Sehr gute Konsumstimmung

GiNN-BerlinKontor.—Die sehr gute Konsumstimmung bei den deutschen Verbrauchern setzt sich auch im Juli dieses Jahres fort. Sowohl die Konjunktur- als auch die Einkommenserwartung steigen noch einmal an, während die Anschaffungsneigung etwas von ihrem exzellenten Niveau einbüßt, so die Gesellschgaft fr Konsumforschung (GfK). Sie prognostiziert für August 2017 Steigerung des Konsumklimas gegenüber dem Vormonat um 0,2 Zähler auf 10,8 Punkte.

Die Bundesbürger – so die GfK – , dass die heimische Konjunktur im weiteren Verlauf des Jahres sogar noch einen Gang hochschalten kann. Die Konjunkturerwartung steigt weiter an und auch die Einkommenserwartung übertrifft noch einmal das Wiedervereinigungshoch aus dem Vormonat. Die Konsumlaune muss dagegen leichte Abschläge hinnehmen, weist aber immer noch ein hohes Niveau auf.

Nach Einschätzung der deutschen Verbraucher wird sich die deutsche Wirtschaft im weiteren Verlauf dieses Jahres positiv entwickeln. Die Konjunkturaussichten steigen im Juli nun bereits zum fünften Mal in Folge. Der Indikator gewinnt 3,3 Zähler und klettert auf 44,6 Punkte. Damit ist ein neues Drei-Jahres-Hoch für die Konjunkturstimmung erreicht. Ein besserer Wert wurde zuletzt im Juli 2014 mit 45,9 Zählern erreicht.

Aus Sicht der Bundesbürger läuft die deutsche Wirtschaft derzeit auf Hochtouren. Die Arbeitslosigkeit verzeichnet Monat für Monat neue Tiefststände und die Beschäftigungszahlen steigen weiter an. Unterstützt wird dies durch die nach wie vor expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) sowie moderate Ölpreise.

Bislang unbeeindruckt zeigen sich die Konsumenten hingegen von einer Reihe weltwirtschaftlicher Risiken. Für das Konjunkturklima stellen der Beginn der Brexit-Verhandlungen, drohende Handelsbeschränkungen der amerikanischen Regierung sowie die zunehmend schwierig werdenden Beziehungen Deutschlands zur Türkei jedoch eine Bedrohung dar. (Quelle: gfk.com)

 

ifo:Geschäftsklimaindex auf Rekordhoch

GiNN-BerlinKontor.— “Die Stimmung in den deutschen Chefetagen ist euphorisch. Der ifo Geschäftsklimaindex stieg im Juli von 115,2 (durch Saisonbereinigung korrigiert) auf 116,0 Punkte. Dies ist der dritte Rekordwert in Folge. Die Unternehmen waren seit der Wiedervereinigung noch nie zufriedener mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Auch der Ausblick auf die kommenden Monate verbesserte sich. Die deutsche Wirtschaft steht unter Volldampf. Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index auf einen neuen Rekord gestiegen. Weiterlesen

Türkei: Investitionen stoppen

GiNN-BerlinKontor.—Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK). befürchtet, dass die jüngste Verschlechterung des deutsch-türkischen Verhältnisses nicht nur die bilateralen Handelsbeziehungen weiter beeinträchtigen, sondern auch die Modernisierung in der Türkei behindern könnte. Weiterlesen

Deutschland und Frankreich

GiNN-BerlinKontor.—Im Rahmen des heutigen Deutsch-Französischen Ministerrats in Paris hat Bundesministerin für Wirtschaft und Energie Brigitte ZYPRIES mehrere bilaterale Gespräche geführt und mit ihren Amtskollegen eine engere Zusammenarbeit sowie konkrete Projekte vereinbart. Weiterlesen

Bayern: BVK-Immobilie in Miami

GiNN-BerlinKontor.—”In one of the biggest deals on Miami Beachs Lincoln Road, German investment fund Bayerische Versorgungskammer (BVK) paid $283 million for 1111 Lincoln Road and an adjacent property, berichtet The Miami Herald .

CBRE Global Investors und Universal-Investment haben in Miami Beach, Florida eine hochwertige, voll vermietete Immobilie erworben. Das Objekt mit der Adresse 1111 Lincoln Road verfügt über eine Nutzfläche von rund 13.600 Quadratmetern und eine breit diversifizierte Mieterstruktur. Der Erwerb wurde für einen Fonds abgeschlossen, der aufgelegt wurde für die Bayerische Versorgungskammer (BVK), einen der größten institutionellen Investoren Deutschlands.

Dank der sehr guten Lage, der hohen Funktionalität und der renommierten Architektur gilt 1111 Lincoln als erstklassige Büro- und Einzelhandelsimmobilie auf der Lincoln Road.

Wir sind überzeigt, dass dieses frisch sanierte, unvergleichliche Objekt im Immobilienmarkt von Miami eine großartige Gelegenheit ist, so Jean-Antoine Robert, Portfolio Manager bei CBRE Global Investors. 1111 Lincoln ist eine der renommiertesten, hervorragend platzierten Gewerbeimmobilien in Miami Beach und gehört zu den erstklassigen Einzelhandelsstandorten des Landes.

