Kampf dem Rechtsextremimus

GiNN-BerlinKontor.-–CDU-Generalsekretär Hermann GRÖHE hat Vertreter aus Politik und Wissenschaft sowie von Kirchen, Polizei, Jugendverbänden und engagierten Vereinen zu einem Fachgespräch „Bekämpfung des Rechtsextremismus” eingeladen. Der Kampf gegen braune Umtriebe sei  eine dauerhafte Aufgabe.”

Gröhe: “Es ist  wichtig, das Thema nicht nur dann reflexartig anzugehen, wenn ein schreckliches Ereignis wie das Bekanntwerden der NSU-Mordserie die politisch Verantwortlichen unter Erwartungs- und Handlungsdruck setzt.”

In den vergangenen Monaten sei auf erschreckende Weise deutlich geworden, „wie sehr unsere Gesellschaft und unsere demokratischen Grundwerte bedroht sind”, erklärte Gröhe bei dem Treffen im Konrad-Adenauer-Haus. Deshalb wolle er mit Vertretern aus den verschiedensten Bereichen darüber sprechen, „wie wir unsere Gesellschaft insgesamt gegen diese menschenverachtende Ideologie stärken können.”

Als Partei, die auf allen politischen Ebenen verwurzelt sei, müsse sich die CDU diesem Thema ganz besonders widmen. Einigkeit herrschte in der Gesprächsrunde aus Politikern und Praktikern, dass die Bekämpfung von Rechtsextremismus vor allem in den Kommunen ansetzen muss – dort wisse man am besten, wer für rechtsextremistisches Gedankengut anfällig sei. „Es geht darum, Jugendliche davor zu bewahren, in extremistische Strukturen abzustürzen”, betonte auch Bundesfamilienministerin. Kristina SCHRÖDER (CDU).

Eine wichtige Rolle spiele hierbei die Prävention: Politische und schulische Bildung sowie gesellschaftliche Aufklärung seien wesentliche Faktoren, um der Ausbreitung des Extremismus entgegenzuwirken, waren sich die Teilnehmer einig. Es sei deshalb notwendig, die Erkennt¬nisse und Erfahrungen aus der Arbeit vor Ort mit gefährdeten jungen Men¬schen zu bündeln und für alle Schulen in Deutschland nutzbar zu machen. Die Bundesfamilienministerin warb für ihre Idee eines bundesweiten Informations- und Kompetenzzentrums: „Wir müssen nicht jedes Mal das Rad neu erfinden”, betonte Schröder mit Blick auf die vielen engagierten Vereine und Initiativen. (Quelle: cdu.de)

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