EURO in alle EU-Staaten

GiNN-BerlinKontor.—EU-Kommissionspräsident Jean-Claude JUNKER will, dass der EURO (€) in der gesamten Europäischen Union (EU) eingeführt wird. In seiner jährlichen Rede vor dem Eruopa-Parlamnt sagte Junker am 13.09.in Straßburg : “Wenn wir wollen, dass der EURO unseren Kontinent mehr eint als spaltet, dann sollte er mehr sein als die Währung einer ausgewählten Ländergruppe. Der EURO ist dazu bestimmt, die einheitliche Währung der Europäischen Union als Ganzes zu sein. Alle außer zwei Mitgliedstaaten sind verpflichtet und berechtigt, dem Euroraum beizutreten, sobald sie alle Bedingungen erfüllen.” Weiterlesen

airberlin in big trouble

GiNN-BerlinKontor.—-Die deutsche Fluggesellschaft airberlin group hat am 12.09.17 folgende Erklärung veröffentlicht: “airberlin ist gezwungen, über 100 der heute geplanten 750 Flüge zu streichen. Grund für die Flugstreichungen ist, dass sich rund 200 der insgesamt 1.500 airberlin-Piloten krankgemeldet haben. Überhaupt kein Verständnis hat airberlin für die zahlreichen kurzfristigen Krankmeldungen während des Crewbriefings unmittelbar vor dem Flug oder auf dem Weg zum Flugzeug.”

airberlin CEO Thomas WINKELMANNt: Die airberlin Mitarbeiter sind bislang sehr professionell mit der schwierigen Situation des Unternehmens umgegangen. Dafür gebührt ihnen große Anerkennung. Das, was wir jedoch heute bei einem Teil der Belegschaft sehen, ist ein Spiel mit dem Feuer. Der heutige Tag kostet uns mehrere Millionen Euro. Wir führen gerade die finalen Gespräche mit möglichen Investoren. Eine stabile Operations ist die zwingende Voraussetzung für ein Gelingen dieser Verhandlungen. Nur so können wir möglichst viele Arbeitsplätze sichern.”

Frank KEBEKUS, der Generalbevollmächtigte des Unternehmens, sagt: Die heutigen Ereignisse gefährden das gesamte Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung massiv. Wenn sich die Situation nicht kurzfristig ändert, werden wir den Betrieb und damit jegliche Sanierungsbemühungen einstellen müssen.”

Das Management der airberlin arbeitet derzeit gemeinsam mit dem Generalbevollmächtigten Frank Kebekus und dem Sachwalter Lucas Flöther mit Hochdruck an Verhandlungslösungen für die airberlin. Eine zentrale Rolle bei diesen Verhandlungen spielt der Erhalt so vieler Arbeitsplätze wie möglich. Bis Freitag dieser Woche läuft die Frist für die Angebote der Investoren. Ziel ist, im Gläubigerausschuss am 21. September zu konkreten Entscheidungen zu kommen.” (Quelle: airberlingroup.com)

 

Arbeitslosenquote 5,7 %

GiNN-Berlinkontor.—„Der Arbeitsmarkt entwickelt sich weiterhin positiv. Die Arbeitslosigkeit ist im August 2017 aus jahreszeitlichen Gründen nochmals leicht angestiegen. Saisonbereinigt hat sie aber weiter abgenommen. Das kräftige Beschäftigungswachstum setzt sich fort, und die Nachfrage der Betriebe nach neuen Mitarbeitern ist weiter hoch.”, so der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef SCHEELE, am 31.08. in Nürnberg. Weiterlesen

Rekordüberschuss

 

GiNN-BerlinKontor.— Der deutsche Staat erzielt im ersten Halbjahr 2017 einen Rekordüberschuss von € 18,3 Milliarden. Das ist der höchste Wert aus eigener Kraft seit der Wiedervereinigung. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen (€ 1 599,0 Milliarden) errechnet sich daraus eine Überschussquote von 1,1 %., so das Statistische Bundesamt .

Hierbei handelt es sich um Daten in der Abgrenzung des Europäischen Systems Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG) 2010. Die Haushalte von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung konnten damit weiter von einer günstigen Beschäftigungs- und Wirtschaftsentwicklung sowie einer moderaten Ausgabenpolitik profitieren.

