EU: € 11 Billionen Schulden

GiNN-BerlinKontor.—Ende 2012 hatten die 17 Länder der EURO-Zone nach Mitteilung der Statistikbehörde Eurostat  € 8,6 Billonen Schulden, die Europäische Union sogar € 11 Billonen – rund € 576 Milliarden mehr als 2011. Nur Deutschland verbuchte aufgrund der Mehreinnahme von € 17 Milliarden bei den Sozialversicherungen einen Staatsüberschuss in Höhe von 0,2 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Im Bundeshaushalt ergab sich dagegen ein Minus von € 12,2 Milliarden. Weiterlesen

Katar: Investoren-Forum in Berlin

GiNN-BerlinKontor.—-Am 15. April hat Bundeskanzlerin Angela MERKEL zusammen mit dem Premier- und Außenminister von Katar, Scheich Hamad bin Jassim bin Jabor AL-THANI, das Wirtschafts- und Investitionsforum Katar in Berlin eröffnet. Im Jahr 2013 feiern Deutschland und Katar das 40jährige Jubiläum ihrer bilateralen Beziehungen. Kraftfahrzeuge, Anlagen und Maschinen stehen an der Spitze deutscher Exportenach Katar.

Deutsche Firmen sind in Katar vornehmlich im Anlagenbau, der Bauwirtschaft und zunehmend im Dienstleistungssektor aktiv, im Öl- und Gasbereich hingegen bislang nur wenig.

“Wir können uns sehr gut vorstellen, auch bei verflüssigtem Erdgas enger mit Katar zusammenzuarbeiten”, sagte Bundeskanzlerin Merkel  auf der Investorenkonferenz in Berlin. Deutschland sei an einer Diversifizierung der Lieferquellen interessiert. Erdgas sei ein zukunftsträchtiger Energieträger und nach dem Ausstieg aus der Atomkraft sowie beim Umstieg auf erneuerbare Energie noch längere Zeit attraktiv.

“Die deutsche Wirtschaft verfügt über herausragende Kompetenzen”, sagte Merkel. Die Wirtschaftsbeziehungen beider Länder könnten ausgebaut und das auf € 2 Milliarden gestiegene Handelsvolumen weiter entwickelt werden. Merkel warb um Vertrauen in die EURO-Zone: “Deutschland wird alles tun, damit sich nicht nur Deutschland gut entwickelt, sondern der gesamte EURO-Raum.”

Der Premierminister Emirats Katar, Scheich Hamad bin Jassim bin Jabor Al Thani,sagte: “Ausländische Investitionen sind für Katar eine wichtige Säule seiner Wirtschaft.” Trotz der Finanzkrise habe Katars Wirtschaft zugelegt, und habe in der Golfregion eine Vorreiterrolle übernommen. Der Scheich verwies auch auf die bereits  in Katar Golfstaat tätigen deutschen Unternehmen.

Katar, das als absolute Monarchie regiert wird, verfügt dank seiner Öl- und vor allem Gasvorkommen über sehr große Finanzreserven. Der Golfstaat ist weltgrößter Exporteur von Flüssig-Erdgas. (Quelle: bundesregierung.de/bpa/AA)

Im Manager-Magazin war zu lesen: “Die Bundesrepublik Deutschland exportiert so viele Maschinen, Autos und Dienstleistungen nach Katar wie fast kein anderes Land. In dem reichen Golfstaat haben vor allem deutsche Baufirmen auch nach der großen Finanzkrise die Möglichkeit Projekte zu verwirklichen, für die anderswo Wagemut und Geld fehlen würde: Darunter ein komplettes Eisenbahnsystem, eine gut 40 Kilometer lange Straßen- und Schienenverbindung in den benachbarten Inselstaat Bahrain oder eine komplett neue Stadt für 200.000 Einwohner.” (m-m)

Ein Beispiel:  Das deutsche Bauunternehmen HOCHTIEF teilte Ende 2010 mit, dass die Qatar Holding LLC als Anteilseigner 9,1 % übernehmen wird. Dafür erhöht Hochtief das Grundkapital um rund 10 %. Der Einstieg bei HOCHTIEF war die zweite große Investition Katars in Deutschland, nachdem vor kurzem ein Einstieg bei Volkswagen und Porsche erfolgte.

HOCHTIEF ist mit fünf Tochtergesellschaften in Katar vertreten und beschäftigt vor Ort mehr als 5000 Mitarbeiter in verschiedenen Projekten. Etwa € 1,3 Milliarden beträgt das Projekte einer Einkaufs- und Geschäftsstraße von mehr als 8 Kilometer Länge in der Hauptstadt Doha.

