Ist-Versteuerungsgrenze bleibt bei € 500 000

Ist-Versteuerungsgrenze bleibt bei € 500 000

GiNN-BerlinKontor.—Der Vorsitzende der Mittelstands-Union der CSU (MU), Hans MICHELBACH, lobt die christlich-liberale Koalition für die am 10.10. im Finanzausschuss beschlossene dauerhafte Fortführung der erhöhten Ist-Versteuerungsgrenze von € 500 000 bei der Umsatzsteuer: „Durch diese Maßnahme verhindern wir, dass unseren Unternehmen Liquidität entzogen wird. Insbesondere die kleinen und mittleren Unternehmen sind auf ausreichende Liquidität angewiesen.” „Gerade für junge Unternehmen sei ein Abführen der Umsatzsteuer vor Erhalt der Kundenzahlung oftmals überaus schwierig, so Michelbach. . Hier habe die chrsitlich-liberale Koalition “ein wichtiges Zeichen für die Gründer in unserem Land gesetzt“, sagte der Vorsitzende und Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Bundestagsfinanzausschuss.

Der Bundesrat muss dem Gesetz noch zustimmen. „Wir gehen davon aus, dass SPD und GRÜNE ihrer Verantwortung gerecht werden. Wenn sie dort wieder blockieren, wie bei den Steuervereinfachungsgesetzen, dann versündigen sie sich am Wirtschaftsstandort Deutschland“, so Michelbach.

Als weiteres Thema beschäftigte sich der Finanzausschuss mit der Regulierung des grauen Kapitalmarktes. „Das Gesetz ist ein riesiger Schritt beim finanziellen Verbraucherschutz. Die Bundesregierung schließt endlich die Lücke und sorgt jetzt bei allen Finanzmarktprodukten und Finanzmarktakteuren für ein gleiches Verbraucherschutzniveau“, erklärte Michelbach. Erstmals würden die sogenannten „freien“ Vermittler einer flächendeckenden Aufsicht unterworfen. Michelbach erläuterte hierzu: „Es tut gut zu wissen, dass diese Vermittler in Zukunft durch eine entsprechende Prüfung oder eine gleichgestellte Berufsqualifikation ihre Sachkenntnis unter Beweis stellen müssen. “Das stärkt das Vertrauen der Verbraucher in den Kapitalanlagebereich.“

Überdies brachte der Finanzausschuss die Begrenzung der Vermittlungsprovisionen der privaten Kranken- und Lebensversicherung auf den Weg. „Zukünftig dürfen Versicherungsunternehmen ihren Versicherungsvermittlern für den Abschluss dieser Versicherungen nicht mehr als neun Monatsbeiträge Provision zahlen. Das nimmt den Vermittlern den Reiz, sich allein wegen hoher Provisionen die Kunden abzujagen. Mit dem Gesetz schützen wir die Verbraucher“, unterstrich Michelbach. (Quelle: csu-bayern)

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