HOCHTIEF kämpft weiter

GiNN-BerlinKontor.–Der spanischen Baukonzern ACS, Actividades de Construcción y Servicios, S.A. bietet nun je neun eigene Aktien – bisher waren es acht – für fünf HOCHTIEF-Anteilsscheine. Damit wurden den Hochtief-Aktionären ein Aufschlag in Höhe von 12,5 % im Vergleich zur bisherigen Offerte geboten. Auf Basis des aktuellen ACS-Kurses liegt die neue Offerte bei gut  € 63 je Hochtief-Aktie und damit erneut unter dem aktuellen Kurs, der sich über der Marke von € 66 Euro bewegt, berichtet die Financial Times.

Vorstand und Aufsichtsrat von HOCHTIEF empfahlen am 15.12. den HOCHTIEF-Aktionären, das Angebot nicht anzunehmen und begründen dies wie folgt:
# Vorstand und Aufsichtsrat halten die Angebotsgegenleistung aus finanzieller Sicht nicht für angemessen. Dies bestätigen auch die von Credit Suisse und Deutsche Bank jeweils erstellten und der Stellungnahme als Anlage beigefügten sogenannten Inadequacy Opinions.

# Vorstand und Aufsichtsrat halten die strategische Ausrichtung der unabhängigen HOCHTIEF-Gruppe und die Zukunftsaussichten für erfolgversprechend. HOCHTIEF erwartet ab 2011 ein Ergebnis vor Steuern von zirka 1 Mrd. Euro. In 2011 und 2012 sollen hierzu Wertrealisierungen von Beteiligungen beitragen; für 2013 wird ein Vorsteuerergebnis von mehr als einer Mrd. Euro und ein Konzerngewinn von zirka 450 Mio. Euro ohne außerordentliche Ergebnisse, also aus dem laufenden Geschäft geplant.

# Anhand der von ACS in der Angebotsunterlage dargelegten Absichten und Ziele können Vorstand und Aufsichtsrat nicht erkennen, wie das Tauschangebot und eine mögliche Konsolidierung von HOCHTIEF durch ACS die Wettbewerbsposition auch von HOCHTIEF verbessern könnte.” (Hochtief AG)

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