Frohe Ostern – Chag sameach

GiNN-BerlinKontor.—Wir wünschen Frohe Ostern und Chag sameach. Die Botschaft des Staates Israel in Berlin teilt mit: Am Abend des 3. April beginnt “das Pessach-Fest, an dem wir den Auszug der Israeliten aus Ägypten feiern. Dort lebten sie nicht nur als Knechte, sondern sie waren auch in ihrem Leben bedroht. Wie die Bibel uns lehrt, befahl der Pharao, alle männlichen Nachkommen der Israeliten in den Nil zu werfen. Leider taucht die Intention, das jüdische Volk zu vernichten, auch heute noch auf. Israel und der Rest der freien Welt müssen alles daran setzen, um dies zu verhindern. Weiterlesen

“Zusammenstehen–Gesicht zeigen”

GiNN-BerlinKontor.—Bundespräsident Joachim GAUCK hat anlässlich der Kundgebung “Zusammenstehen Gesicht zeigen” auf dem Pariser Platz in Berlin eine Ansprache gehalten: “Der Terror ist international, aber das Bündnis der Freien und Friedfertigen ist es erst recht. Die Welt rückt zusammen. Denn die Freiheit und die Menschenrechte sind nicht nur französisch oder deutsch oder europäisch, sie sind nicht nur westlich. Sie sind universell. Entscheidend sind nicht Herkunft, Hautfarbe oder Glaube. Die Freiheit, das Recht auf Leben, die Menschenrechte, sie gehören jedem Menschen.” Wir dokumentieren die Rede vom 13.01.2015: Weiterlesen

Bayern – christlich geprägt

GiNN-BerlinKontor.—Bayern ist ein christlich geprägtes Land und das soll auch so bleiben. Für uns ist das ‘C’ Orientierung und Verpflichtung. Die christlichen Wurzeln unserer Gesellschaftsordnung müssen bewahrt und gefördert werden”, so CSU-Generalsekretär Andreas SCHEUER in München.

“Die Orientierung an den Werten des Christentums ist das geistige und kulturelle Fundament für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Zu unserer christlich-abendländischen Kultur gehört der Respekt gegenüber anderen Religionen.

Religionsfreiheit endet, wo sie im Widerspruch zu den elementaren Menschenrechten, zum Grundgesetz, der Bayerischen Verfassung und zu unserer Rechtsordnung steht.

Wir sind weltoffen und tolerant, aber die Basis dieser Weltoffenheit und Toleranz ist unsere christlich geprägte Tradition und Werteordnung. Wir bestehen darauf, dass Menschen, die zu uns kommen, mit uns leben und nicht neben oder gar gegen uns.

Die deutsche Sprache, unsere kulturelle Identität und unsere christlich-abendländischen Werte bilden zusammen die deutsche Leitkultur. Wer in Deutschland leben will, muss sich daran orientieren. Für ein gesellschaftliches Miteinander ist ein verstärkter Dialog der Religionenunabdingbar.” (Quelle:csu.de)

Kurt TUCHOLSKY 125

GiNN-BerlinKontor.—Zum 125. Geburtstag von Kurt TUCHOLSKY sagte Bundesaußenminister Frank-Walter STEINMEIER am 09.01. in Berlin: “Der heutige 125. Geburtstag von Tucholsky ‎fällt zusammen mit den tragischen Ereignissen in Frankreich. 12 Menschen mussten sterben, weil sie nicht hinnehmen wollten, dass das höchste Gut einer freien Demokratie beschränkt wird. Weil sie wie Kurt Tucholsky für die Freiheit der Presse gekämpft haben. Weiterlesen

Zentralrat der Juden

GiNN-BerlinKontor.—Dr.med. Josef SCHUSTER, Internist in Würzburg, ist am 30.11. in Frankfurt/Main für vier Jahre zum neuen Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland gewählt worden. 1954 in Haifa/Israel geboren, leitet Dr. Schuster seit 1998 die Israelitische Kultusgemeinde Würzburg und Unterfranken und war seit 2010 Vizepräsident des Zentralrats der Juden.

