Deutsche Bank-News II

GiNN-BerlinKontor.—Die Deutsche Bank hat am 27.04. die nächste Phase ihrer Strategie für den Zeitraum bis zum Jahr 2020 angekündigt. Danach will die Bank “ihr operatives Modell neu ausrichten, indem sie ihre Strukturen vereinfacht, Kontrollen verstärkt sowie effizienter, widerstands- und abwicklungsfähiger wird.” Weiterlesen

9. TTIP-Runde in NYC beendet

GiNN-BerlinKontor.—Am 24.04. endete in New York City die 9. Verhandlungsrunde zwischen der EU und den USA zu TTIP, der Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft. Auf der Agenda der fünftägigen Verhandlungen standen alle Verhandlungsthemen, mit Ausnahme der Bereiche Investitionsschutz und Investor-Staat-Schiedsverfahren. Es ging, unter anderem um die Absenkung von Zöllen, eine Annäherung von Standards im Maschinen- und Anlagenbau, um Energie- und Rohstofffragen, Dienstleistungen, Öffentliches Beschaffungswesen und den Agrarsektor mit dem Schutz für geografische Kennzeichnungen. Weiterlesen

Deutsche Bank-News

GiNN-BerlinKontor.—Die Deutsche Bank teilt mit, dass sie einen Vergleich mit US-amerikanischen und britischen Regulierungsbehörden zu sämtlichen noch ausstehenden Untersuchungen dieser Behörden im Zusammenhang mit der früheren Praxis der Meldung von Interbanken-Zinssätzen (IBOR) getroffen hat. Der Vergleich mit dem DOJ, der CFTC und der NYDFS in den USA sowie der FCA in Großbritannien ist Teil einer branchenweiten Untersuchung zur Festlegung von Interbanken-Zinssätzen für verschiedene Währungen. Weiterlesen

Stabilitätsprogramm 2015

GiNN-BerlinKontor.—Das Bundesfinanzministerium teilt mit: ”Die öffentlichen Finanzen in Deutschland sind weiterhin auf dem richtigen Kurs. Der Staatshaushalt von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen wird auch in den nächsten Jahren solide ausgeglichen sein. Die Schuldenstandsquote kann nach den heutigen Prognosen bis 2019 auf 61 ½ % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) sinken.” Weiterlesen

Seehofer besucht Golfstaaten

GiNN-BerlinKontor.—Bayerns Ministerpräsident Horst SEEHOFER besucht vom 18.-21.April die Golfstaaten Saudi-Arabien und Katar. Er wird begleitet von Vertretern des Bayerischen Landtags und Repräsentanten der bayerischen Wirtschaft und Wissenschaft. “Bayern will Saudi-Arabien und Katar bei der Modernisierung und nachhaltigen Entwicklung unterstützen und die Kooperationen im Bereich Wissenschaft und Forschung sowie die politischen Beziehungen zu beiden Staaten stärken, die Mitglieder des Golfkooperationsrates und der Arabischen Liga sind” , heißt es in einer Erklärung der Bayerischen Staatskanzlei. Weiterlesen

Europa und USA für TTIP

GiNN-BerlinKontor.—Zum Auftakt der 9. TIPP-Verhandlungsrunde in New York (20. bis 24. April 2015) .erläutern deutsche Unternehmer, warum TTIP=Transatlantic Trade and Investment Partnership gut für ihr Unternehmen und den Wirtschaftsstandort Deutschland ist. “Mit dem Transatlantische Freihandelsabkommen – offiziell: Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft – haben Europa und die USA jetzt die einzigartige Möglichkeit, wichtige Regeln für die Weltwirtschaft des 21. Jahrhunderts zu schaffen und zwar auf hohem Niveau. Diese Chance sollten die Verhandlungsführer nutzen und ambitioniert verhandeln.” Dies erkläre BDI-Präsident Ulrich GRILLO zum bevorstehenden Auftakt der neunten TTIP-Verhandlungsrunde. Weiterlesen

Wohnungsbaukredite up!

GiNN-BerlinKontor.—Nachfrage nach Wohnungsbaukrediten steigt in Deutschland kräftig. Die Kreditnachfrage der privaten Haushalte zog  im ersten Quartal 2015 in Deutschland stark an.. Das geht aus der aktuellen Umfrage der Bundesbank zum Kreditgeschäft (Bank Lending Survey) hervor. Laut Bundesbank ist dies insbesondere durch den privaten Wohnungsbau begründet.

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Wirtschaft im Aufschwung

GiNN-BerlinKontor.—- Das Bundeswirtschaftsministerium teilt mit: Die deutsche Wirtschaft befindet sich im Frühjahr im Aufschwung. Das Bruttoinlandsprodukt hatte bereits im vierten Quartal des letzten Jahres kräftig um 0,7 % zugenommen. Spürbare Einkommenszuwächse und eine solide Entwicklung am Arbeitsmarkt stärken die Binnennachfrage. Sie bleibt in einem schwierigen außenwirtschaftlichen Umfeld die wichtigste Triebfeder der Konjunktur. Zudem dürften die aufgrund der EURO-Abwertung verbesserte preisliche Wettbewerbsfähigkeit und der anhaltend niedrige Ölpreis die wirtschaftliche Entwicklung zusätzlich stimulieren.

Die Stimmung in den Unternehmen hat sich im letzten halben Jahr merklich verbessert. Die Anschaffungsneigung der privaten Verbraucher ist ungebrochen hoch. Das hohe Wachstumstempo am Ende des letzten Jahres wird allerdings im ersten Vierteljahr voraussichtlich nicht erreicht. Darauf deuten unter anderem die schwächeren Auftragseingänge und die Produktionsergebnisse im Januar und Februar hin.

