Irans Usurpator rastet aus vor UNO

GiNN-BerlinKontor.—Wieder einmal hat der persische Hassredner vor der Vollversamnmlung der Vereinten Nationen in New York zugeschlagen.  Irans Usurpator und Holocaust-Leugner Mahmud AHMEDINEDSCHAD erklärte allen ernstes, die Al Qaida-Angriffe auf New York und Washington D.C. am 11.09.2001 seien von  “einigen Elementen in der US-Regierung inszeniert” worden. Die UNO-Dolmetscherin übersetze: “Some elements in the U.S. government orchestrated the attack”.  Der Angriff sei erfolgt, um  “das zionistische Regime in Israel retten zu können”, so Ahmadinedschad. “Die Mehrheit der amerikanischen Bürger sowie viele Staaten und Politiker in der gesamten Welt stimmen dieser These zu  (“The majority of the American people, as well as most nations and politicians around the world, agree with this view”), so der “Staatschef der Islamischen Iranischen Republik.

Die US-amerikanische Delegation verliess demonstrativ den Saal der Generalversammlung, ebenso die Vertreter aller 27 EU-Staaten. Auch die australischen und viele lateinameriklanische Diplomaten flüchteten, konnte man von der Diplomatentribüne aus beobachten. US-Präsident Barack H. OBAMA, der zuvor Teheran in seiner Rede aufgefordert hatte, wegen des Atomstreits wieder an den Verhandlungstisch  zurückzukehren (“The door remains open to diplomacy”),  hatte sich die Ausfälle des Iraners erst gar nicht angehört. Von der deutschen Botschaft bei den Vereinten Nationen waren nur zwei “Beobachter” erschienen, die ebenfalls demonstrativ ihre Delegiertenplätze räumten.

Der deutsche Außenminister Guido WESTERWELLE (FDP) nannte die Rede des iranischen Präsidenten “abwegig und verletzend”. Er habe “eine Chance verpassst”. Im DLF sagte Westerwelle,  es sei „bedauerlich“, dass sich Ahmadinedschad wenige Stunden nach dem neuen Dialogangebot des US-Präsidenten „so verirrt“ habe. Westerwelle will jedoch trotz der Ausfälle des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad vor der UN-Vollversammlung an dem Ziel festhalten, Teheran wieder an den Verhandlungstisch zu bringen. Die geschlossene Haltung der Völkergemeinschaft zu den gegen Teheran verhängte Sanktionen seien in Teheran  “nicht ohne Eindruck” geblieben.  Die  „rhetorische Verirrungen und geschmacklose Entgleisungen“ des iranischen Staatschefs in New York könnten darüber nicht hinwegtäuschen, so Westerwelle.

Ahmadinedschad hat mehrfach behauptet, der Holocaust sei als  “Mythos instrumentalisiert” worden. Bereits 2006 sagte er im SPIEGEL-Interview,  das deutsche Volk trage heute  “keine Schuld mehr” und müsse erkennen, dass es eine „Geisel des Zionismus“ sei.  Der Politikwissenschaftler Hubert KLEINERT  sagte dazu: „Ein leibhaftiger iranischer Staatspräsident – nicht irgendein Neonazi oder obskurer Außenseiter der historischen Forschung – verbreitet sich über die angebliche Ungeklärtheit des Holocaust. Ganz unverhohlen werden dabei auf ebenso schlichte und törichte wie zugleich erschreckende Weise die zentralen Argumentationsfiguren wiederholt, die hierzulande für gewöhnlich zu Haftbefehlen und Verurteilungen führen…. Als wollte Herr Ahmadinedschad sich um die Rolle einer weltweiten Identifikationsfigur des Neonazismus bewerben, werden gezielt und wiederholt die einschlägigen Argumentationsmuster verwendet: Das deutsche Volk werde mit Hilfe des angeblich unbewiesenen Holocaust erniedrigt und zur ‘Geisel der Zionisten’ gemacht.“

Ein Gedanke zu “Irans Usurpator rastet aus vor UNO

  1. Erstens ist “Susi Schwesterwelle” im Iran vom Tode bedroht, zweitens könnte ich mich mit dem Gedanken durchaus anfreunden, drittens lasst Ahmadinedschd ruhig weiterreden, er redet blumig, eben arabisch wahrhaftig. Mit seiner mehrfachen Behauptung hat er trotzdem Recht.

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