Miami bleibt weiterhin ein durch eine schnell wachsende Bevölkerung und ein anhaltend steigendes Arbeitsplatzangebot gekennzeichneter Standort, und gilt als eine etablierte Gateway Citymit guten langfristigen Wachstumsaussichten, so Alexander Tannenbaum, Geschäftsführer bei Universal- Investment und verantwortlich für die Immobiliensparte. Das dicht besiedelte Miami Beach ist eine beliebte Touristen-Location, die Einzelhändlern eine ganzjährig stabile Nachfrage verspricht. Vor dem Hintergrund der Fertigstellung des nahegelegenen neugestalteten und erweiterten Miami Beach Convention Centers im Verlauf dieses Jahres ist ein weiterer Aufschwung für den Standort absehbar.
(Quelle: konii.de)

Arbeitslosenquote 5,5 %

GiNN-BerlinKontor.—Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist im Juni 2017 aus saisonalen Gründen weiter zurückgegangen. Die Beschäftigung und die Nachfrage der Betriebe nach neuen Mitarbeitern haben erneut kräftig zugelegt.”, so der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef SCHELE am 30.06. in Nürnberg.

Arbeitslosenzahl im Juni: -25.000 auf 2.473.000

Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: -142.000

Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: -0,1 Prozentpunkte auf 5,5 %.

Die Zahl der arbeitslosen Menschen hat von Mai auf Juni um 25.000 auf 2.473.000 abgenommen. Saisonbereinigt ergibt sich aber ein leichter Anstieg von 7.000 im Vergleich zum Vormonat. Dies dürfte auch damit zusammenhängen, dass die begünstigenden Effekte des außergewöhnlich milden Winterwetters am Ende der

Frühjahrsbelebung aufgewogen werden. Gegenüber dem Vorjahr waren 142.000 weniger Menschen arbeitslos gemeldet.

Die Unterbeschäftigung, die auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit mitzählt, hat sich saisonbereinigt ebenfalls um 7.000 erhöht. Insgesamt belief sie sich im Juni 2017 auf 3.496.000 Personen. Das waren 26.000 weniger als vor einem Jahr. Damit ist die Unterbeschäftigung im Vorjahresvergleich weniger stark gesunken als die Arbeitslosigkeit. Das liegt daran, dass die Arbeitsmarktpolitik insbesondere für geflüchtete Menschen gegen-über dem Vorjahr ausgeweitet wurde. (Quelle: ba.de)

ifo: Wirtschaft im Höhenflug

 

GiNN-BerlinKontor.—In den deutschen Chefetagen herrscht Hochstimmung. Der ifo Geschäftsklimaindex stieg im Juni von 114,6 auf 115,1 Punkte. Damit wurde der Rekordwert vom Vormonat überboten.

ifo: Die Unternehmen waren nochmals deutlich zufriedener mit ihrer aktuellen Lage. Zudem erwarten sie eine weitere Verbesserung ihrer Geschäfte. Die deutsche Wirtschaft setzt ihren Höhenflug fort.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index leicht gestiegen. Die Geschäftslage verharrte auf einem sehr hohen Niveau. Die Industriefirmen sind leicht optimistischer mit Blick auf die kommenden Monate. Die Nachfrage und der Auftragsbestand entwickelten sich sehr gut. Die Produktionspläne bleiben expansiv ausgerichtet.

Im Großhandel ist der Geschäftsklimaindex das dritte Mal in Folge gestiegen, auf den höchsten Wert seit Dezember 2010. Die Beurteilung der aktuellen Lage erreichte ein neues Rekordniveau. Auch die Erwartungen wurden nach oben korrigiert.

Im Einzelhandel verbesserte sich das Geschäftsklima merklich. Die Einzelhändler waren deutlich zufriedener mit ihren laufenden Geschäften. Die Erwartungen waren so optimistisch wie seit September 2015 nicht mehr.

Im Bauhauptgewerbe ist der Index gefallen. Die Beurteilung der aktuellen Lage und die Erwartungen wurden von den Bauunternehmen auf hohem Niveau leicht nach unten korrigiert. Aufgrund der sehr guten Auftragslage ist zu erwarten, dass die Preise für Bauleistungen steigen.. (Quelle: cesifo-group.de)

 

FED erhöht Leitzins

GiNN-BerlinKontor.—Die US-Notenbank Federal Reserve (FED) hat am 14.06.2017 ihren Leitzins erneut erhöht. Der Zinssatz, zu dem sich US-Banken gegenseitig Geld leihen, stieg damit um 0,25 Punkte auf 1,25 %.

