Kanzlerin: unkomplizierte GRÜNE

GiNN-BerlinKontor.–-Auf die Frage, ob die CDU-Vorsitzende und Bundeskanzlerin Angela MERKEL in den Grünen auch “einen Partner der Zukunft” sehe, antwortete sie den BILD-am SONNTAG-Redakteuren, das Verhältnis der UNION zu den GRÜNEN habe sich “über die Jahrzehnte entwickelt, man könnte sagen, normalisiert.” Heute herrsche “ein anderer Ton” und das Gespräch mit den Grünen sei “unkompliziert” und das sei “erfreulich”.

Früher hätten sich CDU-Abgeordnete wegen “scheinbar unüberbrückbare Gegensätze” rechtfertigen müssen, wenn sie “mit Grünen mal eine Pizza aßen”. Wenn man jedoch die Programme beider Parteien vergleiche – so Merkel – “stellen wir trotzdem fest, dass die Gemeinsamkeiten in den für Deutschlands Zukunft wichtigen Fragen zwischen UNION und FDP weitaus größer als zwischen UNION und GRÜNEN und UNION und SPD sind.”

Natürlich gebe es “immer wieder Meinungsunterschiede zwischen UNION und FDP, weil es verschiedene Parteien seien  ”Oft ist das sogar nützlich, um in der Diskussion einen guten gemeinsamen Weg zu finden”, kommentierte Merkel die Zusammenarbeit dem liberalen Koalitionspartner. Ihre Regierung habe den Auftrag “für gute Lebensbedingungen und Zukunftschancen in Deutschland zu arbeiten. Und wenn wir da weiter vorankommen, dann hat die christlich-liberale Bundesregierung bei der Bundestagswahl 2013 alle Chancen”, glaubt die CDU-Chefin. .

Zum Hinweis des CSU-Vorsitzenden und bayerischen Ministerpräsidenten Horst SEEHOFER, der erklärt hatte, die UNION müsse mit allen Parteien außer mit der Linken Gespräche geführen, “wenn es nicht reicht”, sekundierte Merkel, das sei doch eine .”Selbstverständlichkeit”. Schließlich habe sie als Kanzlerin eine Große Koalition geführt. Es wäre doch “völlig unglaubwürdig, wenn ich sagte, dass wir mit der SPD nicht reden.” Eine erneute Große Kooalition sei aber “nicht mein Wunsch, sondern die Fortsetzung der christlich-liberalen Regierung”, gab Merkel zu Protokoll. (Quelle: BamS 02.12.)

CSU-Generalsekretär Alexander DOBRINDT erklärte:”Die schwarz-grünen Koalitionsspekulationen sind eine reine Geisterdebatte. Es gibt keine Option für Schwarz-Grün. Die Grünen leisten sich einen Überbietungswettbewerb um eine möglichst linke Politik mit der SPD: Mehr Steuererhöhungen, mehr Sozialausgaben, mehr Staat. Mit bürgerlicher Politik hat das nichts zu tun. Jahrzehntelang haben die Grünen das Bürgerliche nur verhöhnt, verspottet und bekämpft. Trotz dieser antibürgerlichen Aggression der Grünen ist Deutschland ein bürgerliches Land geblieben. Deswegen versuchen die Grünen jetzt ihre Taktik zu ändern und wollen grüne Politik als bürgerlich darstellen.

Dieses Gerede von einer neuen Bürgerlichkeit ist ein grüner Marketing-Gag, der sich selbst entlarvt. Denn mit ihren politischen Inhalten bleiben die Grünen zutiefst antibürgerlich”, so Dobrindt. (Quelle:csu.de)

 

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