Kanzler-Kandidatin Dr. Angela D.orothea MERKEL soll die Union zum Wahlsieg führen

GlobaliNetNews/BERLINKONTOR.—Die Partei-Präsidien der Christlich Demokratischen Union Deutschlands (CDU) und der Christlich Sozialen Union (CSU) haben am 30. Mai 2005 die Vorsitzende der CDU und die Chefin der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag Dr. Angela Dorothea MERKEL zur ersten Kanzler-KandidatIN Deutschlands “einmütig und einstimmig” nominiert. Sie war vom CSU-Chef Edmund STOIBER vorgeschlagen worden. Merkel soll/will die Union – voraussichtlich am 18. September – zum Wahlsieg führen.

Stoiber sagte, “vorgezogene Neuwahlen in diesem Herbst sind das Beste, was Deutschland passieren kann.” RotGrün habe abgewirtschaftet. Die Gemeinsamkeiten zwischen SPD und den Grünen seien “aufgebraucht”. Die SPD sei nicht mehr regierungsfähig, da er mit dem linken Flügel seiner Partei handlungsunfähig geworden sei. Stoiber zu Merkel: “Ich werde immer an ihrer Seite stehen und ich werde alles tun, daß Sie die erste Bundeskanzlerin Deutschlands werden.”

Die CDU-Vorsitzende nahm die Nominierung mit den Worten an:
“Ich freue mich auf einen Wahlkampf, in dem es um die Zukunft Deutschlands geht. Wir brauchen keine Agenda 2010, so richtig sie war. Wir brauchen eine Agenda ARBEIT”, sagte Merkel, deren Nominierung im überfüllten Konrad-Adenauer-Haus mit stürmischen Beifall begrüßt wurde.

Merkel: “Wir wollen Deutschland dienen. Ich will Deutschland dienen. Deutschland kann es schaffen und gemeinsam werden wir es schaffen.”

Bundeskanzler Gerhard SCHRÖDER will erst am 1. Juli im Bundestag endgültig Klarheit darüber schaffen, in welchem Verfahren er die Vertrauensfrage stellen will. Es ist nicht auszuschließen, daß er seinen Rücktritt erklärt.

Angela Dorothea Merkel ist die Tochter des evangelischen Pfarrers Horst Kasner und der Lehrerin Herlind Kasner. Sie wurde am 17. Juli 1954 in Hamburg geboren. Im Herbst 1954 zog die Familie in die DDR, da der Vater Pfarrer in Quitzow bei Perleberg wurde.

Ab 1957 wuchs Angela Merkel mit ihren beiden jüngeren Geschwistern in Templin auf. Ab 1961 besuchte sie die Polytechnische Oberschule, trat Anfang der 1970er Jahre in die FDJ ein und studierte nach dem Abitur von 1973 bis 1978 Physik an der Universität Leipzig bis zum Abschluss als Diplom-Physikerin. 1986 promovierte sie zum Dr. rer. nat. Die Dissertation befasst sich mit der Berechnung von Geschwindigkeitskonstanten von Reaktionen einfacher Kohlenwasserstoffe.

Die Dissertation: “Untersuchung des Mechanismus von Zerfallsreaktionen mit einfachem Bindungsbruch und Berechnung ihrer Geschwindigkeitskonstanten auf der Grundlage quantenchemischer und statistischer Methoden”.

Merkel arbeitete von 1978 bis 1990 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Physikalische Chemie der Akademie der Wissenschaften in Berlin (Forschungsfeld: Quantenchemie). In der DDR-Jugendorganisation FDJ wurde sie Sekretärin für “Agitation und Propaganda”.

Angela Merkel ist seit Dezember 1998 in zweiter Ehe mit dem Berliner Chemieprofessor Joachim Sauer verheiratet und hat keine Kinder. Zuvor war sie von 1977 bis zur Scheidung 1982 mit dem Physiker Ulrich Merkel verheiratet.

Merkel ist mit 41,6% der Stimmen direkt gewählte Abgeordnete des Wahlkreises 15 (Stralsund, Landkreis Nordvorpommern und Landkreis Rügen), im Bundestag. Ihr Landesverband ist Mecklenburg-Vorpommern.

Der weitere Werdegang:
Nach der Wende wurde Merkel Pressesprecherin beim Demokratischen Aufbruch (DA). Dann stellvertretende Regierungssprecherin der Regierung Lothar de Maizière 1990; Referentin im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung 1990.
Seit 1990 Mitglied der CDU; Dezember 1991 bis November 1998 stellvertretende Vorsitzende der CDU Deutschland. Seit Juni 1993 Vorsitzende der CDU Mecklenburg-Vorpommern.
Mitglied des Bundestages seit 1990; 18. Januar 1991 bis 17. November 1994 Bundesministerin für Frauen und Jugend, 17. November 1994 bis 26. Oktober 1998 Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. 07. November 1998 bis 10. April 2000 Generalsekretärin der CDU Deutschlands. Seit 10. April 2000 Vorsitzende der CDU Deutschlands. Seit September 2002 Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag. 30.05.2005: Kanzlerkandidatin der CDU/CSU für die Bundestagswahl 2005.

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