Grünes Wundenlecken

GiNN-BerlinKontor.—DIE GRÜNEN sind nach dem Wahldebakel von ihrer “herben Niederlage bitter enttäuscht”. Die grünen Ex-Spitzenkandidaten Katrin GÖRING-ECKARDT , Jürgen TRITTIN , und der gesamte Bundesvorstand der Partei sind zurückgetreten und wollen nun eine “klare und ehrliche Analyse des Wahlkampfes”, um die Frage zu analysieren, “warum die gesellschaftlichen Mehrheiten für Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit nicht in politische Mehrheiten umgewandelt werden konnten.”

Katrin Göring-Eckardt, Ex-Bundestagsvizepräsidentin,  bedauerte, dass Die Grünen  viele nicht von der ökologischen Wende überzeugen konnten, “die wir brauchen, um die Gesellschaft in die Zukunft zu führen.“ Man könne “perspektivisch die Mitte der Gesellschaft erreichen, die wir für eine ökologische Neuorientierung dringend brauchen“, so die grüne Ex-Spitzenkandidatin.

Der GRÜNEN-PARTEI sei im Wahlkampf nicht nur von der politischen Konkurrenz, sondern auch “von mächtigen Interessengruppen heftiger Gegenwid entgegengeschlagen”, so Göring-ECHARDT, die nun den Fraktionsvorsitz im Bundestag anstrebt.

„Wir wollten starke GRÜNE und Schwarz-Gelb durch Rot-Grün ablösen. Beide Ziele haben wir verpasst“ , so der grüne Fraktionschef Jürgen TRITTIN. Es habe ein “Richtungskampf im Lande getobt”. Trotz der Wahlniederlage sei nun klar, dass “wir GRÜNE unserer Verantwortung für die Rettung der Energiewende gerecht werden müssen.”

„Es war keine Wahl gegen die Energiewende“, sagte der Ex-Parteichef Cem ÖZDEMIR. Wir GRÜNE würden weiterhin Verantwortung für die Jahrhundertthemen Ökologie und Nachhaltigkeit übernehmen. Wichtig sei jetzt eine gemeinsame Aufarbeitung des Wahlergebnisses.

Auch Claudia ROTH, die nicht mehr für den Vorsitz der Partei kandidieren will, forderte eine intensive und solidarische Analyse, “warum DIE GRÜNEN gesellschaftliche Mehrheiten – etwa beim Mindestlohn oder der Gleichstellung von homosexuellen Partnerschaften – nicht in politische Mehrheiten umgewandelt werden konnten.” (Quelle: gruene.de)

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