Putin lobt Separatisten

GiNN-BerlinKontor.—Russlands Präsident Wladimir W. PUTIN hat sich mit einem offenen Schreiben direkt an die russlandshörigen Separatisten in der Ukraine gewandt, die Städte und Provinzen in der Republkik Ukraine “erobert und besetzt haben”. Wie  das ZDF-”heute” meldete, lobte Putin “die großen Erfolge der Milizen Neurusslands“, forderte die Rebellen jedoch auf, “humanitäre Korridore” zu errichten, um “eingekesselte ukrainische Soldaten” abziehen zu lassen. Weiterlesen

Kreml:Blutvergießen einstellen

GiNN-BerlinKontor.—Sergej LAWROW, Russlands Außenminister, hat versichert, dass Moskau “nach wie vor keinerlei Absichten beabsichtigt, den ukrainischen Staat zerfallen zu lassen.” Die Russische Föderation habe  die Volksabstimmungen anerkannt, die seinerzeit in Lugansk und in Donezk stattgefunden hätten. Die Ergebnisse dieser Volksabstimmungen aber könne man “nur auf dem Verhandlungswege praktisch realisieren”, so Lawrow laut RUSSLANS STIMME. Zuerst müsse jedoch  das Blutvergießen eingestellt werden. Weiterlesen

Waffenruhe in Nahost

 

GiNN-BerlinKontor.—Zu der am 26.08.2014 in Kraft getretenen Waffenruhe im Nahen Osten erklärte der deutsche Außenminister Frank-Walter STEINMEIER (SPD)  in Berlin: “Nach zahlreichen Anläufen scheint es nun gelungen zu sein, eine unbefristete Waffenruhe in Israel und Gaza zu vereinbaren. Vor allem für die vielen Menschen, die nun schon seit 50 Tagen unter der Gewalt leiden, wäre es existenziell, dass diese Waffenruhe sich endlich als belastbar erweist.” Weiterlesen

42,5 Mio Erwerbstätige

GiNN-BerlinKonor.—Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes  hatten im zweiten Quartal 2014 rund 42,5 Millionen Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2013 wuchs die Zahl der Erwerbstätigen um 340 000 Personen oder 0,8 %. Weiterlesen

Zum Tod von Peter Scholl-Latour

GiNN-BerlinKontor.—Zum Tod von Prof. Peter SCHOLL-LATOUR (90)  erklärte  Monika GRÜTTERS, Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, “mit dem Tod von Peter Scholl-Latour verliert Deutschland einen der letzten großen journalistischen Welterklärer. Durch seine gediegene Bildung, insbesondere der profunden Kenntnis des Islam und der arabischen Welt, seiner Jahrzehnte langen Zeitzeugenschaft und Lebenserfahrung sowie der Bekanntschaft mit vielen Persönlichkeiten der Weltgeschichte war er ein herausragender journalistischer Beobachter mit Weltgeltung.

 

Als meinungsstarker Fernsehjournalist an allen Brennpunkten der Welt, haben ganze Generationen die Welt mit seinen Augen gesehen.

 

Auch als Publizist und Autor belebte er mit spannenden Reisereportagen das Genre des aufklärenden Reiseschriftstellers auf überzeugende Weise neu. Mit seinem Jahrzehnte langen journalistischen Schaffen trug er zum Verständnis anderer Kulturen und damit zur Völkerverständigung bei, so die Kulturstaatsministerin..

 

Nicht zuletzt wurde er deshalb mit den bedeutendsten deutschen Auszeichnungen für Journalisten geehrt, darunter der Grimme-Preis und der Henri-Nannen-Preis..

 

Seine Lust und Neugier an der Welt, am Einordnen und Querdenken, werden uns sehr fehlen.”

Für die CSU erklärte der stellvertretende Parteivorsitzende Dr. Peter GAUWEILER, MdB „Mit großer Trauer und Betroffenheit nehmen wir Abschied von Professor Dr. Peter Scholl-Latour, dem großen Publizisten und klarsichtigen Volksaufklärer. Er war Deutschlands erfahrenster Chronist und Kommentator des Weltgeschehens. Mit der ihm eigenen visionären Kraft zeichnete er ein Bild von der Welt, das ganze Generationen prägte und zum Nachdenken über außenpolitische Zusammenhänge und historische Analogien anregte. Weiterlesen

“Agenten – bitte melden!”

