“Im Krieg” mit der Terror-IS

GiNN-BerlinKontor.—Zur Bekämpfung der IS-Terrormiliz im Irak und in Syrien prüfen die USA mehrere Möglichkeiten. Wie das Büro für internationale Informationsprogramme der US-Regierung miteilt und die Voice of America verbreitete, ist es Präsident Barack H. OBAMA ernst mit der Bekämpfung der Bedrohung durch den Islamischen Staat, aber militärische Gewalt sei nicht das einzige Instrument im “Werkzeugkasten“. Die einzige nachhaltige Lösung erfordere die aktive Beteiligung einer effektiven und alle einbeziehenden irakischen Regierung.

 

Die Vereinigten Staaten setzen bereits Kampfflugzeuge und Drohnen für massive Luftschläge gegen die IS-Terroristen in Nord-Iirak ein, nachdem ein amerikanischer Journalist von den IS-Massenmördern vor Kameras geköpft worden war. Eine Ausweitung der Luftangriffe auf IS-Stellungen in Syren wird in Washington nihct mehr ausgeschlossen.

Die Gruppe islamischer Staat hat einen Großteil von Os-Syien sowie von Nord- und Westirak eingenommen und versucht, ohne Berücksichtigung nationaler Grenzen ein islamisches Kalifat aufzubauen.

Am 25.08. hatte Syrien erklärt, sie wolle mit der internationalen Gemeinschaft, einschließlich der Vereinigten Staaten und Großbritanniens, zusammenzuarbeiten, um das Vordringen der IS-Miliz innerhalb Syriens zu bremsen. US-Angriffe dürften jedoch “nur in Absprache mit Damaskus durchgeführt werden, so der syrische Außenminister Walid AL-MOALLEM..Jede unilaterale Maßnahme der Vereinigten Staaten innerhalb von Syrien werde als “Akt der Aggression” gewertet. In diesem Fall, so warnte er, könnte die syrische Luftabwehr versuchen, US-Kampfflugzeuge abzuschießen.

Syrien signalisierte zudem, man wolle zur Durchsetzung einer Resolution des UN-Sicherheitsrates beizutragen, die Anfang August verabschiedet wurde und darauf abzielt, die Finanzierung und den Zustrom an ausländischen Kämpfern zum Islamischen Staat und dem syrischen Zweig von Al Qaida, der al-Nusra-Front, zu unterbinden. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Washington seinen Widerstand gegen den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad aufgebe, der während eines blutigen, mittlerweile drei Jahre währenden Kampfes gegen Aufständische, darunter auch IS-Extremisten, die ihn stürzen wollen, an der Macht geblieben ist.

Die Kämpfer der Gruppe dringen weiter vor und nehmen sowohl Gebiete von bewaffneten Widerstandsgruppen in der nördlichen Provinz Aleppo in Syrien ein als auch von der syrischen Armee in der nördlichen Provinz Raqqa. Am 24. August übernahm der Islamische Staat die Kontrolle über den Luftwaffenstützpunkt Tabqa, den letzten syrischen militärischen Stützpunkt in Raqqa.

Die Hohe Kommissarin für Menschenrechte der Vereinten Nationen, Navanethem PILLAY beschuldigte IS der „breit gefächerten ethnischen und religiösen Säuberung”, da er seine Ziele aufgrund der ethnischen oder religiösen Zugehörigkeit der Menschen auswähle. Sie nannte diese Art der Verfolgung ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. (Quelle: AD /Info-usembassy) 

 

 

 

 

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