Iran beginnt Uran-Anreicherung-Streit spitzt sich zu

GiNN-BerlinKontor.—-Der iranische Präsident Mahmud AHMADINEDSCHAD hat die Anreicherung von Uran in iranischen Atomfabriken offiziell angeordnet und riskiert nun einen militärischen Präventivschlag.  Aus USA und Israel kamen eindeutige Warnungen.   Auch Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor ZU GUTTENBERG  kritisierte die Ankündigung  des Teheraner Regimes.  Auf der Münchner Sicherheitskonferenz sagte er, es habe  sich wieder einmal gezeigt, dass  “die ausgestreckte Hand der internationalen Gemeinschaft nicht nur nicht ergriffen, sondern weggeschlagen wird”.  Angesichts des Auftritts des iranischen Außenministers Manutschehr MOTTAKI auf der Sicherheitskonferenz sprach Guttenberg von einem  “Schauspiel”.   Der Weltsicherheitsrat in New York müsse nun “entsprechende Schritte einleiten”.

Mottaki hatte in München zunächst erklärt, ein Ende des Atomstreits mit der internationalen Gemeinschaft sei in Sicht. Teheran sei bereit, Uran für einen Forschungsreaktor bei Teheran im Ausland anreichern zu lassen, wie es die Internationale Atomenergiebehörde in Wien vorgeschlagen hat.   Washington und Berlin als Verhandlungspartner im Atomstreit glaubten jedoch dieser Ankündigung nicht und drängten weiter auf sofortige UNO-Sanktionen.

Ahmadinedschad erklärte nun am 07.02.,  wenige Stunden nach dem Auftritt seines Außenministers in München,  im iranischen Fernsehens: : “So Gott will -  wird sofort eine 20-%-Uran-Anreicherung beginnen”.  Dem Chef der iranischen Atombehörde, Ali Akbar SALEHI, befahl er vor den Kameras der Weltpresse: “Herr Salehi, beginnen Sie die Produktion.”

Das Erscheinen des iranischen Außenministers Mottaki in München war nach Meinung fast aller Konferenzteilnehmer enttäuschend und eine “Farce”.  Mottaki hätte lediglich ein vages Entgegenkommen vorgetäuscht, um  erneut Zeit zu gewinnen. Bundesverteidigungsminister zu Guttenberg: “Nun ist der Sicherheitsrat am Zug.”

THE NEW YORK TIMES berichtet über erhebliche technische Probleme in den Nukearfabriken des Iran (“considerable technical difficulties at its nuclear plants”).  In- und ausländische Nachrichtendienste hätten den US-Kongress unterrichtet, dass “verdeckte Operationen” stattgefunden hätten, um die atomaren Aktivitäten des Teheraner Regime zu unterbinden.

In Washington D.C. heisst es, die Ankündigung der iranischen Führung würde nicht nur den VN-Sicherheitsrat  “mobilisieren”,   eine Resolution zu verschärften Sanktionen zu verabschieden, sondern Israel könnte nun eine weitere Aufrüstung des Iran nicht mehr zulassen und einen vorbeugenden Angriff auf die nuklearen Fabriken und Raketenstellungen im Iran in Betracht zu ziehen.

Nach einem Treffen mit dem italienischen Verteidigungsminister Ignazio LA RUSSA in Rom sagte der US-Verteidigungsminister Robert M.GATES: “Niemand hat ehrlicher und engagierter Iran die Hand ausgestreckt wie Präsident Obama. Die Ergebnisse waren jedoch sehr enttäuschend.” Gates mahnte erneut, die internationale Gemeinschaft müsse endlich zusammenstehen und  gemeinsam Druck auf Teheran ausüben. Er glaube immer noch, dass Druck und Sanktionen Wirkung zeigen könnten.

Der US-Senator  Joe LIEBERMAN drohte in München offen mit einem Militärschlag:  “Wir müssen uns entscheiden: Entweder für harte Wirtschaftssanktionen, damit die Diplomatie funktioniert, oder wir stehen vor militärischem Eingreifen.”

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

* Copy this password:

* Type or paste password here:

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>