundestag, Volker KAUDER, nach der Koalitionsrunde im Kanzleramt am 5./6.10. erklärt.

Finanzminister Steinbeck sagte später, mit  “singulären Lösungen” käme “man irgendwann nicht mehr weiter”. Er sprach von einem “Plan B”. Einen  europäischen Auffang-Fonds aber lehnte Steinbrück ab.

2 Gedanken zu “HRE-Bank angeblich “gerettet”

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