CSU zur Griechenland-Hilfe

GiNN-BerlinKontor.—Die CSU-Landesgruppe hat in einer Sondersitzung im Deutschen Bundestag ihre Bedingungen für die Verlängerung des griechischen Hilfsprogramms beschlossen. Dazu  CSU-Generalsekretär Andreas SCHEUER: Der Kurs der CSU ist weiterhin klar: Deutsche Solidarität gibt es nur für griechische Reformen. Das bestehende Hilfsprogramm wird nur im Rahmen klarer Kriterien verlängert”. Weiterlesen

Bauindustrie: Umsatz + 4 %

GiNN-BerlinKontor.—Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie  (HDB)  mitteilt, stieg der Umsatz im Gesamtjahr um nominal 4,1 % und übertraf damit die Verbandsprognose sogar noch leicht. Die größeren Baubetriebe mit 20 und mehr Beschäftigten erreichten sogar ein Umsatzplus von 4,4 %.

HDB: Die Bauunternehmen können mit diesem Ergebnis zwar zufrieden sein, allerdings fehlte der Baukonjunktur nach einem guten Jahresstart letztlich der Schwung: Während der Umsatz der Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten im ersten Halbjahr – auch witterungsbedingt – um 12,8 % zulegte, sank er im zweiten Halbjahr um 1,0 %. Im Dezember wurde sogar ein Minus von 1,6 % gemeldet – trotz milder Temperaturen und eines zusätzlichen Arbeitstages.

Auch die Aussichten trüben sich ein: Die Baubetriebe meldeten im Dezember einen Rückgang der Ordertätigkeit im Vergleich zum Vorjahresmonat von nominal 4,0 % (real: - 5,0 %). Das Gesamtjahr schließt mit einem Minus von 0,5 % (real: - 1,8 %). Entsprechend verunsichert schauen die Bauunternehmen in die Zukunft: Für das laufende Jahr rechnen zwar noch 84 % der vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) im Rahmen der aktuellen Konjunkturumfrage befragten Bauunternehmen mit einer besseren (15 %) bzw. gleichbleibenden (69 %) Geschäftslage, der Anteil der Pessimisten ist binnen Jahresfrist aber um fünf auf 16 % gestiegen. Insbesondere die Entwicklung der Inlandsnachfrage gibt Anlass zur Sorge: Knapp die Hälfte der Befragten, von den Großunternehmen sogar 58 %, sieht hierin ein Risiko für die eigene wirtschaftliche Entwicklung.

Der Wohnungsbau war 2014 die stärkste Stütze der Baukonjunktur, der Umsatz der Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten legte um 7,8 % zu, der Auftragseingang stieg um 4,3 %. Die Bausparte hat auch im vergangenen Jahr von den niedrigen Zinsen, der guten Arbeitsmarktlage und dem Wunsch von Kapitalanlegern nach einer wert­beständigen Investition profitiert. Zum Jahresende stieg der Umsatz nur leicht (+ 1,4 %), die Nachfrage war allerdings ungebrochen und legte um 14,9 % zu. Damit war der Wohnungsbau im Dezember die einzige Bausparte mit einem Orderplus.

Den stärksten Rückgang verzeichnete im Dezember der Öffentliche Bau: Die Nachfrage der Gebietskörperschaften brach um 16,1 % ein – die Etats waren zum Ende des Jahres leer. Für das Gesamtjahr ergibt sich damit ein Orderrückgang von 3,5 %, ein schlechtes Zeichen für die Entwicklung im laufenden Jahr. Demgegenüber legte der Umsatz 2014 um 3,2 % zu – er profitierte noch von den hohen Auftragseingängen des Vorjahres. Dies galt aber nicht mehr für das Jahresende: Im Dezember sank die Bauleistung um 1,8 %.

