Arbeitslosenquote 6.4 %

GiiNN-BerlinKontor.–Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist von Juli auf August um 23.000 auf 2.796.000 gestiegen. Hauptursache ist die anhaltende Sommerpause. Im Durchschnitt der letzten drei Jahre ist die Arbeitslosigkeit im August um 30.000 gestiegen. Saisonbereinigt hat die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat um 7.000 abgenommen. Gegenüber dem Vorjahr waren 106.000 Menschen weniger arbeitslos gemeldet. Weiterlesen

Staat-Überschuss € 21 Mrd

GiNN-BerlinKontor.—Das Statistische Bundesamt  teilt mit: Der Staat erzielte im ersten Halbjahr 2015 einen Finanzierungsüberschuss von € 21,1 Milliarden. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen (€ 1 482,5 Milliarden) errechnet sich daraus eine Quote von + 1,4 %. Weiterlesen

Bau: Aufstiegsfortbildung

GiNN-BerlinKontor.—Im System der Aufstiegsfortbildung in der Bauwirtschaft werden die Prüfungen zum Vorarbeiter und Werkpolier bundeseinheitlich auf der Basis einer Vereinbarung der Tarifvertragsparteien geregelt. Seit Einführung dieses Systems im Jahre 2012 verzeichnet die Branche eine ständige Zunahme der Prüfungsteilnehmer und -teilnehmerinnen, so eine gemeinsame Presseinfo von HDB, ZDB und IG BAU. Weiterlesen

CSU zum Betreuungsgeld

GiNN-BerlinKontor.—Zu den Ankündigungen von Bundesfamilienministerin Manuela SCHWESIG (SPD), die Bundesmittel aus dem Betreuungsgeld künftig in Kitas stecken zu wollen, erklärt CSU-Generalsekretär Andreas SCHEUER: “Frau Schwesig ist auf dem Holzweg. Das Betreuungsgeld ist in der Koalition vereinbart und die Mittel sind im Bundeshaushalt eingeplant”. Weiterlesen

China: Konjunktur verhalten

GiNN-BerlinKontor.—Das Institut für Wirtschaftsforschung Kiel (IfW) geht  davon aus, dass Chinas konjunkturelle Dynamik bis auf weiteres verhalten bleiben wird. Die Wirtschaft des Landes war im letzten Jahr um 7,4 % gewachsen, in den ersten beiden Quartalen 2015 aber nur noch um 1,4 % und 1,7 %. Die Produktion dürfte vorerst in einem ähnlichen Tempo zulegen wie es durchschnittlich in der ersten Jahreshälfte zu verzeichnen war”, so IfW-Konjunkturexperte Klaus-Jürgen GERN. Zwar deuteten einige Indikatoren wie eine anziehende Industrieproduktion und steigende Umsätze im Einzelhandel zuletzt auf eine leichte Belebung hin.  “Insgesamt besteht der Verdacht, dass die wirtschaftlichen Abkühlung von offizieller Seite  unterschätzt wird”, so Gern.

So zeige der “Keqiang-Index, der die wirtschaftliche  Aktivität  anhand von Energieverbrauch, Kreditvergabe und Eisenbahnfrachttonnen misst, derzeit eine ausgeprägte Abkühlung an, so das IfW.

Zweifel, inwieweit die offiziellen Zahlen die wirtschaftliche Expansion korrekt wiedergeben, ergäben sich auch aus der im internationalen Vergleich ungewöhnlichen Entwicklung des Verhältnisses zwischen implizitem BIP-Deflator und Verbraucherpreisindex. Bei sinkenden Rohstoffpreisen wie zuletzt weist der BIP-Deflator eine höhere Inflation aus als der Verbraucherpreisindex.

Diese Entwicklung sei in Deutschland und auch in den Vereinigten Staaten derzeit zu beobachten, nicht aber in China, obwohl auch dort – ungeachtet der bedeutenden heimischen Rostoffproduktion – netto in großem Umfang Rohstoffe importiert würden. “Wenn die niedrigen Importpreise in der Berechnung des BIP-Indikators nicht adäquat  berücksichtigt, wird die reale Zuwachsrate des BIP als Folge überschätzt”, so Gern.

