Gute PISA-Noten

GiNN-BerlinKontor.—Laut der aktuellen internationalen OECD-Schulleistungsstudie  PISA=Programme for International Student Assessment liegen Schülerinnen und Schüler in Deutschland mit ihren Leistungen das erste Mal in allen Bereichen deutlich über dem OECD-Durchschnitt. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung überprüfte 2012 zum fünften Mal die Fähigkeiten 15-Jähriger in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Mathematik. Deutschland belegt Platz 16 im PISA-Schulleistungsvergleich.

PISA untersucht, inwieweit Schülerinnen und Schüler gegen Ende ihrer Pflichtschulzeit Kenntnisse und Fähigkeiten erworben haben, die es ihnen ermöglichen, an der Wissensgesellschaft teilzuhaben.

Mit durchschnittlich 514 Punkten erzielten die deutschen Schüler in Mathematik 20 Punkte mehr als der OECD-Durchschnitt, sie haben also einen Vorsprung von etwa einem halben Schuljahr. Im Vergleich zu 2003, dem letzten Mal als Mathematik im Zentrum des Tests stand, hat sich das Ergebnis um 11 Punkte verbessert. Vor allem leistungsschwache und sozial benachteiligte Schüler schnitten 2012 um Einiges besser ab, als noch 2003.

Spitzenreiter bei der aktuellen PISA-Studie sind Schanghai, Singapur und Hongkong. Das Schlußlicht bildet PERU mit dem letzten Platz 65. An der Studie nahmen in diesem Jahr rund 510.000 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 15 und 16 Jahren teil, davon rund 5000 aus Deutschland.

Die USA blieben mit Platz 26 unter dem OECD-Durchschnitt: “Among the 34 OECD countries, the United States performed below average in mathematics in 2012 and is ranked 26th.” (nces.ed.gov)

Insgesamt beteiligten sich 65 Staaten und Regionen. (Quelle: oecd.org)

Der Präsident der Kultusministerkonferenz Stephan DORGERLOH, Kultusminister in  Sachsen-Anhalt, und die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Johanna WANKA erklärten zu den Ergebnissen von PISA 2012 in Berlin: “Schülerinnen und Schüler in Deutschland erzielen das bisher beste PISA-Ergebnis und sind auf dem Weg in die Spitzengruppe. Besonders erfreulich ist, dass der Zusammenhang von sozialer Herkunft und Bildung ab-nimmt und die Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungshintergrund bessere Leistungen zeigen. Die vielfältigen Anstrengungen von Bund und Ländern zahlen sich aus. Unser besonderer Dank gilt den Lehrerinnen und Lehrern für ihre engagierte Arbeit.” (Quelle: bmbf.de)

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