Niedrige Energie-Kosten

GiNN-BerlinKontor.—Die POSTBANK teilt mit: “Der Ölpreis ist in den letzten Wochen kräftig gefallen und liegt aktuell bei US-$ 100 pro Fass. Dass diese Marke für längere Zeit unterschritten wird, halten die Experten der Postbank allerdings für unwahrscheinlich. “Wir erwarten bis zum Jahresende zunächst eine Rückkehr des Ölpreises in den Bereich von US-$ 110.pro Fass. Weiterlesen

Arbeitslosenquote 6,7 %

GiNN-BerlinKontor.—Die Zahl der arbeitslosen Menschen hat von Juli auf August 2014 um 30.000 auf 2.902.000 zugenommen. Grund ist, dass die Sommerferien in vielen Bundesländern später begonnen haben und im August in allen Ländern noch andauerten. Saisonbereinigt ist die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat deshalb um 2.000 angestiegen. Gegenüber dem Vorjahr waren 44.000 Menschen weniger arbeitslos gemeldet. Weiterlesen

ifo:Wirtschaft verliert an Kraft

GiNN-BerlinKotor.—Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im August um 1,7 auf 106,3 Punkte gesunken (Vormonat. 108). Die Unternehmen sind mit Blick auf den weiteren Geschäftsverlauf skeptischer als im Vormonat. Die deutsche Wirtschaft verliert weiter an Kraft, so das ifo-Institut München. Weiterlesen

Dämpfer am Bau

GiNN-BerlinKontor.—Die Bauwirtschaft musste im Sommer 2014 – nach einem starken Jahresstart – einen Dämpfer hinnehmen: Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB)  mitteilt, sank der baugewerbliche Umsatz der Betriebe im Bauhauptgewerbe mit 20 und mehr Beschäftigten im Juni gegenüber dem entsprechenden Vorjahreswert um nominal 1,0 %.

Aufgrund der ausgesprochen positiven Entwicklung in den Vormonaten ergibt sich für das erste Halbjahr aber immer noch ein Plus von 12,8 %. Der Auftragseingang gab noch stärker nach: Die Baubetriebe mit 20 und mehr Beschäftigten meldeten für Juni einen Rückgang von nominal 10,9 % (real: – 11,9 %), das war das erste Minus seit Oktober vergangenen Jahres.

Der HDB sieht in dieser Entwicklung jedoch noch keinen turn-around, zumal der Rückgang auf einen statistischen Basiseeffekt zurückzuführen ist und das Auftragsvolumen im Juni 2014 mit 5,1 Mrd. Euro deutlich über dem Mittel der vergangenen 10 Jahre lag. Insgesamt lag die Ordertätigkeit im ersten Halbjahr um 2,9 % über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum (real: + 1,4 %).

Vom Basiseffekt sind alle Bausparten betroffen, insbesondere aber der Wirtschaftsbau, für den im Juni ein Orderminus von 14,5 % ausgewiesen wird, nach einem Plus von 17,6 % im Vorjahresmonat (1. Hj. 2014: + 2,5 %). Demgegenüber meldeten die Bauunternehmen ein Umsatzplus von 0,9 % (1. Hj.: + 10,0 %).

Auch für die kommenden Monate ist der Verband noch optimistisch: Die Neubaugenehmigungen für Wirtschaftsbauten (veranschlagte Baukosten) lagen im ersten Halbjahr um 8,3 % über dem Niveau des vergleichbaren Vorjahreswertes. Insbesondere die Nachfrage nach Fabrik- und Werkstattgebäuden hat stark angezogen (+ 28,0 %).

