IWF: Globale Finanzkrise

GiNN-BerlinKontor.–-Alle Staaten der Welt und nicht nur Europa müssen gemeinsam und entschlossen den Herausforderungen der derzeitigen Finanzkrise begegnen und Stabilität und Wachstum wieder herstellen, sagte die Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine LAGARDE, in Tokio. Heute sei die Welt international vernetzt und kein Land könnte nur auf die internen, nationalen Entwicklungen und Krisen innerhalb der eigenen Grenzen reagieren. “Diese Krise kennt keine Landesgrenzen..Diese Krise klopft an alle unserer Türen. Dies ist eine globale Krise”, so Lagarde, die sich zur Zeit auf einer Asien-Reise befindet. Lagarde wörtlich: “This crisis does not recognize borders. This crisis is knocking at all our doors. This is a global crisis.”

Es müsse klar sein, dass alle möglichen Lösungen der Probleme “auf Kooperation fußen”.. Alle G 20-Staaten müssten Ihre Politik koordinieren, dann könne man gemeinsam ein BIT von 7 % erreichen und über 36 Arbeitsplätze schaffen, so Lagarde in einer Rede in Japan. Es gelte vor allerm , die verhängnisvolle Kette der Krise zu sprengen: “schwache Regierungsführung,  schwache Banken und niedriges Wachstum “.Vor allem aber müssten entschlossen das Problem der Staatsschulden und die Wiederherstellung eines gesunden Finanzsektors angepackt werden.

Die Weltwirtschaft gebe seit einigen Monaten Anlass zu zunehmender Besorgnis, mahnte Lagarade. Der IWF prognostiziert für 2012 jedoch ein weltweites Ansteigen des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 3,5 %, Deutschland werde wohl nur ein Wachstum von 0,6 % verzeichnen.

Der IWF wird am 16. Juli seinen World Economic Outlook vorlegen. In der Prognose werde vermutlich eine  schwächere Wirtschaftsentwicklung vorausgesagt, kündigte die IWF-Chefin an – “nicht nur in Europa oder in den USA, sondern auch in Schwellenländern wie Brasilien, China und Indien“.

Lagarde lobte die Ergebnisse des Brüsseler EU-Gipfels. Dies seien „wichtige Schritte in die richtige Richtung“.  Die Entscheidungen und Maßnahmen des EU-Rats seien somit “ermutigend”. Auch die Europäische Zentralbank (EZB) habe durch die Senkung des Leitzins unter 1 % richtig gehandelt. (Quelle: imf/iwf)

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