ifo: Weiterhin gute Lage der Unternehmen


GiNN-BerlinKontor.-
–Das ifo Institut in München teilt mit: “Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands hat im September 2011 abermals nachgegeben. Die Erwartungen der Unternehmen hinsichtlich des Geschäftsverlaufs im kommenden halben Jahr haben sich weiterhin beträchtlich eingetrübt. Indes wird die gegenwärtige Geschäftslage als ähnlich gut wie im Vormonat bewertet. Die weiterhin gute Lage der Unternehmen zeigt, dass sich die deutsche Konjunktur bislang von den politischen Turbulenzen abkoppeln konnte.”

Im Verarbeitenden Gewerbe hat sich das Geschäftsklima nochmals abgekühlt. Die aktuelle Geschäftslage ist in der Industrie vorwiegend gut, aber nicht mehr ganz so positiv wie bisher. Mit Blick auf die Geschäftsentwicklung in den nächsten sechs Monaten sind die Firmen zunehmend skeptisch. Vom Auslandsgeschäft rechnen sie sich kaum noch Impulse aus. Dennoch plant die Industrie weiterhin, die Beschäftigtenzahl aufzustocken.

Im Einzelhandel und im Großhandel hat sich das Geschäftsklima verbessert, nachdem es sich im vergan-genen Monat in beiden Handelsstufen deutlich eingetrübt hatte. Die Großhändler stufen ihre Geschäftslage wieder positiver ein als im August. Auch hinsichtlich der Geschäftsentwicklung im kommenden halben Jahr sind sie zuversichtlicher. Im Einzelhandel ist die aktuelle Geschäftslage unverändert günstig. Dem Geschäftsverlauf in den nächsten sechs Monaten blicken die Einzelhändler sogar hoffnungsvoller entgegen als im Vormonat.

Im Bauhauptgewerbe ist der Geschäftsklimaindex gesunken. Der Rückgang resultiert aber ausschließlich aus merklich gedämpften Erwartungen der Unternehmen. Die momentane Geschäftslage ist den Befragungs-teilnehmern zufolge wieder etwas günstiger als im Vormonat” (Quelle: CESInfo group)

Bundeswirtschaftsminister  Philipp RÖSLER (FDP) erklärte dazu in Berlin:  “Das Fahrwasser der deutschen Wirtschaft wird unruhiger. Turbulente Strömungen an den Finanz- und Devisenmärkten, ausgelöst durch eine weltwirtschaftliche Schwächephase und Zweifel an der Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen einiger Industriestaaten, schwappen zu uns herüber. Zwar sind die Risiken erheblich gestiegen, gleichwohl steht Deutschland derzeit nicht vor einer Rezession, sondern vor einer Phase ruhigeren Wachstums. Die Wirtschaftsleistung vor allem der Industriestaaten wird nach der Einschätzung internationaler Organisationen in den kommenden Quartalen nur moderat zunehmen. Für das Jahr 2012 insgesamt prognostiziert zum Beispiel der Internationale Währungsfonds (IWF)  hingegen bereits wieder ein weltwirtschaftliches Wachstum von 4 % und für die Schwellenländer sogar von über 6 %. Die nach wie vor sehr wettbewerbsfähige deutsche Wirtschaft wird hierdurch neue Impulse erhalten. Die gefestigte Binnennachfrage wird ebenfalls zur Stabilisierung beitragen.”(Quelle: BMWi)

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