IWF warnt EURO-Länder

GiNN-BerlinKontor.—Nach Meinung des Internationalen Währungsfonds (IWF) hat die Krise in der EURO-Zone ein kritisches Stadium erreicht (“The crisis in the euro area has reached a critical stage.”) Die 17 EURO-Staaten müßten sich endlich auf einen verbindlichen Fahrplan einigen und konsequent eine “robuste und umfassende Währungs- und Fiskal-Union” schaffen, um das Vertrauen wieder herzustellen. Unerläßlich seien gemeinsame Finanzierungsinstrumente, eine Banken-Union mit gemeinsamer Aufsicht sowie bessere demokratische Kontrollen..

Laut IWF fehlen immer noch “ehrgeizige Schritte zur Wiederherstellung eines starken und ausgewogenen Wachstums”. In der EURO-Zone könne es bis 2014 zu einer Deflation kommen. Der Europäische Zentralbank (EZB) empfiehlt der IWF einen verstärkten Ankauf von Staatsanleihen besonders gefährdeter Länder in der Euro-Zone und auch weitere Geldspritzen zur Liquiditätsversorgung.

Der IWF warnt: “Low growth rates and rising market stress are hindering the reduction in debt levels, the IMF warned, adding that contagion from further escalation of the crisis would have a substantial global impact, especially on neighboring European economies.”

Der Fonds lobt ausdrücklich die in Brüssel eingeleiteten Maßnahmen, den Fiskalpakt und auch die Liquiditätsintervention der EZB. “IMF recognized the importance of the actions that have been taken to contain the crisis, including the ECB’s special liquidity interventions, the larger European and global firewall, the adoption of the Fiscal Compact, and the national governments’ commitment to fiscal consolidation and debt sustainability.” (Quelle: imf.com)

 

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