GiNN-BerlinKontor.—Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE hat das Auswärtige Amt  (AA)  alle ausländischen Botschaften in Berlin per Verbalnote aufgefordert, ”ihr gesamtes Geheimdienst-Personal auf offiziellem diplomatischen Weg, zu benennen”.. Dazu der Kommentar “Pustekuchen”: 

Es ist doch wohl eine Binsenweisheit, dass fast alle diplomatischen und konsularischen Vertretungen im Ausland Geheimdienstler beschäftigen. In der jeweiligen Hauptstadt (Regierungssitz) ist oft ein sogenannter Resident (Agentenführer) in der Mission angesiedelt. Die Beamten der Nachrichtendienste werden “pro forma” mit Tätigkeiten der Vertretung  betraut und tragen die üblichen Dienst- bzw. Amtsbezeichnungen der Diplomaten. Sie gehen aber tatsächlich ihren nachrichtendienstlichen Aufträgen im Gastland nach. Auch sie genießen natürlich Immunität – so wie alle Mitglieder diplomatischer Missionen und konsularischer Vertretungen  sowie Bedienstete internationaler Organisationen.

Auch unsere Nachrichtendienste können selbstverständlich Beamte an unsere Vertretungen im Ausland abordnen. Cosi fan tutte – so machen es alle. Über nachrichtendienstliche Arbeitsweisen und Operationen jedoch spricht man  eigentlich überhaupt nicht öffentlich – nur “das geschwätzige Deutschland”  hat diese Regel gebrochen.

Diplomatie und Spionage waren und sind nun mal  eng miteinander verknüpft. “Geheimdienst-Diplomaten” sind dem Gastland übrigens in der Regel sehr wohl bekannt. Die DPLs und CCs werden m.E. das Ansinnen des deutschen Außenministeriums mit Kopfschütteln zurückweisen. (Quellen:ard-tagesschau/eig.Ber.)

BILD am SONNTAG (10.08.) kommentiert: “Wir Deutschen geben aktuell eine peinliche Vorstellung ab. Das Stück heißt ‘Beleidigte Leberwurst trifft Hasenfuß’….Jetzt fordert unser Regierung: Nennt uns die Namen aller aktiven Agenten. Das ist lächerlich und naiv!”,  so die BamS-Chefredakteurin Marion HORN. Und sie fragt: “Haben wir – verdammt nochmal – keine anderen Probleme?” (Quelle: BamS)

 

 

US-russische Eiszeit

 

GiNN-BerlinKontor.—US-Verteidigungsminister Chuck HAGEL hat die russischen “Provokationen” im Nachbarstaat Ukraine scharf kritisiert. Bei einem Truppenbesuch am 6. August in Stuttgart/Deutschland sagte der Minister, Moskau zwinge den Westen, die Wichtigkeit des NATO- Bündnisses nochmals zu überprüfen. (” The provocative actions in neighboring Ukraine are prompting NATO to re-examine is relevance”). Die Beziehungen zu Russland befänden sich in der schlimmsten Krise seit Beendigung des Kalten Krieges.Im U.S. European Command headquarters betonte Hagel, der NATO-Gipfel am 4./5. September in Wales sei somit von besonderer Bedeutung. “The Ukrainian crisis will make the upcoming NATO summit as important as we have had in a long time.”

Der  Pentagon-Chef  verwies erneut auf den massiven Truppenaufmarsch der Russen an der Grenze zur Ukraine. Vor allem die Staaten in Europa würden nun die Realitäten in dieser Welt mit anderen Augen sehen. (Quelle: defense.gov.)

NATO stands by Ukraine and is looking to strengthen its partnership with the country at the Alliance’s summit in Wales next month, Secretary General Anders Fogh Rasmussen said during a visit to Kiev on Thursday (7 August 2014).

“NATO’s support for the sovereignty and territorial integrity of Ukraine is unwavering. Our partnership is long-standing. It’s strong, and in response to Russia’s aggression, NATO is working even more closely with Ukraine to reform its armed forces and defence institutions,” he said.(Quelle:NATO.int.)

 

Zur IT-Sicherheit

GiNN-BerlinKontor.—Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) prüft derzeit mit Hochdruck zusammen mit den zuständigen deutschen und amerikanischen Behörden, ob deutsche Internetnutzer und Online-Anbieter von dem Vorfall betroffen sind. Sollte die Zahl von 1,2 Milliarden gestohlener digitaler Identitäten zutreffen, so ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass sich auch deutsche Internetnutzer darunter befinde, so das BSI. Weiterlesen