IWF lobt Deutschland

GiNN-BerlinKontor.-.Der Aufschwung in Deutschland wird voraussichtlich weiter an Stärke gewinnen, sagt der Internationale Währungsfonds (IWF). Deutschland könnte ihre Vorbildfunktion als Stabilitätsanker noch verstärken, wenn sie mehr öffentliche Investitionen in die Infrastruktur – vor allem in den Verkehrssektor stecken würde.  Der IWF nennt jährlich rund € 14 Milliarden mehr öffentliche Investitionen: Sie seien “notwendig und machbar”. “Stronger public investment, particularly in the transport infrastructure, is needed and feasible.” Die von der Bundesregierung geplanten Mehrausgaben von € 5 Mrd seien angesichts des Bedarfs jedoch zu gering, meint der IWF.

Eine Erhöhung der Investitionen in Straßen und Verkehrswege auf € 14 Milliarden oder auf vier Jahre gerechnet € 56 Milliarden. So ein Programm würde nach IWF-Meinung zu einem anhaltenden Wachstum führen und die Konjunktur im Rest der EURO-Zone stimulieren. “Such a program would yield a persistent increase in GDP by crowding in private investment and would also stimulate growth in the rest of the euro area”, heißt es in der IWF Erklärung zu den sogenannten Artikel-IV-Konsultationen mit Deutschland, vorgelegt am 19.05.2014 in Washington D.C.

Mit Blick auf den Mindestlohn mahnt der IWF, bei Erhöhungen der Lohnuntergrenzen müsse man mögliche negative Beschäftigungsauswirkungen in Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit berücksichtigen. “The new nationwide minimum wage will help reduce growing wage inequality, but it risks exacerbating unemployment in some regions. (Quelle: imf.org)

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