GRÜNE nicht “anschmachten”

GiNN-BerlinKontor.—Niedersachsens Ministerpräsident David James McAllister (CDU) hat die Schwarz-Grün-Spekulanten in seiner Partei in der BILD am SONNTAG (06.1.) kritisiert: „Die CDU sollte aufhören, die Grünen anzuschmachten. Wir sollten sie inhaltlich stellen. Die Grünen geben sich gerne einen bürgerlichen und gemäßigten Anstrich. Dies ist nur Fassade. Die Wahrheit ist: Grüne Steuererhöhungen werden Arbeitsplätze vernichten. Die Grünen blockieren wichtige Verkehrsprojekte. Grüne Politik behindert die Arbeit der Polizei und sie verhindert den Kampf gegen Extremismus.“

Der Spitzenkandidat der CDU in Niedersachsen verwies auf inhaltliche Differenzen: “Koalitionen setzen inhaltliche Schnittmengen voraus, die groß genug sind, um eine ganze Wahlperiode verlässlich und stabil zu regieren. Diese Schnittmengen sehe ich mit diesen Grünen nicht.”

Mit Blick auf die aktuellen Umfragen (CDU/FDP 44 %, SPD/GRÜNE 47 %) rechnet McAllister mit einem „Herzschlagfinale“. Aber: “Wir packen das!”

McAllister, der am 12.Januar 42 Jahre alt wird und als Sohn einer Deutschen und eines britischen Militärbeamten in Berlin geboren wurde, ist seit dem 1. Juli 2010 Ministerpräsident des Landes Niedersachsen.

Zum Wahlkampf in Niedersachsen sagte McAllister, seine CDU werde vor allem um die Erststimmen werben, “um möglichst viele Direktmandate zu erringen, und ebenso um jede Zweitstimme.” Gleichzeitig lobte er jedoch den Koalitionspartner : “Die FDP konzentriert sich auf die Zweitstimmen. Das ist normal und vollkommen in Ordnung. CDU und FDP regieren in Niedersachsen seit zehn Jahren harmonisch, geräuschlos und effektiv.”

Zur Bundestagswahl am 22. September und zur Kanzlerin MERKEL sagte McAllister, die Niedersachsen-CDU wolle für die CDU-Regierungschefin In Berlin in Niederscahsen ” für Rückenwind sorgen”.

McAllister betonte in dem BILD-Interview, er sei überzeugter Europäer und befürworte ein stabiles transatlantisches Bündnis.

In gesellschaftspolitischen Fragen – so der CDU-Ministerpräsident – würde er sich “eher als liberal einstufen”  Die Menschen sollten ” nach ihren persönlichen Lebensentwürfen glücklich werden” und die CDU sollte ihren “Modernisierungsprozess in der Familien- und Integrationspolitik weiter fortsetzen.”

Zu seinem Vorgänger im Amt und früheren Bundespräsidenten Christian WULFF sagte McAllister, er wolle sich zu laufenden Ermittlungsverfahren nicht äußern, aber die Veröffentlichung “so vieler persönlichen Details aus dem laufenden Ermittlungsverfahren sei ” unfair und nicht in Ordnung” gewesen. (Quelle: BamS)

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

* Copy this password:

* Type or paste password here:

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>