London: Bonität herabgestuft

 

GiNN-BerlinKontor.—Ratingagenturen wie Moody’s und Standard & Poor’s haben nach dem Brexit-Votum die Bonität Großbritanniens von “stabil” auf “negativ” herabgestuft. “Moody’s has lowered the outlook for the UK’s credit rating from stable to negative amid what it said would prove a prolonged period of uncertainty following Britain’s vote to leave the EU.” Weiterlesen

GABRIEL nicht zu Putin

GiNN-BerlinKontor.—Vizekanzler und SPD-Chef Sigmar GABRIEL hat die für den 27. Juni geplante Reise nach Moskau und das Treffen mit  Russlands Präsident Wladimir PUTIN abgesagt. Wie es heißt, will Gabriel nach dem Brexit gemeinsam mit der Kanzlerin an diesem Tag nach Paris reisen. Er wolle dort auch Gespräche mit europäischen Sozialdemokraten führen. Die Botschaft der Russischen Föderation in Berlin sei informiert worden. Weiterlesen

Brexit: Merkel bedauert

GiNN-BerlinKontor.—-”Mit großem Bedauern” hat Bundeskanzlerin Angela MERKEL am 24.06. die Entscheidung der Mehrheit der britischen Bevölkerung zur Kenntnis genommen,  die Mitgliedschaft des Vereinigten Königreichs in der Europäischen Union beenden zu wollen.. “Es gibt nichts darum herumzureden: Der heutige Tag ist ein Einschnitt für Europa. Er ist ein Einschnitt für den europäischen Einigungsprozess.” Weiterlesen

22.6.41:Hitler überfällt UdSSR

GiNN-BerlinKontor.—Vor 75 Jahren – am 22. Juni 1941 – frühmorgens um 3.15 Uhr griffen deutsche Truppen der Wehrmacht auf breiter Front zwischen der Ostsee und den Karpaten – ohne Kriegserklärung – die Sowjetunion an. 118 Infanterie-Divisionen, 15 motorisierte Divisionen und 19 Panzer-Divisionen mit insgesamt 3 050 000 Soldaten marschierten in die UdSSR ein. Später standen 238 deutsche Divisionen an der Osrfront.

Der Überfall war von der national-sozialistischen Regierung unter Adolf HITLER als “Unternehmen Barbarossa” vorbereitet worden. Das Oberkommando der Wehrmacht (OKW) hatte den Einmarsch seit Juni 1940 in der Planung, damals unter der Bezeichnung “Weisung 21″.

Die Heeresgruppe Nord unter Generalfeldmarschall Wilhelm Ritter von Leeb stieß am 22.Juni 1941 von Ostpreußen aus durch die baltischen Staaten auf Leningrad vor; die Heeresgruppe Mitte unter Generalfeldmarschall Fedor von Bock führte seine Truppen entlang der Linie Warschau Moskau gegen Minsk und Smolensk, und die Heeresgruppe Süd unter Generalfeldmarschall Gerd von Rundstedt hat die Aufgabe, “die sowjetischen Kräfte in Galizien und in der Westukraine noch westlich des Dnjepr zu vernichten und die Dnjepr-Übergänge bei und unterhalb Kiew frühzeitig in die Hand zu nehmen”.

Fakt ist, dass bereits am 18. Dezember 1940 Hitler als Führer und Oberster Befehlshaber der Wehrmacht die Weisung Nr. 21 des OKW  “abgezeichnet” hatte. Darin hiess es: „Die deutsche Wehrmacht muss darauf vorbereitet sein, auch vor Beendigung des Krieges gegen England Sowjetrussland in einem schnellen Feldzug niederzuwerfen. Vorbereitungen, die eine längere Anlaufzeit benötigen, sind soweit noch nicht geschehen schon jetzt in Angriff zu nehmen und bis zum 15. 5. 41 abzuschließen. Entscheidender Wert ist jedoch darauf zu legen, daß die Absicht eines Angriffes nicht erkennbar wird. Das Endziel der Operation ist die Abschirmung gegen das asiatische Russland aus der allgemeinen Linie.”

Die Welt erfuhr vom Einmarsch der deutschen Truppen in Russland am 22. Juni 1941 morgens um 3 Uhr. Aus dem Führerhauptquartier liess Hitler über alle deutschen Rundfunksender mitteilen, die deutsche Wehrmacht sei “zur Abwehr der drohenden Gefahr aus dem Osten mitten in den gewaltigen Aufmarsch der feindlichen Kräfte hineingestossen.”

Stalin reagierte erst am 3. Juli 1941 auf den deutschen Überfall In einer Rundfunkansprache an die “Genossen, Brüder und Schwestern, Kämpfer unserer Armee und Flotte” und sagte mit dem Hinweis auf den Nichtangriffspakt vom 23.8.1939 mit Hitler, dieser sei “mit dem verbrecherischen militärischen Überfall auf unsere Heimat wortbrüchig geworden.”

Dieser Pakt wurde “mit heißer Nadel” gestrickt und eine Woche (!)  vor dem Hitler-Angriff auf Polen am 1. September 1039 mit Stalin unterzeichnet.  Außenminister Wjatscheslaw M. MOLOTOW ” soll den Nichtangriffspakt mit Hitler-Deutschland am 20. August 1939 “formuliert” haben und Stalin stimmte dem Vorschlag  zu, mit dem  deutschen Außenminister Joachim von Ribbentrop den  Pakt in Moskau zu unterzeichnen.