Der Wirtschaftsbau konnte sich im Gesamtjahr 2014 gegen die im vergangenen Jahr vorherrschende gesamtwirtschaftliche Unsicherheit behaupten: Der Umsatz der Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten legte um 3,7 % zu. Aufgrund der schwächeren Auftragslage – der Auftragseingang sank 2014 um 0,2 %, im Dezember sogar um 3,6 % – meldeten die Baubetriebe zum Jahresende allerdings einen Umsatzrückgang von 2,7 %. Der Hauptverband erwartet für dieses Jahr aber eine leichte Erholung. Dies deckt sich auch mit den Ergebnissen der aktuellen DIHK-Umfrage, welche im Vergleich zum Herbst einen leichten Anstieg der Investitionsabsichten der Industrieunternehmen aufgrund einer verbesserten Geschäftserwartung ergab.(Quellen: Bauindustrie.de/Destatis)

 

Bau: Weniger Auftragseingänge

GiNN-BerlinKontor.—Die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe sind im Jahr 2014 im Vergleich zum Vorjahr preisbereinigt um 1,8 % zurückgegangen. Wie das Statistische Bundesamt  mitteilt, sank dabei die Baunachfrage im Hochbau um 0,9 % und im Tiefbau um 3,0 %. Ein Grund für den Rückgang ist, dass die Auftragseingänge im Jahr 2013 außergewöhnlich hoch gewesen waren (höchster Stand seit 2003).  Weiterlesen

Obama stoppt Öl-Pipeline

GiNN-BerlinKontor.—US-Präsident Barack H.OBAMA hat am 24.02.2015 sein Veto gegen ein Gesetz zum Bau der Öl-Pipeline “Keystone XL” – von Kanada nach  USA/TEXAS – eingelegt. Obama übermittelte seine Entscheidung dem US-Kongress, in dem die Republikaner das Projekt mehrheitlich durchgesetzt hatten. Weiterlesen

GAZPROM droht erneut Kiew

iNN-BerlinKontor.—Moskau droht erneut mit einer Drossellung russischer Gaslieferungen nach West-Europa. Putin will offensichtlich die noch größere Abhängigkeit der deutschen Stromversorgung von Russland. Deutschland bezieht bereits ca. 40 % seines Gases aus der Russischen Föderation. GAZPROM droht gleichzeitg erneut mit einem sofortigen Lieferstopp in die Ukraine, weil Kiew angeblich nicht genug zahlt. Laut Gazprom-Chef Alexej MILLER führt dies “unweigerlich” zum Stopp russischer Gaslieferungen in die Ukraine in zwei Tagen. Das schaffe “erhebliche Risiken für Gaslieferungen nach Europa”, warnt Miller. Die Erdgas-Pipelines führen über die Ukraine nach Deutschland. Weiterlesen

Überschuss: € 18 Mrd

 GiNN-BerlinKontor.–Der Finanzierungsüberschuss des Staates betrug im Jahr 2014 nach aktualisierten Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund  € 18 Milliarden. Erstmals seit der Wiedervereinigung realisierten dabei alle staatlichen Ebenen (Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung) einen Überschuss. Bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen (2 903,8 Milliarden Euro) ergibt sich daraus für den Staat eine Maastrichtquote von + 0,6 %. Bei diesen Ergebnissen handelt es sich um Daten in der Abgrenzung des Europäischen Systems Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG) 2010. Auf deren Grundlage wird die Entwicklung der Haushaltslage in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) überwacht.  Weiterlesen

Bau:„ÖPP und privates Kapital”

GiNN-BerlinKontor.—„Die Initiative von Bundeswirtschaftsminister Sigmar GABRIEL und Bundesverkehrs­minister Alexander Dobrindt, privates Kapital über ÖPP-Modelle in die Infrastruktur zu investieren, ist ein deutliches, positives Signal.“ Mit diesen Worten begrüßte der Vorsitzende des Arbeitskreises ÖPP im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und Mitglied im Vorstand der HOCHTIEF AG Nikolaus Graf von Matuschka die Berichte, nach denen Bundeswirtschafts­ministerund Bundesverkehrsminister  eine Investitionsoffensive planen; über ÖPP-Projekte bzw. ÖPP-Fonds soll privates Kapital von Versicherern, aber auch von privaten Anlegern zum Abbau des enormen Investitionsstaus in die Infrastruktur investiert werden. Weiterlesen

Schwungvolle Wirtschaft

GiNN-BerlinKontor.—Das Statistische Bundesamt teilt mit: Die deutsche Wirtschaft hat zum Jahresende 2014 wieder Fahrt aufgenommen: Um 0,7 % war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal 2014 preis-, saison- und kalenderbereinigt höher als im dritten Quartal 2014. Die konjunkturelle Lage hat sich nach dem schwungvollen Jahresauftakt (+ 0,8 % im ersten Quartal) und der Schwächephase im Sommer ( 0,1 % im zweiten und + 0,1 % im dritten Quartal) zum Ende des Jahres stabilisiert. Weiterlesen