Kräftiges Wirtschaftswachstum

GiNN-BerlinKontor.—Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2017 gekennzeichnet durch ein kräftiges Wirtschaftswachstum. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2017 um 2,2 % höher als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist damit das achte Jahr in Folge gewachsen. Im Vergleich zu den Vorjahren konnte das Tempo nochmals erhöht werden. Weiterlesen

Arbeitslosenquote 5,3 %

GiNN-BerlinKontor.“Der Arbeitsmarkt hat sich 2017 sehr gut entwickelt: die Zahl der arbeitslosen Menschen ist im Jahresdurchschnitt zum vierten Mal in Folge gesunken, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist kräftig gestiegen, und die Nachfrage der Betriebe nach neuen Mitarbeitern hat gegenüber dem Vorjahr nochmals weiter zugelegt. Dabei hat der Arbeitsmarkt nicht zuletzt von einem breit angelegten Konjunkturaufschwung profitiert.”, so der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef SCHEELE, am 03.01.2018 anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.” Weiterlesen

USA: Christmas gift

GiNN-BerlinKontor.–President Donald J. TRUMP has frequently mentioned that he hopes Republican tax cuts will deliver an early Christmas gift for all Americans this December. On at least one count, it looks like Christmas may have come even sooner than expected.

The Dow Jones Industrial Average closed yesterday at a new record high of 24,290—the 64th record-setting close for the stock market under President Trump. This latest surge came as the market climbed more than 200 points to open trading yesterday morning, buoyed by news from over the weekend that Republican senators had voted to pass sweeping tax-reform legislation. Trump:  It’s clear that American businesses are hungry for a 21st-century tax code built for growth. (source whitehouse.gov).

BA-Rücklagen über € 20 Mrd

GiNN-BerlinKontor.—Die Bundesagentur für Arbeit (BA) kann in diesem und im kommenden Jahr jeweils einen Überschuss von gut € 6 Mrd. erwarten – weit mehr als im Haushaltsplan veranschlagt. Ihre Rücklagen würden damit bis Ende nächsten Jahres auf fast € 24 Mrd. steigen. Sie sollte daher ihren Beitragssatz auf 2,5 % senken, fordert der Kieler Finanzwissenschaftler Alfred BOSS. Weiterlesen

Arbeitslosenquote 5,3 %

GiNN-BerlinKontor.—„Die sehr gute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt hält an. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung nehmen ab, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und die Nachfrage der Betriebe nach neuen Mitarbeitern steigen auf hohem Niveau weiter kräftig an.”, sagte das Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit (BA), Valerie HOLSBOER, am 30.11. in Nürnberg Weiterlesen

Steuereinnahmen € 734,2 Mrd

 

GiNN-BerlinKontor.—Bund, Länder und Kommunen können im laufenden Jahr mit € 734,2 Milliarden an Steuereinnahmen rechnen. Das sind € 1,8 Milliarden mehr als noch im Mai 2017 vorausgesagt, so der Arbeitskreis Steuerschätzung. Ddie jährlichen Steuereinnahmen wachsen auf € 889,6 Milliarden.

Das Wirtschaftswachstum in Deutschland liegt nach den Worten des geschäftsführenden Bundesfinanzministers Peter ALTMAIER (CDU) in diesem Jahr voraussichtlich bei 2,0 %. 2018 belaufe es sich dann auf 1,9 %. Dies gab Altmaier am 09.11. in Berlin bekannt.

Der Arbeitskreis Steuerschätzungen ist ein Beirat beim Bundesministerium der Finanzen (BMF). Er besteht seit 1955. Ihm gehören neben dem federführenden BMF das BMWi, fünf Wirtschaftsforschungsinstitute, das Statistische Bundesamt, die Deutsche Bundesbank, der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, die Länderfinanzministerien sowie die Bundesvereinigung kommunaler Spitzenverbände an. Die Zusammensetzung sichert die Unabhängigkeit des Gremiums. Die entsandten Vertreter der Institutionen gehören der Arbeitsebene an. Der Vorsitz obliegt dem zuständigen Referatsleiter im BMF. (Quelle: bmf.de)

Wirtschaft im Boomrausch

GiNN-BerlinKontor.—Am 08.11.2017 hat der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sein Jahresgutachten 2017/18 unter dem Titel „Für eine zukunftsorientierte Wirtschaftspolitik” veröffentlicht und an die Bundeskanzlerin übergeben. Fazit: Deutschlands Wirtschaftskraft wächst weiter. Die Ökonomen sind überzeugt, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2017 um zwei % zulegen wird – 2018 sogar um 2,2 %.. Das ist mehr als die Bundesregierung erwartet.

Weiter heißt es: “Deutschland geht es finanziell gut.” Die Wirtschaftsweisen befürchten jedoch eine Überhitzung. Weil aber die europäische Nullzinspolitik nicht ewig so weitergehen werde und auch die Überalterung der Gesellschaft Risiken beinhalte, sollte der Schuldenabbau Priorität haben.

Bundeskanzlerin Angela MERKEL (CDU) : “Wir sind im Augenblick in einer relativ guten wirtschaftlichen Situation….Die Übergabe des Gutachtens fällt in eine Zeit, in der wir über die jetzige Legislaturperiode schon sprechen und dabei natürlich die guten Ratschläge und Hinweise besonders gut gebrauchen können. Wie immer sehen die unterschiedlichen Parteien natürlich die Ratschläge in unterschiedlicher Art und Weise. Es ist auf jeden Fall richtig, dass wir auf eine zukunftsorientierte Wirtschaftspolitik achten sollten.”