Am 23. August 1939 flog von Ribbentrop - nach Moskauer Terminangabe -  in die UdSSR,  wo er sich bei der Unterzeichnung des Moskau-Berlin-Paktes vor der internationalen Presse mit Stalin und Molotow ablichten ließ.

Der US-Historiker  und Georgetown University-Professor Charles C.TANSILL notierte in seinem Buch Back Door to the War: :”Die Bühne war somit durch die sowjetisch-deutsche Übereinkunft vorbereitet für den Zweiten Weltkrieg.”  (Quellen: “Hintertür zum Krieg” (C.C. Tansill 1958)/ AA-Archiv Dok. 37) Auch dies gehört m.E. zur historischen Wahrheit.

Wie wir wessen, endete  der deutsche Angriff auf die Sowjetunion in einem Desaster. In der “Schlacht um Stalingrad” im Februar 1943 wurde die 6. deutsche Armee fast völlig vernichtet. Dies war der Wendepunkt im Zeiten Weltkrieg. Die Wehrmacht hatte bereits bis Ende Januar 1942 rund ein Drittel ihrer Soldaten verloren. Noch größere Verluste hatte die später siegreiche Rote Armee .

In diesem Krieg sind 14 Millionen sowjetische Zivilisten und 13 Millionen Rotarmisten ums Leben gekommen, die UdSSR hatte die höchste Zahl an Opfern in Europa zu beklagen. (Quelle: russlandkontrovers.de)

Fakt ist, dass bereits am 18. Dezember 1940 Hitler als Führer und Oberster Befehlshaber der Wehrmacht die Weisung Nr. 21 des OKW “abgezeichnet” hatte. Darin hiess es: „Die deutsche Wehrmacht muss darauf vorbereitet sein, auch vor Beendigung des Krieges gegen England Sowjetrussland in einem schnellen Feldzug niederzuwerfen. Vorbereitungen, die eine längere Anlaufzeit benötigen, sind soweit noch nicht geschehen schon jetzt in Angriff zu nehmen und bis zum 15. 5. 41 abzuschließen. Entscheidender Wert ist jedoch darauf zu legen, dass die Absicht eines Angriffes nicht erkennbar wird. Das Endziel der Operation ist die Abschirmung gegen das asiatische Russland aus der allgemeinen Linie.” (Quellen:russlandkontrovers.de/. Wikipedia/wissen.de)

 

 

Kreml:Kein Angriff auf NATO

GiNN-BerlinKontor.—Aus Moskau wird berichtet, Russland betrachte “das Näherrücken der NATO-Truppen und ihrer Militärtechnik an die russischen Grenzen als eine Hauptbedrohung”. Der russische Außenminister Sergej LAWROW habe erklärt: „Unsere Sicherheitsdoktrin definiert ganz klar, dass eine der Hauptbedrohungen die weitere Expansion der NATO gen Osten ist. Ich möchte noch einmal betonen, dass wir nicht die Existenz der NATO an sich als Bedrohung betrachten, sondern die Art und Weise, wie das Militärbündnis in der Praxis agiert.” Weiterlesen

NATO im Baltikum

GiNN-BerlinKontor.—NATO-Generalsekretär Jens STOLTENBERG hat die verstärkte Präsenz der NATO in Russlands Grenzstaaten und die gegenwärtigen Manöver der Allianz in Polen gerechtfertigt. Die Truppenstationierung in  den baltischen Staaten sei “eine angemessene Reaktion auf die agressive Haltung Russlands”. Weiterlesen

Rechte Radikalisierung

GiNN-BerlinKontor.—-Nach einer Studie des Kompetenzzentrums für Rechtsextremismus- und Demokratieforschung an der Universität Leipzig ist die politische Einstellung der deutschen Bevölkerung zum Teil “polarisiert” und “radikalisiert”. Das Vertrauen in demokratische Institutionen und gesellschaftspolitische Einrichtungen wie die Parteien oder die Polizei habe deutlich nachgelassen. Vor allem rechtsextrem eingestellte Gruppen befürworteten zunehmend “Gewalt als Mittel der Interessensdurchsetzung”, so die Studie der Leipziger Sozialpsychologen. Weiterlesen

Warnung vor Brexit

GiNN-BerlinKontor.—Am 23. Juni 2016 stimmen die Briten in einem Referendum über den Verbleib in der Europäischen Union ab. Bei einem Austritt Großbritanniens aus der EU müssten unter anderem die Handelsbeziehungen zur EU neu aufgestellt werden, so das Statistische Bundesamt. Weiterlesen

IfW: Folgen eines Brexits

GiNN-BerlinKontor.—Die wirtschaftlichen Folgen eines Brexits – so das Institut für Wirtschaftsforschung in Kiel (IfW) – wären für Großbritannien beträchtlich. Kurzfristig würde vor allem die Unsicherheit über die genauen Austrittsmodalitäten die Wirtschaft belasten. Dies würde auch auf den übrigen EURO-Raum und Deutschland ausstrahlen. Weiterlesen