HOCHTIEF plant mit dieser Maßnahme eine strategische Zusammenarbeit mit Katar insbesondere im Hinblick auf die an Katar gehende Ausrichtung der Fußballweltmeisterschaft 2022.

Überdies baut HOCHTIEF als Teil eines Gemeinschaftsunternehmens mit dem Qatar Bahrain Causeway die längste Länderverbindung der Welt. In einem weiteren Joint Venture soll rechtzeitig vor der Weltmeisterschaft eine komplett neue Stadt in Katar für 200.000 Menschen entstehen. (Quelle: ihk.de)

UNO-GS appelliert an Kim

GiNN-BerlinKontor.—-BAN Ki-moon, Generalsekretär der Vereinten Nationen und Ex-Außenminister Südkoreas, hat nach einem Gespräch mit US-Präsident Barack H. OBAMA am 11.04. über den US-TV-Nachrichtensender CNN von Washington DC. aus an Nordkoreas Führer KIM Jong-Un appelliert, die ständigen Provokationen und Atomkrieg-Drohungen einzustellen und den Dialog zu suchen.

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Nordkorea warnt erneut Seoul

GiNN-BerlinKontor.-–Das Regime in Nordkorea hat erneut verbreitet, ein “Thermonuklearschlag” der Amerikaner stehe unmittelbar bevor  (“inching close to a thermonuclear war”.) Die USA hätten Massenvernichtungswaffen (Weapons of mass destruction=WMD) auf die koreanische Halbinsel verbracht, um die DPRK (Demokratische Republik Korea) anzugreifen. Die ganze asiatisch-pazifische Region sei in höchster Gefahr, so die englisch-sprachige Propaganda-Nachrichtenagentur KCNA. Weiterlesen

Rösler besucht Türkei

GiNN-BerlinKontor.—Bundeswirtschaftsminister Philipp RÖSLER (FDP) besucht vom 10. bis 12. April 2013 die Türkei. Er wird von einer Unternehmerdelegation, bestehend aus führenden Unternehmen der Energiebranche sowie kleinen und mittelständischen Unternehmern, begleitet. In Ankara wird der Minister den Staatspräsidenten der Türkei, Abdullah GÜL, treffen. Weiterlesen

Merkel-Putin-Gespräche

GiNN-BerlinKontor.—-Bundeskanzlerin Angela MERKEL (CDU) ist in Hannover mit dem russischen Staatspräsidenten Wladimir PUTIN zu “ausführlichen Gesprächen über alle Fragen der bilateralen Kontakte und der internationalen Politik” zusammengetroffen. Hierbei sei auch die innenpolitische Situation in Russland zur Sprache gekommen: die Kontrollmaßnahmen gegen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und deutsche politische Stiftungen, so Merkel. Weiterlesen

Kriegsrethorik einstellen

GiNN-BerlinKontor.-–Der deutsche Außenminister Guido WESTERWELLE hat in Berlin erneut das Schüren von Spannungen durch Nordkorea als “unverantwortlich und eine ernste Gefahr für Frieden und Sicherheit in der Region” kritisiert und Pjöngjang aufgefordert, “mit allem Nachdruck auf, die Konfliktlage auf der koreanischen Halbinsel nicht noch weiter anzuheizen”. Westerwelle würdigte ausdrücklich die “besonders konstruktive Rolle Chinas”. Weiterlesen

Berlin zu Nordkorea

GiNN-BerlinKontor.—Der deutsche Außenminister Guido WESTERWELLE liess sich von dem deutschen Botschafter in Nordkorea, Gerhard THIEDEMANN, telefonisch über die Lage informieren. Dazu teilte das Auswärtige Amt mit: “Die Situation ist angespannt, aber ruhig. Die Sicherheits- und Gefährdungslage wird laufend evaluiert. Es gibt einen engen Abstimmungsprozess mit den übrigen internationalen Botschaften vor Ort. Die Arbeitsfähigkeit der Botschaft ist bis auf Weiteres aufrecht erhalten. Die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts werden fortlaufend überprüft; von nicht notwendigen Reisen nach Nordkorea wird abgeraten.” Weiterlesen

Berlin warnt Nordkorea

GiNN-BerlinKontor.—In Berlin erklärte ein Sprecher des Auswärtigen Amts am 06.04., Bundesaußenminister Guido WESTERWELLE (FDP) habe “die klare und unmissverständliche Erwartung an Nordkorea, dass es seinen Verpflichtungen aus dem internationalen Recht nachkommt und die Sicherheit und Arbeitsfähigkeit der diplomatischen Vertretungen vor Ort zu jedem Zeitpunkt zuverlässig garantiert.” Weiterlesen