Höhere Krankenkassenbeiträge geplant

GiNN-BerlinKontor.—Die Regierungskoalition plant angeblich, die Krankenkassenbeiträge von 14,9 % auf 15,5 % anzuheben. Der erwogene Aufschlag von 0,6 Prozentpunkten soll hälftig von Arbeitnehmern und Arbeitgebern gezahlt werden, meldet DAPD. Die neuen Beiträge würden damit von 7,0 % auf 7,3 % vom Bruttolohn für Arbeitgeber steigen; auf die Beschäftigten käme eine Erhöhung von aktuell 7,9 % auf 8,2 % zu.

Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Hans Heinrich DRIFTMANN, erklärte gegenüber der BILD-Zeitung:  “Steigende Lohnzusatzkosten wären das Gegenteil einer tragfähigen Reform. Wir dürfen nicht den einfachen, aber fatalen Weg weiterer Belastungen des Faktors Arbeit gehen.” Ohne den Einstieg in die einkommensunabhängige Gesundheitsprämie in Verbindung mit einem steuerfinanzierten Sozialausgleich verabschiede sich die Koalition von “ihren eigenen Versprechen”.

Die Chefin des Sozialverbands VdK, Ulrike MASCHER sagte dazu: “Höhere Kassenbeiträge sind schmerzhaft für die Rentner. Dadurch wird die Renten-Nullrunde zur Minusrunde.” Die Rentner würden ohnehin heute schon durch Arznei-Zuzahlungen und Selbstbeteiligungen “stark zur Kasse gebeten”.

Bundeskanzlerin Angela MERKEL hielt sich  in einem RTL-Interview zurück: “Dazu werde ich erst Stellung nehmen, wenn es beschlossen ist. Wir wollen eine gute Gesundheitsvorsorge für unsere Bevölkerung. Das wird teuer”, so Merkel.

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