Einen Dämpfer hat auch – ganz unerwartet – der Wohnungsbau hinnehmen müssen: Sowohl der Auftragseingang (- 11,4 %) als auch der Umsatz (- 0,9 %) waren im Juni negativ. Allerdings sind beide Indikatoren aufgrund der ausgesprochen guten Entwicklung in den Vormonaten im ersten Halbjahr noch deutlich im Plus:

Der Auftragseingang lag um 8,5 % und der Umsatz sogar um 15,4 % über dem Niveau des ersten Halbjahres 2013. Auch die Zukunftsaussichten sind weiterhin positiv: Im ersten Halbjahr diesen Jahres wurden Baugenehmigungen für rund 137.000 Wohnungen erteilt, 9,6 % mehr als im Vorjahr – im Mehrfamilienhausbau sind die Neubaugenehmigungen sogar um 12,8 % gestiegen.

Die Gebietskörperschaften haben sich im Juni mit der Auftragsvergabe zurückgehalten: Die Baubetriebe meldeten für den Öffentlichen Bau einen Rückgang des Auftragseingangs von 6,0 %, für das erste Halbjahr wird nun nur noch ein Plus von 0,6 % ausgewiesen.

Auch die Neubaugenehmigungen im Öffentlichen Hochbau (veranschlagte Baukosten) entwickelten sich ungünstig: Sie lagen im ersten Halbjahr um 24,6 % unter dem Vorjahresniveau – allerdings nach einem Plus von 51,6 % im Vorjahreszeitraum. Für den Öffentlichen Bau wurde im Juni mit minus 3,2 % der stärkste Umsatzrückgang ausgewiesen. Aufgrund der guten Entwicklung in den Vormonaten lag der Umsatz im ersten Halbjahr aber immer noch um 14,9 % über dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums. (Quelle: bauindustrie.de)

42,5 Mio Erwerbstätige

GiNN-BerlinKonor.—Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes  hatten im zweiten Quartal 2014 rund 42,5 Millionen Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2013 wuchs die Zahl der Erwerbstätigen um 340 000 Personen oder 0,8 %. Weiterlesen

Weniger Russland-Exporte

GiNN-BerlinKontor.—Ende Juli hatte die EU aufgrund der Ukraine-Krise um­fassende Wirtschafts­sanktionen gegen Russ­land beschlossen. Der deutsche Handel mit Russ­land ist jeoch bereits vor dem in Kraft treten der Sanktionen deutlich zurück­ge­gangen: Seit Mai 2013 ist ein stetiger Rück­gang der Exporte nach Russ­land zu beobachten. Weiterlesen

Erstmals weniger Schulden

GiNN-BerlinKontor.–Zum Jahresende 2013 waren Bund, Länder, Gemeinden/Gemeindeverbände und gesetzliche Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte beim nicht-öffentlichen Bereich mit rund € 2 038,0 Milliarden verschuldet. Wie das Statistische Bundesamt  mitteilt, hat sich damit der Schuldenstand erstmalig seit Bestehen der Statistik im Jahr 1950 gegenüber dem Vorjahr verringert, und zwar um € 30,3 Milliarden beziehungsweise 1,5 %. Zum nicht-öffentlichen Bereich zählen dabei Kreditinstitute sowie der sonstige inländische und ausländische Bereich. Weiterlesen

Konjunktur:Grundtendenz positiv

 GiNN-BerlinKontor.—Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) teilt mit: Die wirtschaftliche Aktivität in Deutschland hat sich im zweiten Vierteljahr des Jahres 2014 abgeschwächt. Das Bruttoinlandsprodukt lag nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes im zweiten Quartal preis-, kalender- und saisonbereinigt um 0,2 % unter dem Vorquartal. Weiterlesen

Deutsche Exporte:€ 93,4 Mrd

GiNN-BerlinKontor.— Wie das Statistische Bundesamt  mitteilt, wurden im Juni 2014  von Deutschland Waren im Wert von € 93,4 Milliarden ausgeführt und Waren im Wert von € 77,0 Milliarden Euro eingeführt. Damit waren  die deutschen Exporte im Juni 2014 um 1,1 % und die Importe um 2,1 % höher als im Juni 2013. Weiterlesen