Notenbank-Chefin Janet Louise YELLEN (71) – “Chair of the Board-of Governors of the Federal Reserve System” – begründete die Zinserhöhung mit der “historisch niedrigen US-Arbeitslosenquote”. “Wir haben einen sehr starken Arbeitsmarkt und eine Arbeitslosenrate von 4,3 % – so niedrig ist wie zuletzt 2001″, sagte die FED-Chefin in Washington D.C. Damit herrsche in den USA praktisch Vollbeschäftigung, so Yellen. Dies wirke sich jetzt bereits positiv auf die Löhne und Gehälter aus. “Der US-amerikanischen Wirtschaft geht es gut und sie wächst stabil.”

Das Verhältnis zwischen US-Präsident Donald J. TRUMP und Yellen gilt übrigens als angespannt. Ihre Amtszeit endet im Februar 2018. Dann muss der Präsident entscheiden, ob ihre Amtszeit verlängert wird.

Yellen auf der PK am 14.06.: “Today, the Federal Open Market Committee decided to raise the target range for the federal funds rate by 1/4 percentage point, bringing it to 1 to 1-1/4 percent. Our decision to make another gradual reduction in the amount of policy accommodation reflects the progress the economy has made, and is expected to make, toward maximum employment and price stability objectives assigned.” (Quelle: federalreserve.gov)

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Deutsche Hochkonjunktur

 

GiNN-BerlinKontor.—Die deutsche Wirtschaft driftet in die Hochkonjunktur. Im Jahr 2017 dürfte der BIP-Zuwachs dürfte 1,7%t und im nächsten Jahr 2,0 % betragen. Die gesamtwirtschaftliche Überauslastung steigt weiter und ist nach einer sechsjährigen Aufschwungphase dann so groß wie seit dem Boom-Jahr 2007 nicht mehr, so das Institut für Weltwirtschaft in Kiel (IfW).

Die öffentlichen Haushalte verzeichnen weiter Rekordüberschüsse. Der deutschen Wirtschaft droht eine konjunkturelle Überhitzung. In seiner neuesten Konjunkturprognose erwartet das ifw einen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 1,7 % in diesem und um 2 % im nächsten Jahr. Damit hält es an seiner bisherigen Schätzung fest.

Weiter heißt es: Der geringere Anstieg im laufenden Jahr ist auf die relativ hohe Anzahl an Feiertagen, die auf einen Werktag fallen, zurückzuführen. Arbeitstäglich bereinigt liegt die Prognose für 2017 bei einem BIP-Zuwachs von 2 %. Die gesamtwirtschaftliche Produktion in Deutschland legt laut Prognose bis 2018 mit höherem Tempo zu, als das nachhaltig mögliche Wirtschaftswachstum, wodurch sich die Abwärtsrisiken erhöhen. Die Überauslastung beträgt zum Ende des Prognosezeitraumes etwa 2 %, so viel wie seit dem Boom-Jahr 2007 nicht mehr.

Insgesamt gewinnt der Aufschwung in Deutschland zunehmend an Breite., so Stefan KOOTHS, Leiter des Prognosezentrums am IfW. Zwar dürfte der private Konsum in deutlich verlangsamtem Tempo expandieren, da die Kaufkraft der verfügbaren Einkommen durch den ölpreisbedingten Anstieg der Inflation auf knapp 2 % spürbar geschmälert wird. Auch wird der öffentliche Konsum nicht mehr ganz so rasch ausgeweitet werden, da es hier voraussichtlich zu keinen zusätzlichen Ausgaben im Zuge der Flüchtlingsmigration kommen wird. Insgesamt dürften die Konsumausgaben nur noch mit Raten von 1,4 %(2017) und 1,6 % (2018) zulegen, nach 2,6% im Jahr 2016. Dafür nimmt der Investitionsaufschwung jedoch Fahrt auf.

Die Anlageinvestitionen steigen laut Prognose arbeitstäglich bereinigt um 2,6 %(2017) und 4,2 % (2018), nach nur gut 2 % im Jahr 2016. Die Ausrüstungsinvestitionen legen nächstes Jahr um 5,1 % zu, nachdem sie in den vergangenen Quartalen aufgrund des unsicheren internationalen Umfelds zur Schwäche tendierten.

Die Bauinvestitionen werden, abgesehen von witterungsbedingten Schwankungen, im gesamten Prognosezeitraum nicht zuletzt aufgrund der niedrigen Zinsen weiter lebhaft mit Raten von 3,4 % (2017) und 4,0 % (2018) expandieren. Zudem dürften die Exporte mit der allmählichen Belebung der Weltkonjunktur wieder zunehmend den Aufschwung stützen und im laufenden Jahr um 4 % und im kommenden Jahr um 4,8 % zunehmen.

Die konjunkturelle Erholung im EURO-Raum setzt sich mit Zuwachsraten von etwa 2 % in diesem und im nächsten Jahr fort. Während sich der Produktionsanstieg in den meisten Schwellenländern verstärken dürfte, ist für China eine allmähliche Verlangsamung der wirtschaftlichen Expansion zu erwarten. „Risiken für die Prognose resultieren vor allem aus den politischen Unwägbarkeiten und möglichen Problemen im Zusammenhang mit der anstehenden Normalisierung der Geldpolitik”, so Kooths. (Quelle: ifw-kiel.de)