Von den Ergebnissen für das erste Halbjahr lassen sich allerdings nur begrenzt Rückschlüsse auf das Jahresergebnis ziehen, da der Finanzierungssaldo des Staates unterjährig verschiedenen Einflüssen unterliegt.

Der gesamtstaatliche Überschuss verteilte sich nicht gleichmäßig auf die einzelnen staatlichen Ebenen. Während der Bund ein Defizit von € 2,5 Milliarden verzeichnete, schlossen die Länder (+ 8,1 Milliarden Euro), die Kommunen (+ 6,1 Milliarden Euro) und die Sozialversicherung (+ 6,6 Milliarden Euro) das erste Halbjahr 2017 mit einem Überschuss ab. Das Defizit für den Bund ist in erster Linie auf die Auswirkungen des Urteils des Bundesverfassungsgerichts zur Unrechtmäßigkeit der Kernbrennstoffsteuer zurückzuführen. Hierdurch kam es zu Rückzahlungen an die Energieunternehmen in Höhe von rund € 7,1 Milliarden.

Die Einnahmen des Staates erhöhten sich im ersten Halbjahr 2017 um € 29,6 Milliarden (+ 4,3 %) gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum auf € 723,8 Milliarden.

Die wichtigste Einnahmequelle des Staates sind die Steuern, die mit € 384,2 Milliarden gut die Hälfte der gesamten Einnahmen ausmachten. Der Zuwachs bei den Steuereinnahmen blieb mit + 5,4 % im ersten Halbjahr 2017 weiter hoch, wobei der Anstieg bei den Einkommen- und Vermögensteuern (+ 6,7 %) knapp doppelt so hoch ausgefallen ist wie bei den Produktions- und Importabgaben (+ 3,8 %).

Der Anstieg bei den Produktions- und Importabgaben resultiert im Wesentlichen aus einem gestiegenen Mehrwertsteueraufkommen, das sich um € 4,6 Milliarden (+ 4,3 %) auf € 111,8 Milliarden erhöhte. Die Sozialbeiträge an den Staat sind um 4,7 % auf € 265,4 Milliarden ebenfalls deutlich angestiegen. Rückläufig waren hingegen die Einnahmen des Staates aus Zinsen und empfangenen Ausschüttungen ( 19,5 %), auch weil sich der in den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen gebuchte Bundesbankgewinn deutlich reduzierte.

Die Ausgaben des Staates erhöhten sich im ersten Halbjahr 2017 um 4,3 % beziehungsweise um € 28,8 Milliarden auf e 705,4 Milliarden. Deutliche Ausgabenzuwächse ergaben sich bei den monetären Sozialleistungen (+ 4,8 %).

Das Urteil zum Kernbrennstoffsteuergesetz spiegelt sich in einem Anstieg der Vermögenstransfers um knapp 30 % wider. Die Investitionsausgaben des Staates entwickelten sich im ersten Halbjahr dagegen unterdurchschnittlich (+ 2,7 %). Wegen des weiterhin sehr niedrigen Zinsniveaus und eines gesunkenen Schuldenstandes sind die Zinsausgaben erneut zurückgegangen ( 5,2 %). (Quelle. Destatis)

Air Berlin meldet Insolvenz

GiNN-BerlinKontor.—AIR BERLIN, Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft, hat am 15.08.17 mitgeteilt, dass sie einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt hat. Der Flugbetrieb soll jedoch mit Hilfe eines Überbrückungskredits der Bundesregierung in Höhe von € 150 Millionen  vorerst fortgeführt werden, so das Unternehmen. Die Bundesregierung: “Der Flugbetrieb von Air Berlin kann in vollem Umfang fortgeführt werden. Eine Einstellung des Flugbetriebs wird so vermieden.” Weiterlesen

Wirtschaft auf Wachstumskurs

GiNN-BerlinKontor.—Die deutsche Wirtschaft bleibt auf Wachstumskurs, so das Statistische Bundesamt . Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im zweiten Quartal 2017 preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,6 % höher als im Vorquartal. Im ersten Quartal 2017 hatte es nach neuesten Berechnungen einen etwas kräftigeren Anstieg des BIP von 0,7 % gegeben.

