Postbank:US-$ überbewertet

GiNN-BerlinKontor.—Die Analysten der Deutschen Postbank AG sehen den EURO derzeit noch gegenüber dem US-Dollar als überbewertet an und glauben auf mittlere Sicht an eine Korrektur. “Zum Treiber der Entwicklung dürfte vor allem die von uns erwartete Zinswende in den USA werden, die zu zunehmenden Unterschieden in den geldpolitischen Ausrichtungen der Fed und der EZB führen wird. Wir erwarten, dass der EURO bis Ende 2014 auf 1,30 US-Dollar nachgibt”, so Marco BARGEL, Chef-Anlagestratege der POSTBANK. Weiterlesen

BRICS-Bank in Shanghai

GiNN-BerlinKontor.-—Die “BRICS”-Staaten – Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika – haben eine eigene Entwicklungsbank mit Sitz in Shanghai/China gegründet. Die Finanzminister und Chefs der Entwicklungsbanken der sogenannten Schwellenländer – die längst keine mehr sind – unterzeichneten die Verträge in Fortaleza/Brasilien. Zunächst wollen die “emerging powerst” jeweils US $ 10 Milliarden (“Dollarreserven”) einzahlen. Das Grundkapital der Bank soll bis auf US $ 100 anwachsen. China ist mit über US $ 41 Milliarden Spitzenfinancier.

Die BRICS-Entwickungsbank soll zu einem eigenen Währungsreservefonds (CRA) ausgebaut werden. Das Ziel: Mehr Einfluss auf die gloablen Finanzmärkte und die Weltwirtschaftsordnung.

Nach den Vorbildern Internationaler Währungsfonds (IWF) und Weltbanbk soll dieses “Contingent Reserve Arrangement” (CRA) der BRICS-Staaten einen Sicherheitsfonds kreieren, auch um in finanzielle Not geratende Länder “abfangen”.

Chinas Beijing News dazu”The new bank will bring economic as well as strategic benefits for China, and supporting the bank is a good opportunity to show that China is a responsible big nation”.

Russlands Präsident Wladimir PUTIN war in Fortaleza selbst bei der Unterzeichnung der BRICS-Verträge dabei. Er unterzeichnete zude bilaterale Abkommen mit Brasilien über Luftabwehr, Erdgas und Bildung. (Quellen: brics news/ DW/ ard)

Die staatliche russische Nachrichteagentur RIA Novosti zitiert genüsslich James RCHARDS („Currency Wars“) wie folgt: “We see the BRICS’ desire to shift away from the dollar, a unified Eurozone with a sovereign bond market waiting in the wings and a requirement on the International Monetary Fund to re-liquefy the world when the next financial crisis hits…Put all that together and you see that the dollar’s days are numbered.“

Bezahlbares Bauen in Berlin

GiNN-BerlinKontor.–-Bund und, Länder, Kommunen und Verbände wollen gemeinsam „geeignete Maßnahmen“ zur Bewältigung aktueller wohnungspolitischer Herausforderungen ergreifen. Unter der Leitung von Bundesbauministerin Barbara HENDRICKS (SPD) trat in Berlin  erstmals ein Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen in Berlin zusammen. Ziel ist, den steigenden Wohnraumbedarf in bestimmten Regionen zu decken und gleichzeitig soziale, demografische und energetische Anforderungen zu berücksichtigen. Eine Baukostensenkungs-Kommission soll als zentraler Baustein dafür sorgen, dass dies mit angemessenen Kosten erreicht wird. Weiterlesen

Bauwirtschaft:Fokus Afrika

GiNN-BerlinKontor.–-„Ohne den Ausbau der Infrastruktur wird das Wachstum vieler Länder Afrikas nicht weiter voranschreiten”, konstatierte der Vorsitzende des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft, Stefan LIEBIG, bereits im vorigen Jahr. Die Bundesregierung sollte das Engagement deutscher Firmen in Afrika stärker flankieren und sich dabei auch auf die dortige wirtschaftsnahe Infrastruktur konzentrieren. Weiterlesen

