Holocaust-Gedenktag 2018

GiNN-BerlinKontor.—Der 27. Januar, der Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz, wurde im Jahre 1996 in der Bundesrepublik Deutschland als Gedenktag für die Opfer des NS-Regimes ins Leben gerufen.

Bundespräsident Roman HERZOG in seiner Proklamation vom 3. Januar 1996: “Die Erinnerung darf nicht enden; sie muß auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken.”

Der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust (International Holocaust Remembrance Day) am 27. Januar wurde im Jahr 2005 von den Vereinten Nationen zum Gedenken an den Holocaust und der Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau eingeführt.

Prominente erinnern in BILD an den Mord an Millionen Juden. WE REMEMBER Wir erinnern (uns)! Unter diesem Motto engagieren sich zum Holocaust-Gedenktag am 27.01.2018 Millionen Menschen weltweit für die Erinnerung an den Mord an sechs Millionen Juden und für den Kampf gegen alten und neuen Anti-Semitismus.

Zum diesjährigen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus eröffnen der deutsche Außenminister Sigmar GABRIEL und der Botschafter des Staates Israel, S.E. Jeremy ISSACHAROFF am 29. Januar gemeinsam die Ausstellung Beyond duty als ‚Gerechte unter den Völkern‘ anerkannte Diplomaten”.

Während des 2. Weltkrieges halfen Diplomaten aus verschiedenen Ländern jüdischen Mitmenschen und erhielten für ihren Einsatz die höchste Auszeichnung für Nichtjuden des Staates Israel. Sie werden nun in einer Ausstellung vorgestellt, die von der Gedenkstätte Yad Vashem kuratiert wurde und im israelischen Außenministerium, an vielen israelischen Botschaften und im Auswärtigen Amt gezeigt wird.

Die Ausstellung ist bis 26. Februar im Lichthof des Auswärtigen Amts zu sehen. Sie ist auch der interessierten Öffentlichkeit zugänglich.(Quellen: un.org/BILD/auswaertiges-amt.de)

From the United States Holocaust Memorial Museum in Washington DC, to Yad Vashem in Jerusalem, Israel, people the world over will take time Saturday, January 27, to remember the approximately 6 million Jewish people and millions of others who were murdered during the Holocaust.

International Holocaust Remembrance Day marks the anniversary of the liberation of the Auschwitz-Birkenau concentration camp. As people pause to reflect over the horrors inflicted by Nazism in Europe, world leaders also use the moment to condemn violence driven by religious and ethnic persecution.

President Donald J. TRUMP: “We will confront anti-Semitism. We will stamp out prejudice. We will condemn hatred. We will bear witness. And we will act.”

“Our Nation is indebted to the Holocaust’s survivors,” President Donald J. Trump said in a Presidential Message on International Holocaust Remembrance Day this week. “Despite the trauma they carry with them, they continue to educate us by sharing their experiences, strength, wisdom, and generosity of spirit to advance respect for human rights.”

The scale of the Holocaust’s depravity is difficult to fathom: Two out of every three Jewish people in Europe were killed. To grasp the scale of human suffering, it’s important to remember that behind every statistic is a story. (Source: whitehouse.gov)

 

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