Sinkende Absatzzahlen der Automobilhersteller in China und die anhaltende Schwäche der chinesischen Importe seien ebenfalls Anzeichen dafür, dass die Binnenkonjunktur langsamer expandiert als offizielle Statistiken suggerierten. Zwar dürften die gesunkenen Importzahlen zumindest teilweise mit dem drastischen Rückgang der Rohstoffpreise zu erklären sein. Die preisbereinigten Zahlen des World Trade Monitor zeigten aber, dass die von der Entwicklung in China dominierten realen Importe der asiatischen Schwellenländer insgesamt seit Jahresbeginn rückläufig sind. Die Auswirkungen der jüngsten hohen Kursverluste an den chinesischen Börsen auf die Konjunktur seien dagegen nur gering. Zum einen lägen die Kurse auch nach der Korrektur noch deutlich über ihren Werten zu Jahresbeginn, zum anderen seien im ersten Quartal 2015 nicht mehr als sechs Prozent der chinesischen Haushalte überhaupt im Besitz von Aktien gewesen, der Rückgang der Aktienkurse dürfte das Konsumklima daher kaum belasten.

 

Einen konjunkturellen Einbruch erwarten die Forscher allerdings nicht, trotzdem stehe der chinesischen Wirtschaft ein Anpassungsprozess bevor. Denn nur mit Hilfe einer expansiven Geldpolitik und umfangreichen staatlichen Ausgabenprogrammen gelang es der Regierung, die Expansionsraten seit der Finanzkrise hoch zu halten. Dies führte  zu einer enormen Zunahme der Verschuldung, Überkapazitäten in der Industrie und einer Überhitzung am Immobilienmarkt, die eine Konsolidierung erforderlich machen”, so Gern.

Die jüngsten Entwicklungen an Chinas Aktienmärkten hätten die Grenzen der Regierung aufgezeigt, stabilisierend auf die Finanzmärkte einzuwirken. Die Wahrscheinlichkeit einer harten Landung der Konjunktur sei somit gestiegen. (Quelle: ifw-kiel.de)

 

Bauindustrie zur ÖPP-Kritik

GiNN-BerlinKontor.—”Die Kritik des Bauhandwerks an der öffentlich-privaten Partnerschaft ÖPP und Großprojekten ist unsachlich, populistisch und dazu noch unverständlich, zumal die meisten Handwerks­betriebe sowieso nicht auf der Autobahn arbeiten. Wieso fühlt sich das Handwerk also in der ÖPP-Debatte überhaupt angesprochen? Das einzige was hierdurch bewirkt wird: die Chance auf einen geschlossenen Auftritt der Branche wird verspielt.“ Mit diesen Worten richtete sich in Berlin der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie RA Michael KNIPPER  gegen wiederholte Vorwürfe des Bauhandwerks. Weiterlesen

Arbeitsmarkt bleibt stabil

———————————————————————————————————GiNN-BerlinKontor.—Mit der einsetzenden Sommerpause hat die Zahl der arbeitslosen Menschen im Juli zugenommen. Insgesamt steht der Arbeitsmarkt aber gut da.”, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise, in Nürnberg anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.

Arbeitslosenzahl im Juli: +61.000 auf 2.773.000

Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -99.000

Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: +0,1 Prozentpunkte auf 6,3 %. Weiterlesen

China-Ukraine

GiNN-BerlinKontor.—Deutsch Türkische Nachrichten (26.07.) melden: “Während sich die Europäische Union (EU) im Gefolge der USA mit der ukrainischen Politik herumschlägt, hat China still und leise begonnen, in dem Krisen-Land zu investieren: Peking interessiert sich vor allem für den Agrar-Sektor, intensiviert aber auch die Zusammenarbeit in den Bereichen Technologie, Immobilien und Wissenschaft”.  China könnte so zum großen Gewinner des Kalten Krieges zwischen den USA und Russland werden – und die Europäer in der Ukraine ausstechen.” Weiterlesen