Kannegiesser: IG Metall-6,5 %: viel zu hoch

GiNN-BerlinKontor.—Die Gewerkschaft IG Metall fordert für ihre Beschäftigten 6,5 % mehr Lohn für ein Jahr, zudem mehr Mitbestimmung bei Leiharbeit und die unbefristete Übernahme von Lehrlingen. Gesamt-Metall Chef Martin KANNEGIESSER wies diese Forderung als viel zu hoch zurück. Er sagte im rbb-Info-Radio, die Arbeitgeber hätten bei ihrem Angebot (3 %) die übliche Formel aus Inflationsrate plus gesamtwirtschaftlichem Leitungszuwachs in der Branche angewandt. Alles, was darüber hinausgehe, schwäche die Betriebe. “Man kann natürlich den Stab so hoch legen, dass die Wirtschaft das nicht überspringen kann, das ist hier der Fall”.  IG Metall ordnete weitere Warnstreiks an. Gesamt-Metall-Chef Kannegiesser betonte im rbb, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände müssten “gemeinsam für die Lohnfindung sorgen, das ist ihre Aufgabe”. Derartig hohe Forderuingen der Gewerkschaft hätte es seit vielen Jahren nicht gegegen, so der Kannegieser. “Und das nach der tiefsten Krise, die wir in unserer Branche hatten. Das ist ungewöhnlich”

.Nach Gewerkschaftsangaben legten 115 000 Metaller in 400 Betrieben die Arbeit nieder. Seit Ende der Friedenspflicht sollen bereits über 160.000 Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen ihrer Forderung Nachdruck verliehen haben.

Schwerpunkt- Warnstreiks fanden/finden unter anderen statt in Bayern, Baden-Württemberg, Niederssachsen Brandenburg, in Berlin. In Zuffenhausen streikten 3000 Metaller bei PORSCHE (Quellen. gesamtmetall/igmetal/rbb)

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