Internationaler Holocaust-Gedenktag am 27. Januar

GiNN-BerlinKontor.—In einer Resolution der Vereinten Nationen in New York wurde erst 60 Jahre nach dem Massenmord während der Hitler-Diktatur in Deutschland der 27.Januar per Resolution im Jahr 2005 zum Internatonalen Holocaust-Gedenktag erklärt.  In Deutschland war bereits am 3.Januar 1996 der Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus durch Bundespräsident Roman HERZOG eingeführt worden. Er soll an alle Opfer der Gewaltherrschaft in Deutschland erinnern, an die  Verfolgung und Vernichtung von Millionen von Juden während der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland von 1933 bis 1945.  Am 27. Januar 1945 befreiten Soldaten der Sowjetischen Armee die Überlebenden des KZ Auschwitz-Birkenau, des größten Vernichtungslagers des Nazi-Regimes.

In der Proklation des Bundespräsidenten Herzog hiess es: „Die Erinnerung darf nicht enden. Sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an alle Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken.“

In der Bundesrepublik Deutschland werden seitdem an diesem Tag öffentliche Gebäude beflaggt und die Fahnen auf Halbmast gesetzt. In vielen Veranstaltungen wird bundesweit die Erinnerung an die Verbrechen der National-Sozialisten wachgehalten.

Am 27.01.2012 wird  Prof. Dr. Marcel Reich-Ranicki (91) am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus,  im Plenarsaal des Deutschen Bundestages die Gedenkrede halten.

Der frühere Außenminister Israeals, Silvan SHALOM,  schrieb in einem Beitrag für Yisrael Ha-Yom: “Der Hass gegen Juden überhaupt und der Hass gegen Israel im Besonderen sind auch heute in der Welt präsent. Im Laufe der Jahre ändert sich das Umfeld, die Sprache wird angepasst und die Umstände sind andere – doch der gemeinsame Nenner bleibt immer erkennbar. Es sind derselbe Hass, dieselbe fanatische Rhetorik wie damals, als wir Zeugen dessen wurden, wohin sie führen können.  Der Antisemitismus ist und bleibt ein schreckliches Übel. Es scheint, als hätten viele in der freien Welt schon verstanden, dass dieser Hass, der so böse ist, nicht länger nur ein Problem des jüdischen Volkes und des Staates Israel ist. Jeder Bürger der westlichen Welt ist letztendlich ein Feind dieses zerstörerischen Geistes, und aus diesem Grund sollte jede Nation der freien Welt die Gefahr dieses Übels mit all ihren schwerwiegenden Konsequenzen für unsere Zukunft erkennen.” (zitiert nach Yisrael Ha-Yom 26.1.).

“Der 27. Januar ist ein Tag des besonderen Gedenkens an die Millionen Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Wir trauern um die vielen Menschen, die unter der braunen Diktatur erst entrechtet, später brutal verfolgt und schließlich in Konzentrationslagern grausam ermordet worden sind. Der Holocaust-Gedenktag ist eine Mahnung an uns alle, die Erinnerung an diese düstere Zeit wach zu halten. Er lehrt uns, dass Freiheit, Demokratie und Menschenrechte keine Selbstverständlichkeit sind, sondern immer wieder aufs Neue verteidigt werden müssen”. erklärte CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe in Berlin. Gerade die jüngst bekanntgewordene Mordserie einer rechtsterroristischen Gruppe mache auf  “bedrückende Weise deutlich, dass der Kampf gegen rechtsextremistisches Gedankengut, gegen Antisemitismus und Rassismus eine dauerhafte Aufgabe ist und bleibt.”

Bundespräsident Christian WULFF hatte bei seinem Besuch des KZ Auschitz-Birkenau am 28.01.2011 gemahnt:  “Wir Deutsche tragen eine historische Verantwortung, die unabhängig ist von individueller Schuld. Wir dürfen nie wieder zulassen, dass solche Verbrechen geschehen.  Die heutige Jugend muss die Wahrheit über das nationalsozialistische Terrorregime kennen. Dann werde sie denen widersprechen, welche die Tatsachen immer noch oder wieder leugnen oder verfälschen.“ . (botschaft israeel/ cdu.de/bundespräsidialamt/presse)

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