Geld für Raubkunstsuche

GiNN-BerlinKontor.–- Monika GRÜTTERS (CDU),  Kulturstaatsministerin im  Bundeskanzleramt, will stärker gegen Raubkunst vorgehen. Dafür sollten die Bundesmittel verdoppelt werden. Grütters sagte bei der Vorstellung ihres Arbeitsprogramms in Berlin: “Ich finde es schlicht unerträglich, dass sich immer noch Nazi-Raubkunst in deutschen Museen befindet.” Sie will ein Zentrum für die Suche nach NS-Raubkunst schaffen. Weiterlesen

Bertelsmann ausgezeichnet

GiNN-BerlinKontor.—Das internationale Medienunternehmen BERTELSMANN hat bei den „Imageprofilen 2014“ des Manager Magazins den ersten Platz in der Kategorie Medien errungen. Seit 1986 untersucht das Manager Magazin, wie hoch das Ansehen der führenden deutschen und internationalen Unternehmen tatsächlich ist. In diesem Jahr beteiligten sich mehr als 3.000 Führungskräfte an der größten und umfangreichsten Studie ihrer Art. Ermittelt wurden sowohl das Gesamtbild der Unternehmen als auch einzelne Image-Faktoren wie Kundenorientierung, Managementqualität oder Nachhaltigkeit. Weiterlesen

Grütters Kulturstaatsministerin

GiNN-BerlinKontor.–Bundeskanzlerin Angela MERKEL (CDU) hat Prof. Monika GRÜTTERS (CDU) die Verantwortung in der Bundesregierung für Kultur und Medien übertragen. Sie leitete bisher den Bundestagsausschuss für Kultur und Medien. Die Kulturstaatsministerin erklärte: „Ich bin dankbar für das Vertrauen, das mit dieser Berufung verbunden ist. Das Amt ist eine große, sehr schöne Herausforderung – gerade auch nach der Amtszeit von Bernd Neumann. Kultur ist kein dekorativer Luxus, sondern sie ist vor allem eins: Ausdruck von Humanität. Kultur ist der Modus unseres Zusammenlebens. Wir können sie nicht instrumentalisieren – Kultur ist mehr als alles andere ein Wert an sich. Ein solches Verständnis von Kultur verbietet eine kleinliche Steuerung, denn Kunst und Kultur brauchen großmögliche Freiheit, um sich entfalten zu können, was sie nicht brauchen, sind autoritative Vorgaben. Genau diesem Bewusstsein folgt auch unsere Kulturpolitik.“ Weiterlesen

Art Basel in Miami Beach

GiNN-BerlinKontor.--Art Basel in Miami Beach 2013 succeeds again with a stellar display of works and extensive programming around the city. The 2013 edition of Art Basel in Miami Beach – which officially closed December 8, 2013 – drew strong praise from collectors, gallerists, critics and visitors. With an expanded Public sector and a vibrantly diverse line-up of talks, performances and film screenings, the quality of works exhibited was matched by the show’s programming.

The 12th edition was described by many observers as the strongest-ever Art Basel show in Miami Beach. Featuring 258 leading international galleries from across 31 countries, the show confirmed its positioning as the leading art fair of the Americas. Finally, the inaugural Edition sector at Art Basel’s show in Miami Beach was met with an enthusiastic response from both new and long-time collectors of prints and editioned pieces.

Art Basel in Miami Beach, whose Lead Partner is UBS, attracted an attendance of 75,000 over the five show days, a seven percent increase over last year. Over 140 museum and institution groups from across the world – as well as renowned private collectors from the Americas, Europe, Asia and emerging markets – attended the show. (source: Press Release/ abmb.com)

79,5 Mrd € für FuE

GiNN-BerlinKontor.–- Im Jahr 2012 sind die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) in Deutschland auf einen Rekordwert von über € 79,5 Milliarden gestiegen. Damit erreicht der FuE-Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) erstmals in Deutschland den Höchstwert von 2,98 %. Dies ergeben die am 10.12. vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft veröffentlichten Zahlen, die 5,3 % höhere FuE-Investitionen bei Unternehmen gegenüber 2011 belegen. Auch die FuE-Ausgaben der Hochschulen (+ 6,0 %) und staatlichen Forschungsinstitute (+ 4,8 %) stiegen im gleichen Zeitraum deutlich. Weiterlesen

Kritik zum NS-Kunstraub

GiNN-BerlinKontor.–-Die Bundesrepublik Deutschland gerät wegen des “Münchner Kunstraubes” immer stärker ins Kreuzfeuer der Kritik. Nicht nur durch diplomatische Kanäle, vor allem durch die Medien in USA und in Israel wird Berlin gedrängt und aufgefordert, die über 1400 Kunstwerke des Cornelius Gurlitt in München als “NS-Kunstraub” und die rechtmäßigen Erben und ihre juristischen Ansprüche anzuerkennen. Viele Prominente der internationalen Kunstszene hätten seit langem kritisiert, dass Deutschland die “Kunst-Wiedergutmachung” zu undurchsichtig und schleppend behandele, schreibt The Wall Street Journal: “Many prominent people in der international art world have long said that Germany’s procedures on art restitution are languid and opaque.”