Infrastrukturabgabe

GiNN-BerlinKontor.--Alexander DOBRINDT (CSU), Bundesverkehrsminister, hat in BILD „allen Bundsesbürgern“ versichert, dass „kein Fahrzeughalter in Deutschland im Zuge der Einführung der PKW-Maut auf Bundes-, Landes-, Landes- und  Kommunalstraßen mehr für sein Auto zahlt als heute“. Die Pkw-Maut – die jetzt „Infrastrukturabgabe“ (infrastructure charges“) heißt – soll ab dem 1.1.2016 erhoben werden. Sie könnte schon sehr bald zur völligen Abschaffung der Kfz-Steuer führen. Weiterlesen

China will Finanzdialog

GiNN-BerlinKontor.-– China und Deutschland wollen „so bald wie möglich einen Finanzdialog auf hoher Ebene  starten“. Die chinesische Seite benannte bereits die Bank of China und die Clearing Bankin Frankfurt. Es wurde eine Investitionsquote in der Größenordnung von 80 Milliarden Renminbi Yuan (derzeit rd € 9,5 Mrd.) eingeräumt, um den Aufbau Frankfurts als Renminbi Offshore Finanzzentrum zu unterstützen.

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Konzept für Pkw-Maut

GiNN-BerlinKontor.-–Bundesverkehrsminister Alexander DOBRINDT (CSU) hat am 07.07. in Berlin sein Konzept für eine Pkw-Maut vorgestellt. Danach wird in Deutschland ab 2016 eine Infrastrukturabgabe erhoben. Diese gilt für alle Kraftfahrzeuge bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht, die das öffentliche Straßennetz in Deutschland nutzen. Weiterlesen

Bauindustrie zur Vignette

GiNN-BerlinKontor.—Als weiteren wichtigen Schritt zur Mobilisierung von öffentlichen Mitteln für die Erhaltung und den Ausbau eines leistungsfähigen Bundesfernstraßennetzes in Deutschland bezeichnete der Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB), Prof. Thomas BAUER, die Pläne von Bundesverkehrsminister Alexander DOBRINDT (CSU) zur Einführung einer Pkw-Vignette. Die Bauindustrie sehe die Pkw-Vignette als Teil eines Maßnahmenpakets, in dem die Verkehrswege­finanzierung in Deutschland von der Haushalts- auf eine Nutzerfinanzierung umgestellt werde. Bauer: „Voraussetzung für die Akzeptanz der Autofahrer ist jedoch, dass die Mittel zwingend im Bundesfernstraßenbau wieder eingesetzt werden.“ Weiterlesen

BMWi-Haushalt 2015

GiNN-BerlinKontor.—Das Bundeskabinett hat am 02.07. den Entwurf des Bundeshaushalts 2015 beschlossen. Der Etat des BMWi beläuft sich auf rund € 7,125 Milliarden in 2015. Das entspricht einer Einsparung um rund 4 % im Vergleich zu 2014. Dennoch werden die Ausgaben für Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie die Förderung des Mittelstandes  und strukturschwacher Regionen wie den ostdeutschen Bundesländern erhöht. Weiterlesen

Bau: Gute Auftragslage

GiNN-BerlinKontor.–-Nach einem ausgesprochen starken ersten Quartal mit zweistelligen Umsatz­zuwächsen schaltet die Bauwirtschaft im April einen Gang zurück, die Branche bleibt aber auf Wachstumskurs: Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie in der neuesten Ausgabe seines Aktuellen Zahlenbildes mit­teilt, lag der baugewerbliche Umsatz der Betriebe im Bauhauptgewerbe mit 20 und mehr Beschäftigten im April um nominal 9,1 % über dem entsprechenden Vorjahreswert für die ersten vier Monate ergibt sich damit ein Plus von 20,2 %.

Die Befürchtung, dass ein Großteil des Auftragsbestandes aufgrund der milden Temperaturen schon in den ersten drei Monaten des Jahres abgearbeitet wurde, ist – wie der Hauptverband erwartet hat – nicht eingetreten. Im Gegenteil – aufgrund der guten Auftragslage sind die Bestände weiter gestiegen: Die Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten meldeten für Ende März Auftrags­bestände in Höhe von € 27,8 Mrd.,  das war der höchste März-Wert seit 1999. Im April kamen noch neue Aufträge hinzu – der Auftragseingang stieg um nominal 6,1 % (real: 4,5 %). Für den gesamten Zeitraum Januar bis April lag die Ordertätigkeit um 7,4 % über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum (real: + 5,7 %).

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