Nach seiner Wahl erklärte Dr. Schuster: Die jüdische Gemeinschaft ist ein Teil dieser Gesellschaft. Wir möchten auch in Zukunft das Leben in Deutschland mitgestalten. Der Zentralrat ist der Dachverband der 108 jüdischen Gemeinden. Wir wollen aber nicht ein Dach sein, das irgendwo über den Gemeinden schwebt. Sondern ein gutes Dach muss mit dem Rest des Hauses fest verbunden sein. Die Gemeinden bilden unser Fundament.

Als neue Vizepräsidenten wurden Mark Dainow aus Offenbach und Abraham Lehrer aus Köln gewählt. Der bisherige Präsident Dr. Dieter GRAUMANN und der bisherige Vizepräsident Prof. Dr. Salomon KORN hatten nicht mehr kandidiert.

Neue Mitglieder im Präsidium des Zentralrats der Juden sind Vera SZACKAMER aus München und Milena WINTER aus Berlin.(Quelle: zentratratdjuden.de)

Zur Wahl von Dr. Josef Schuster zum Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland erklärte Außenminister Frank-Walter. STEINMEIER in Berlin:

“Ich gratuliere Josef Schuster herzlich zur Wahl zum Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland und freue mich auf eine enge Zusammenarbeit. Er übernimmt dieses wichtige Amt in einer Zeit, in der wir uns über ein Wiederaufblühen jüdischen Lebens in Deutschland freuen dürfen, in der sich aber auch in erschreckender Weise gezeigt hat,  dass Antisemitismus immer noch eine Bedrohung für unser demokratisches Zusammenleben ist. Judenhass auf den Straßen und in den Köpfen entgegenzutreten ist eine Aufgabe für die ganze Gesellschaft und die Politik, und wir wollen uns dieser Aufgabe mit ganzer Kraft gemeinsam stellen.

Dieter Graumann hat sich mit seiner engagierten Arbeit an der Spitze des Zentralrats in den vergangenen Jahren große Verdienste um unser Land erworben. Ihm gilt unser Dank und höchste Anerkennung. (Quelle: auswaertiges-amt.de)

Neues Museum für Berlin

GiNN-BerlinKontor.—Für einen Neubau der Staatlichen Museen zu Berlin hat der Haushaltsausschuss im Deutschen Bundestag € 200 Millionen bereitgestellt. Das Museumsgebäude soll auf einer Fläche von 14.000 qm Platz bieten für die Sammlung der Nationalgalerie und für Sammlungen Privater wie Pietzsch, Marx und Marzona. Der Neubau soll auf einem Grundstück an der Potsdamer Straße vor der Matthäuskirche entstehen und voraussichtlich 2020 fertiggestellt sein. Weiterlesen

Germany: Memories of a Nation

GiNN-BerlinKontor.—Kulturstaatsministerin Monika GRÜTTERS hat in London  in Vertretung von Bundeskanzlerin Angela MERKEL die große Deutschland-Ausstellung „Germany: Memories of a Nation“ eröffnet. Die Staatsministerin erklärte vor über 500 hochrangigen Vertretern aus Kultur, Wirtschaft und Politik im Londoner British Museum.  „Diese großartige Ausstellung des British Museums beleuchtet den ganzen Facettenreichtum deutscher Geschichte und Kultur und schaut aus der Perspektive eines Freundes auf Deutschland. Beeindruckend ist auch der Anspruch, ein differenziertes und faires Bild deutscher Geschichte und Identität zu zeichnen in einem Jahr, das zu Recht vom Gedenken an das unfassbare Leid geprägt ist, das Deutschland im Ersten und Zweiten Weltkrieg über Europa gebracht hat.“ Weiterlesen