Hamburgs Nein zur Olympiade

GiNN-BerlinKontor.—Große Enttäuschung über das Hamburger NEIN zu den Olympischen Spielen 2024. Am 29.11.2015 stimmten 51,6 % der Wahlberechtigten gegen eine Bewerbung um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2024. Thomas BACH, International Olympic Committee-Präsident, erklärte zu dem Votum der Hamburger: “Es ist eine verpasste Chance für Hamburg und Deutschland. Das IOC respektiert selbstverständlich die knappe Entscheidung der Einwohner Hamburgs. Wir bedauern diese. Das IOC hätte dazu und damit zum Erfolg der Spiele US-$ 1,7 Milliarden beigesteuert, die im Verhältnis zu den € 1,2 Milliarden zu sehen sind, die die Stadt in das Infrastrukturbudget in Höhe von € 7,8 Milliarden investieren wollte.”

BILD kommentierte: “Ein schwarzer Tag für den Sport und für Deutschland. Die im Ausland belächelte ‘German Angst’ ist wieder da! Viele sehen die Zukunft nicht als Chance, sondern als Problem. Und das ist das Problem!”

Das HAMBURGER TAGEBLATT meinte: “Hamburg hat sich selbst um eine große Chance gebracht. Deutschland hat sich mit Hamburg in einer Form blamiert, wie man es kaum für möglich gehalten hätte.”

Der EXPRESS stellte fest: : “Aus der Traum für Olympia in Hamburg, Schock für den deutschen Sport.”

Die RHEINISCHE POST: “Die Bürger haben es verpasst, ein Zeichen für Optimismus und Schaffenskraft zu setzen. Von einer kraftvollen Bewerbung hätten Impulse ausgehen können, die ins ganze Land hätten ausstrahlen können – und zwar weit über den Sport hinaus. Olympia hätte ein Leuchtturm-Projekt für Deutschland werden können, so wie es London 2012 in Großbritannien war.” (Quelle: ioc.org/Medien)

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