Positive Impulse kamen im Vorquartalsvergleich (preis-, saison- und kalenderbereinigt) aus dem Inland: Sowohl die privaten Haushalte als auch der Staat erhöhten ihre Konsumausgaben deutlich. Auch die Investitionen legten zu: In Ausrüstungen, Bauten und sonstige Anlagen wurde jeweils mehr investiert als im ersten Quartal 2017.

Nach vorläufigen Berechnungen wurde das Wachstum dagegen von der außenwirtschaftlichen Entwicklung gebremst, weil die preisbereinigten Importe im Vergleich zum Vorquartal erheblich stärker zunahmen als die Exporte.

Im Vorjahresvergleich stieg das preisbereinigte BIP im zweiten Quartal 2017 um 0,8 % (erstes Quartal 2017: + 3,2 %). Allerdings war der Kalendereffekt in den ersten beiden Quartalen 2017 überdurchschnittlich stark, da es im ersten Quartal 3 Arbeitstage mehr und im zweiten Quartal 3 Arbeitstage weniger als im Vorjahr gab.

Somit ergibt sich bei kalenderbereinigter Betrachtung im zweiten Quartal 2017 ein BIP-Wachstum von 2,1 % (nach 2,0 % im ersten Quartal 2017).

Die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal 2017 wurde von 44,2 Millionen Erwerbstätigen im Inland erbracht, das waren 664 000 Personen oder 1,5 % mehr als ein Jahr zuvor.

Neben der Erstberechnung des zweiten Quartals 2017 wurden wie jedes Jahr im August auch die bisher veröffentlichten Ergebnisse der letzten vier Jahre (ab 2013) sowie des ersten Quartals 2017 überarbeitet und, soweit erforderlich, revidiert. Korrekturen der saison- und kalenderbereinigten Ergebnisse sind in der gesamten Zeitreihe ab 1991 möglich.

Die aktuelle Neuberechnung ergab preisbereinigte Veränderungsraten des jährlichen und vierteljährlichen BIP, die um bis zu 0,4 Prozentpunkte von den bisher veröffentlichten Ergebnissen abweichen. Insbesondere die Veränderungsraten des BIP für die Quartale und das Jahr 2014 wurden überwiegend nach oben korrigiert (siehe Tabelle Alt-Neu-Vergleich Bruttoinlandsprodukt, preisbereinigt, verkettet”.  (Quelle: destatis.de)

 

VW und Stephan Weil

GiNN-BerlinKontor.—Niedersachsens Noch-Ministerpräsident Stephan WEIL (SPD), Mitglied des Aufsichtsrates der VOLKSWAGEN AG mit  Sitz im Präsidium soll laut BILD am SONNTAG (06.08.) seine Regierungserklärung im niedersächsischen Landtag zum Diesel-Skandal vom VW-Konzern habe “frisieren” lassen haben. Weiterlesen

Nationales Forum Diesel

GiNN-BerlinKontor.—Der Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA) teilt mit: “Die Automobilindustrie ist sich mit der Politik einig in dem Ziel, die Luftqualität weiter zu verbessern. Fahrverbote können und müssen in Deutschland vermieden werden. Die Hersteller im VDA sagen eine umfassende und zügige Nachrüstung von über € 5 Millionen Diesel-Pkw in Deutschland zu. Darüber hinaus werden sich unsere Hersteller am geplanten Fonds ‘Nachhaltige Mobilität für die Stadt’ beteiligen. Weiterlesen

Arbeitslosenquote 5,6 %

GiNN-BerlinKontor.—Die Nachrichten vom Arbeitsmarkt sind positiv: Die Zahl der arbeitslosen Menschen hat im Juli aus jahreszeitlichen Gründen zwar zugenommen, saisonbereinigt gab es aber einen Rückgang. Die Beschäftigung ist erneut kräftig gewachsen und die Nachfrage der Betriebe nach neuen Mitarbeitern steigt auf hohem Niveau weiter an.”, so der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef SCHEELE, am 01.08. in Nürnberg.

Arbeitslosenquote 5,6 %

Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: – 143.000

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