Israel will Behinderung der deutschen Marine einstellen

GiNN-BerlinKontor.–Israels Ministerpräsident Ehud OLMERT hat Bundeskanzlerin Angela MERKEL (CDU) nach den “Scheinangriffen” der israelischen Kampf-Jets sein “Bedauern” ausgesprochen und darum gebeten, die Einheiten der deutschen Marine vor der Küste des Libanon fortzusetzen. In einem Telefon-Gespräch mit Olmert hatte die Kanzlerin ihre grosse Besorgnis über die kürzlichen Vorfälle zum Ausdruck gebracht.

Der israelische Regierungschef versprach, die israelische Luftwaffe werde sich künftig besser mit der United Nations Force in Lebenon (UNIFIL) “abstimmen”. Solche Zwischenfälle würden sich künftig nicht wiederholen.

Olmert erklärte die Abwehr-Reaktionen seiner Piloten mit dem Hinweis, dass die israelischen Verteidigungskräfte “bei jeder Bewegung von Seeseite mit besonderer Aufmerksamkeit” reagieren müßten. Künftig solle es jedoch eine “bessere Kommunikation” zwischen dem deutschen Marine-Verband vor der libanesischen Küste und der israelischen Luftwaffe geben. Israel liess durch seinen Botschafter in Berlin erklären, die israelischen Piloten hätten beim Anflug auf die deutschen Schiffe bzw. Hubschrauber “nicht geschossen”.

Das Bundesverteidigungsministerium bestätrigte auf Anfrage , am 28. 10. sei ein Hubschrauber der Bundesmarine erneut von israelischen F-16-Jagdbombern bedrängt worden.  Auch dieser Vorfall sei dokumentiert worden.

Wie das Bundeskanzleramt mitteilte, äußerte Ministerpräsident Olmert dem Gespräch mit Dr. Merkel “seine Wertschätzung für die Arbeit der Bundeswehr im Rahmen der Umsetzung der UNO-Resolution 1701.”

Bundesverteidigungsminister Franz-Josef JUNG (CDU) reist am 02. November zu Gesprächen über die Lage im Libanon nach Beirut und Tel Aviv.

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