Iran droht Straße von Hormus zu blockieren

GiNN-BerlinKontor.—Das Weiße Haus in Washington D.C. und das US-Verteidigungsministerium haben scharf auf die Drohung Teherans reagiert, den Öltransportweg – die Straße von Hormus – zu sperren, wenn “der Westen” weitere Sanktionen gegen das Land verhängen sollte. Der Sprecher des US-Präsidenten Barack OBAMA, sagte: “Wir werden keine Störungen des Schiffverkehrs in der Straße von Hormus hinnehmen.”  Die 5. US-Flotte, die in Bahrain stationiert ist,  erklärte, Amerika werde eine Blockade des strategisch so wichtigen Wasserwegs nicht tolerieren: “US will not tolerate disruption of oil through the Strait of Hormuz”. Befehlshaber der US-Fifth Fleet (commander of U.S. Naval Forces Central Command), ist Vizeadmiral Mark FOX.

Irans Admiral Habibollah Sadschari  hatte zuvor dem staatlichen Sender Iran Press TV gesagt:  “Die Straße von Hormus zu blockieren wäre für uns so leicht, wie ein Glas Wasser zu trinken.” Teheran habe “volle Kontrolle” über die Ölstraße: “Iran has total control over the strategic waterway.” Derzeit findet seit dem 24.12. im Gulf ein 10-tägiges Manöver der iranischen Kriegsmarine (“Velayat-e 90″) statt.

Die Straße von Hormus  ist eine “schmale” Meerenge, die den Persischen Golf im Westen mit dem Golf von Oman, dem Arabischen Meer und dem Indischen Ozean im Osten verbindet.
Sie liegt zwischen Iran und Oman.  Durch sie verläuft der gesamte Schiffsverkehr von und zu den Ölhäfen Kuwaits, Bahrains, des Irak, der Vereinigten Arabischen Emirate und des Iran. Eine Sperre der ÖlStraße  würde die Lieferungen von bedeutenden Teilen der Erdölgebiete im Nahen Osten blockieren.

Die Bundesregierung sei sich mit ihren Partnern einig, dass der politische Druck erhöht werden müsse, um “endlich zu einer diplomatischen und politischen Lösung mit dem Iran zu gelangen”, erklärte ein Sprecher des Auswärtigen Amts dazu am 28. Dezember. Die wiedergegebenen Äußerungen von iranischen Politikern zeigten, “dass es auch auf iranischer Seite gewisse Reaktionen auf unseren starken politischen und wirtschaftlichen Druck gibt”, sagte er weiter.

Die Bundesregierung ist nach Mitteilung des Auswärtigen Amtes unverändert der Auffassung, dass weiterer politischer, diplomatischer und wirtschaftlicher Druck nötig ist, um Iran dazu zu bringen, endlich seine völkerrechtlichen Verpflichtungen einzuhalten. Gemeinsam mit ihren Partnern setze sie sich daher für “zusätzliche Sanktionen” ein. (Quellen: DoD/whitehouse-gov/Iran Press TV/wikipedia/AA)

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