Kein Schuldenschnitt für Athen

GiNN-BerlinKontor.—Bayern Europaministerin Emilia MÜLLER (CSU) hat Diskussionen über zusätzliche Hilfen oder einen neuerlichen Schuldenschnitt für Griechenland eine klare Absage erteilt. „Die Politik der restriktiven Rettung wirkt. Es bewährt sich, europäische Solidarität nur im Gegenzug für einen konsequenten Reform- und Konsolidierungskurs zu gewähren. Der eingeschlagene Reformkurs zeigt erste spürbare Erfolge – das gilt auch für Griechenland,“ sagte Müller am 21.08. im bayerischen Kabinett. Müller weiter: „Athen bleibt am Zug und muss alle zugesagten Reformen rasch und zielstrebig umsetzen.“

Für die Bayerische Europaministerin gefährde eine Debatte über neue Hilfsmaßnahmen oder einen Schuldenschnitt zur Unzeit diese Erfolge und reduziere den erforderlichen Reformdruck. „Es gibt keinerlei Anlass, mit Spekulationen Fortschritte in der Sache zu unterlaufen.“ Gegenwärtig gehe es allein um die Unterstützung eines konsequenten Reformkurses in Südeuropa.

„Ein Schuldenschnitt für Griechenland würde mühsam wieder aufgebautes Vertrauen an den Finanzmärkten mit einem Schlag zerstören. Ganz zu schweigen von den Lasten, die damit dem deutschen Steuerzahler aufgebürdet würden. Mit Bayern ist das nicht zu machen“, sagte die CSU-Europaministerin.  (Quelle: csu.de)

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