Die US-Botschaft in Berlin habe die “mangelhafte Transparenz” der deutschen Behörden in dieser Frage kritisiert und Berlin aufgefordert, “to change its domestic regulations to uphold its international commion art restitution.” Israel habe sich zudem besorgt gezeigt, deutsche Museen könnten Informationen über die wahre Herkunft der Bilder zurückhalten: “Israel is concerned that German museums could be ‘hiding’ information about the provenance of works.”

Von den über 1400 sichergestellten Kunstwerken sollen insgesamt etwa 590 der Bilder durch die National-Sozialisten geraubt worden sein. Weitere 380 werden der “Entarteten Kunst”  zugerechnet.

Das WSJ verwies auf das in Berlin zuständige Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen (BADV), das dem Bundesfinanzministerium untersteht. Das BADV und auch ein Sprecher der Bundesregierung hätten bisher Anfragen entweder  nicht beantwortet oder diesbezügliche Stellungsnahmen abgelehnt.

Das BADV über die Aufgabe der Behörde: “Im Bereich der offenen Vermögensfragen besteht unsere Aufgabe in der Wiedergutmachung von Vermögensverlusten im Zeitraum 1933 bis 1989… In Vermögensfragen setzt das BADV alles daran, die noch offenen Fälle zu unrechtmäßigen Vermögensverlusten aus der Zeit des Nationalsozialismus im Wesentlichen bis Ende 2018 abzuschließen und damit einen Beitrag für die Wiedergutmachung zu leisten.”

Seit seiner Gründung zum 1. Januar 2006 hat sich das Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen (BADV) zu einem zentralen und gefragten Dienstleister für Ministerien und Behörden der Bundesverwaltung entwickelt. Im Bereich Offene Vermögensfragen setzt das BADV alles daran, die noch offenen Fälle zu unrechtmäßigen Vermögensverlusten aus der Zeit des Nationalsozialismus im Wesentlichen bis Ende 2018 abzuschließen und damit einen Beitrag für die Wiedergutmachung zu leisten. (Quellen: WSJ/badv de)

Gute PISA-Noten

GiNN-BerlinKontor.—Laut der aktuellen internationalen OECD-Schulleistungsstudie  PISA=Programme for International Student Assessment liegen Schülerinnen und Schüler in Deutschland mit ihren Leistungen das erste Mal in allen Bereichen deutlich über dem OECD-Durchschnitt. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung überprüfte 2012 zum fünften Mal die Fähigkeiten 15-Jähriger in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Mathematik. Deutschland belegt Platz 16 im PISA-Schulleistungsvergleich.

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TU-Berlin “vorbildlich”

GiNN-BerlinKontor.—Die Gründungsunterstützung des Zentrums für Entrepreneurship an der Technischen Universität Berlin ist vorbildlich, so heißt es im aktuellen „Gründungsradar“ des Stiftungsverbands der Deutschen Wissenschaft. Zudem ist die TU Berlin erfolgreich bei der Einwerbung von EXIST-Gründerstipendien und belegt Platz 1 in Deutschland. Dies zeigt der aktuelle Sachstandbericht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Weiterlesen

Für Bildung € 245 Mrd

GiNN-BerlinKontor.-–Die Ausgaben für Bildung haben nicht nur ihre Präsenz in der politischen Debatte ge­stei­gert – auch ihr Anteil am Brutto­inlands­produkt ist leicht gewachsen, meldet das Statistische Bundesamt. Deutschland hat im Jahr 2010 insgesamt € 234,7 Milliarden für Bildung Forschung und Wissen­schaft ausgegeben, was einem Anteil von 9,4 % am Brutto­inlands­produkt (BIP) ent­spricht. Die öffent­lichen Haus­halte bestritten mit 65 % den Haupt­teil dieser Aus­gaben. Der private Sektor engagiert sich vor allem im Teil­bereich Forschung und Ent­wicklung. Weiterlesen