Hisbollah hat nicht mit Krieg gerechnet

GiNN-BerlinKontor.—Die Hisbollah hätte nicht zwei israelische Soldaten entführt, wenn sie gewusst hätte, dass die Aktion zu einem Krieg im Libanon führen würde. Das sagte der Generalsekretär der Hisbollah, Hassan NASTALLAH, am 27.08. in dem privaten libanesischen Fernsehsender NTV: „Wir haben nicht einmal zu einem Prozent gedacht, dass die Entführung zu einem Krieg führen würde, nicht zu diesem Zeitpunkt und in diesen Ausmaßen“, so Nasrallah. Weiter sagte Nasrallah, dass er nicht von einer „zweiten Runde“ der Kämpfe mit Israel ausgehe. Hisbollah würde die Waffenpause einhalten, trotz der “iraelischen Provokationen”.

Auch der stellvertretende Generalsekretär, Kassem, sagte gegenüber der libanesischen Zeitung „A-Nahar“, die Hisbollah habe von Israel „höchstens ein oder zwei Tage Beschuss oder einige wenige Angriffe auf bestimmte Orte“ erwartet.  Er fügte hinzu, dass die Hisbollah nicht vorhabe, die Waffen abzugeben. Seine Miliz werde ihre Waffen lediglich nicht mehr öffentlich zeigen. „Die Resolution 1701 hat nichts mit einer Entwaffnung zu tun“, so Kassem. „Es geht darin nur um eines: dass die Waffen in der Region nicht mehr öffentlich gezeigt werden.“ (Quelle: Ynetnews/Newsletter der Botschaft des Staates Israel – Berlin)

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