Gurlitt-Sammlung nach Bern

GiNN-BerlinKontor.–-Das Kunstmuseum Bern hat am 7. Mai 2014 bestätigt, dass der Rechtsanwalt des am 6. Mai 2014 verstorbenen Kunstsammlers Cornelius GURLITT die Museumsleitung “telefonisch wie schriftlich informiert hat, dass Herr Cornelius Gurlitt die privatrechtliche Stiftung Kunstmuseum Bern zu seiner unbeschränkten und unbeschwerten Alleinerbin eingesetzt habe”, so Museumsdirektor Matthias FREHNER.

Bisher – so das Kunstmuseum Bern – hätten “zu keiner Zeit irgendwelche Beziehungen zwischen Herrn Gurlitt und dem Kunstmuseum Bern bestanden”. Die Nachricht, dass die Bilder-Sammlung “testamentarisch einer Kunstinstitution ausserhalb Deutschlands vermacht wurde, sei daher “wie ein Blitz aus heiterem Himmel eingdeschlagen”.

In einer Stellungnahme heißt es, der Stiftungsrat und die Direktion des Kunstmuseums in Bern seien “einerseits dankbar und freudig überrascht, wollen andererseits aber auch nicht verhehlen, dass das großsartige Vermächtnis ihnen eine erhebliche Verantwortung und eine Fülle schwierigster Fragen aufbürdet – Fragen insbesondere rechtlicher und ethischer Natur. Zu einer konkreten, sachbezogenen Stellungnahme sehen sie sich vor Einsicht in die relevanten Akten und vor einem ersten Kontakt mit den zuständigen Behörden nicht in der Lage”, so Matthias Frehner, Direktor Kunstmuseum Bern.

Gurlitt war mit 81 Jahren in München verstorben. Seine Sammlung umfasst u.a. Bilder von Picasso, Chagall, Matisse, Beckmann und Nolde.

In Österreich war spekuliert worden, dass Gurlitt zunächst erwogen habe, seine Sammlung dem  Lentos Kunstmuseum in Linz zu vermachen. Dies wurde jedoch von der Linzer Museumsleitung dementiert. (Quelle: kunstmuseumbern.ch/APA))

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