Der Sachverständigenrat fordert die neue Bundesregierung auf, ihre Wirtschaftspolitik stärker auf Zukunftshemen wie die Globalisierung, die Digitalisierung und den demografischen Wandel auszurichten. Weiterlesen

Bonn: Weltklimakonferenz

GiNN-BerlinKontor.—”Die Bundesregierung hat zum Auftakt der Bonner Weltklimakonferenzangekündigt, Entwicklungsländer mit weiteren € 100 Millionen bei der Anpassung an den Klimawandel zu unterstützen: Das deutsche Bundesumweltministerium sagte € 50 Millionen für den Anpassungsfonds zu. Das Bundesentwicklungsministerium gibt € 50 Millionen in den „Least Developed Countries Fund (LDCF)”, der gezielt die ärmsten Länder bei der Klima-Anpassung unterstützt. Weiterlesen

LUFTHANSA kauft z.T. airberlin

GiNN-BerlinKontor.—LUFTHANSA wird zum Jahresende 81 der zuletzt etwa 130 Maschinen der insolventen Fluggesellschaft airberlin übernehmen. Am 12.10.17 unterzeichneten Lufthansa-Chef Carsten Spohr und airberlin–Chef Thomas WINKELMANN in Berlin den Vertrag. Der Verkauf beinhaltet die österreichische airberlin–Tochter NIKI, den Regionalflieger LGW, 20 weitere Flugzeuge sowie die 38 air-berlin-Maschinen, die Lufthansa bereits jetzt inklusive Besatzungen von airberlin gemietet hat. Der Kaufpreis soll bei ca. € 210 Millionen liegen. Weiterlesen

BMWi: Herbstprojektion 2017

GiNN-BerlinKonor.–- Das BMWi teilt mit: Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem stetigen und breit angelegten Aufschwung mit einem soliden binnenwirtschaftlichen Fundament. Die Kapazitäten sind gut ausgelastet, die Beschäftigung steigt weiter und die Verbraucherpreise sind stabil. In ihrer Herbstprojektion geht die Bundesregierung für das laufende Jahr von einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von preisbereinigt 2,0 % aus. Für das Jahr 2018 wird ein Zuwachs von 1,9 % erwartet.

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte ZYPRIES: Der deutschen Wirtschaft geht es gut. Die nächste Bundesregierung muss dafür sorgen, dass das so bleibt. Die Konjunktur in Deutschland hat an Schwung und Breite gewonnen und bleibt auch in den kommenden Jahren auf Wachstumskurs. Mit der anziehenden Weltwirtschaft haben sich die Exporte belebt. Dies hat die private Investitionstätigkeit angeregt. Die Beschäftigung nimmt weiter kräftig zu. In der zurückliegenden Legislaturperiode hat die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt um 2,5 Mio. Personen zugenommen. Auch die Einkommen steigen weiter. Mir ist wichtig, dass die gute wirtschaftliche Entwicklung bei allen Menschen ankommt.”

Nachstehend einige Eckpunkte der Herbstprojektion 2017: In Anlehnung an die Prognosen internationaler Organisationen ist unterstellt, dass das Wachstum der Weltwirtschaft anziehen wird. Auch der Welthandel dürfte sich weiter dynamisch entwickeln. Für die deutschen Exporte von Waren und Dienstleistungen wird daher ein Zuwachs in Höhe von real 3,5 % im Jahr 2017 und in Höhe von 4,0 % im Jahr 2018 erwartet.

Aufgrund der dynamischen Inlandsnachfrage werden die Importe in den Jahren 2017 und 2018 etwas kräftiger expandieren als die Exporte. Der Außenhandel liefert daher im Projektionszeitraum rein rechnerisch per Saldo keine Wachstumsbeiträge. Gleichwohl bleibt die Entwicklung des Außenhandels für die deutsche Konjunktur von zentraler Bedeutung.

Der Saldo der deutschen Leistungsbilanz (in Relation zum nominalen Bruttoinlandsprodukt) dürfte nicht zuletzt wegen der kräftigen Binnennachfrage von 8,3 % im Jahr 2016 auf 7,4 % im Jahr 2018 zurückgehen.

Mit der deutlichen Zunahme der Exporte und der überdurchschnittlichen Auslastung der Kapazitäten in der Industrie werden die Unternehmen ihre Investitionen deutlich ausweiten. Die Investitionen in Ausrüstungen nehmen voraussichtlich um 2,0 % in diesem Jahr und beschleunigt um 3,7 % im kommenden Jahr zu.

Die Rahmenbedingungen für Bauinvestitionen sind angesichts niedriger Zinsen und der hohen Nachfrage nach Wohnungen weiter gut. Kräftige Impulse kommen daher von den Bauinvestitionen. Sie dürften im Jahr 2017 um 4,3 % und im Jahr 2018 um 3,4 % zunehmen.

Der deutliche Zuwachs an Beschäftigung sowie anziehende Lohnzuwächse führen zu höheren Konsumausgaben der privaten Haushalte. Diese werden im laufenden Jahr ihre realen Konsumausgaben um 1,8 % ausweiten. Im Jahr 2018 dürften die privaten Haushalte 1,6 % mehr konsumieren als im Vorjahr. (Quelle. bmwi.de)