Insgesamt sprechen die Konjunkturindikatoren jedoch dafür, dass sich der Aufschwung in einem moderaten Tempo fortsetzen wird. Zudem bleiben mit der Schuldenkrise in Griechenland, dem ungelösten Russland-Ukraine-Konflikt sowie der angespannten Situation im Nahen Osten zahlreiche Risiken für die deutsche Konjunktur bestehen. Die Bundesregierung wird ihre Frühjahrsprognose am 22. April vorstellen. (Quelle:bmwi.de)

Abbau des Investitionsstaus

„Wir begrüßen, dass sich die Expertenkommission dem Problem unzureichender öffentlicher Investitionen angenommen hat und sinnvolle Lösungen zum Abbau des öffentlichen Investitionsstaus sowie zur effizienteren Infrastrukturbeschaffung präsentiert. Hierzu gehört insbesondere die Gründung einer Verkehrsinfrastrukturgesellschaft.“ Mit diesen Worten kommentierte der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Bauindustrie, RA Michael KNIPPER, am 13.04. in Berlin die Vorstellung der Ergebnisse der Expertenkommission zur „Stärkung von Investitionen in Deutschland“. Weiterlesen

Industrie Plattform am Start

GiNN-BerlinKontor.—Auf der HANNOVER MESSE 2015 erfolgte am 13.04.2015 der offizielle Auftakt der von Politik, Wirtschaft, Verbänden, Wissenschaft und Gewerkschaft getragenen Plattform Industrie 4.0. Mit dieser erweiterten Plattform will die Bundesregierung gemeinsam mit den Partnern und Akteuren der Plattform die Chancen der Digitalisierung der Wirtschaft aktiv nutzen. Nach erfolgreicher Arbeit der Verbändeplattform Industrie 4.0 von BITKOM, VDMA und ZVEI wird das Thema in der neuen Plattform Industrie 4.0 nun auf eine breitere politische und gesellschaftliche Basis gestellt und sowohl thematisch als auch strukturell neu ausgerichtet. Die Leitung der neuen Plattform Industrie 4.0 übernehmen Bundeswirtschaftsminister Sigmar GABRIEL, Bundesforschungsministerin Johanna WANKA sowie Spitzenvertreter der Industrie und der Industrieverbände sowie der Industriegewerkschaft Metall und der Fraunhofer-Gesellschaft.

Dazu der Bundesminister für Wirtschaft und Energie: “Die Frage, wie wir in Deutschland künftig leben, arbeiten und produzieren, wird maßgeblich vom Prozess der Digitalisierung geprägt. Heute werden wichtige Grundlagen für den Wettlauf um die Produkte und die Märkte von morgen gelegt. Deshalb müssen wir gerade beim Thema Industrie 4.0 an unsere vorhandenen Stärken in Deutschland anknüpfen und die herausgehobene Stellung unserer Industrie weiter ausbauen. Das ist unser gemeinsames Ziel im Schulterschluss mit der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Arbeitnehmervertretern in der Plattform Industrie 4.0 ‘Made in Germany’.”

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung: “Industrie 4.0 wurde 2011 aus der Forschung heraus als Zukunftsprojekt formuliert. Heute ist das Konzept der Maßstab für den zukunftsfähigen Umbau der deutschen Industrie. Industrie 4.0 muss jetzt den Weg in die Praxis finden. Dazu ist eine verstärkte Koordinierung aller Beteiligten notwendig, aber auch konkrete Beispiele aus der Praxis für die Praxis. Das BMBF treibt daher den Transfer aus der Forschung in die Werkshallen gezielt voran”.

Die Teilnehmer der Plattform Industrie 4.0 arbeiten in interdisziplinären Arbeitsgruppen an den Zukunftsthemen Standardisierung, Forschung und Sicherheit. Die Plattform beschäftigt sich zudem mit den Themen Recht, Arbeit sowie Aus- und Weiterbildung. Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen sollen bis Ende des Jahres erarbeitet und auf dem IT-Gipfel im November 2015 vorgestellt werden. Schon heute arbeiten beteiligte Unternehmen gemeinsam an Umsetzungen in der Praxis.

Grundlage für die zukünftige Arbeit bilden die heute übergebenen Ergebnisse, die so genannte Umsetzungsstrategie, der bisherigen Verbändeplattform Industrie 4.0. Darin werden zusätzlich zur derzeit bereits verfolgten Forschungsagenda Kernbausteine von Industrie 4.0 benannt. So soll gerade auch vor dem Hintergrund der komplexen und vielfältigen Ausgangslage ein Rahmen geschaffen werden, in dem Referenzarchitekturen für Industrie 4.0 entstehen können – ein Raster, mit dessen Hilfe die Digitalisierung und die umfassende Vernetzung in der Produktion vorangetrieben werden können.

“Die Verbändeplattform Industrie 4.0 hat mit hohem Engagement das Thema Industrie 4.0 interdisziplinär bearbeitet und das Thema in die Wahrnehmung von Industrie, Politik und Öffentlichkeit gebracht. Die Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen sind zudem eine wichtige Grundlage für den Erfolg von Industrie 4.0 und für die Stärkung der hervorragenden deutschen Position im internationalen Wettbewerb”, so Dr. Siegfried Dais, Sprecher des Vorstandes und des Lenkungskreises der Verbändeplattform Industrie 4.0 und Gesellschafter der Robert Bosch Industrietreuhand KG. (Quelle: bmwi.de)