Israels und Irans Kriegschiffe im Suez-Kanal

GiNN-BerlinKontor.—Ägyptische Sicherheitsbehörden sollen einen Angriff iranischer Terroristen auf israelische Seestreitkräfte im Suez-Kanal vereitelt haben. Wie AL-AHRAM (Kairo) meldete, wurden zwei Iraner verhaftet. Sie sollen 50 Millionen ägyptische Pfund “von schiitischen Auftragsgebern” erhalten haben. Im März hatten zwei israelische Zerstörer  – INF Lahav und  INF Yaffo – den Suez-Kanal passiert und die Hafen Port Said angelaufen.. Zuvor hatten iranische Kriegschiffe via Suez Kanal einem syrischen Hafen einen “Flottenbesuch” abgestattet.

Während seines Berlin-Besuchs hatte Israels Verteidigungsminister Ehud BARAK  Deutschland für seinen Einsatz vor der libanesischen Küste im Rahmen der UNIFIL gedankt. Dieser Einsatz bringe „Sicherheit für unsere Meeresküste“”, so Barak.
In Jerusalem betonte die israelische Regierung erneut, Israels Verteidigungsstreitkräfte würden  “mit größter Zurückhaltung agieren”. Israel werde  jedoch “keinen Angriff auf seine Souveränität dulden. Man habe  “das Recht und die Pflicht, zum Schutz seiner Bürger jeden Zutritt auf sein Territorium zu kontrollieren.”

 

“Deutschland steht an der Seite Israels” , hatte Bundesvrteidigungsminister Thomas de Maizière während des Besuchs seines israelischen Amtskollegen Ehud Baraks am 20. März in Berlin erklärt. De Maizière sagte zudem, Deutschland profitiere beim Einsatz in  Afghanistan  von der deutsch-israelischen Kooperation. So nutze Deutschland am Hindukusch die von Israel geleaste unbemannte Aufklärungsdrohne Heron und lerne von den israelischen Erfahrungen in der Bekämpfung von Sprengfallen (IED=Improvised Explosive Device ).

De Maizière unterstrich,  dass er die weltweite Sorge vor einem iranischen Atomwaffenprogramm teile. Er erwarte vom Iran nicht nur, dass dieser  “Schritte zur Transparenz” unternehme. “Der Iran muss sein Atomwaffenprogramm stoppen”, so der deutsche Verteidigungsminister. Das Gebot der Stunde seien “scharfe Sanktionen und harte Verhandlungen.“

Ehud Barak warnte,  ein iranisches Atomwaffenprogramm  stelle nicht nur eine Bedrohung für Israel dar, sondern für den gesamten Nahen Osten. „Wir denken, der Iran sollte davon abgehalten werden, eine Atommacht zu werden. Alle Optionen müssen hierfür auf dem Tisch bleiben.“ De Maizière stimmte dem zu, sagte aber: “Wenn man verhandelt, sollte man nie vorher sagen, was passiert, wenn die Verhandlungen scheitern sollten”.   Der deutsche Verteidigungsminister mahnte alle Parteien zu mehr rethorischer Zurückhaltung. (Quellen: TIP/BMVg)

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