Guttenberg: Eskalation in Afghanistan

GiNN-BerlinKontor.-–Die Bundeswehr-Soldaten in Afghanistan müssen sich auf einen harten Sommer mit möglichen weiteren Todesopfern einstellen.  “Wir müssen, so bitter diese Aussage auch ist, weiter mit Verlusten und Verwundeten rechnen,” sagte Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor ZU GUTTENBERG (CSU)  der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (05.07.).  Der Sommer werde “eine harte Belastungsprobe für uns alle bedeuten”. Unter Hinweis auf die Parlamentswahlen in Afghanistan sagte der deutsche Verteidigungsminister Afghanistan  an den  “Hot Spots” werde die Gewalt zunehmen.

Guttenberg  glaubt nicht, dass sich Afghanistan  “nach unseren Maßstäben absolut stabilisieren lassen wird.”  Für den Fall jedoch,  dass Afghanistan künftig wieder zu einem ständigen Rückzugsort für Terrorzellen würde, die international agieren, müsse “es von internationalem Interesse sein, solchen Terrorelementen zu begegnen”. Die internationale Gemeinschaft müsse sich jetzt schon über “Nachsorgeelemente” Gedanken machen, so der Minister in der FAZ. Dazu gehöre “die internationale Koordination des Einsatzes von Nachrichtendiensten und Spezialkräften”.

Ein solches Vorgehen könnte nach Meinung zu Guttenbergs dem Vorgehen der USA in Afghanistans Nachbarland Pakistan ähneln, wovon vor allem gezielte Luftangriffe mit unbemannten Drohnen geführt werden. Dieses Vorgehen werde dem in Pakistan “in einigem vielleicht ähnlich, aber auf die jeweilige Begebenheit mit Rechtsgrundlage zugeschnitten” sein.

Zum Kommandowechsel an der Spitze der  US-und NATO-Truppen am Hindukusch sagte zu Guttenberg:  “General  McChrystal stand für eine Strategie, die in der Kontinuität jetzt auch fortgeführt werden soll. Er hat sich nach meiner Einschätzung nicht lediglich in Sicherheit gebracht, für seine Auswechslung gab es andere Gründe. Der Artikel in der Zeitschrift „Rolling Stone“, auf den die Führung im Weißen Haus reagiert hat, mag wohl der wesentliche Grund  (für seine Entlassung) gewesen sein.”

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