GRÜNE: Gibt Claudia Roth auf?

GiNN-BerlinKontor.—Die GRÜNEN-Partei-Vorsitzende Claudia ROTH hat die Presse zu einem “statement” am 12. November noch vor der Sitzung des Bundesvorstands eingeladen. Wie es heißt, will die Augsburgerin nach ihrer Niederlage bei der Urwahl der grünen Spitzenkandidaten für die Bundestagswahlen 2013 mitteilen, ob  sie auf dem Parteitag der GRÜNEN Ende der Woche erneut für den Vorsitz der Partei kandidieren will. Der Co-Vorsitzende Cem ÖUDEMIR will nicht nur Chef der Partei bleiben, sondern auch die Wahllisten für den Bundestag und für Baden-Württemberg anführen.

“Die Grünen können die Bundestagswahl nur im Team gewinnen und Claudia Roth gehört zu diesem Team dazu”, sagte der Grünen-Landevorsitzende Sven LERHMANN in Nordrhein-Westfalen. Roth sei “Garant dafür, dass die Grünen die Partei der gesellschaftlichen Vielfalt und Buntheit bleiben”. Der Erste parlamentarische Geschäftsführer der Grünenfraktion im Deutschen Bundestag, Volker BRECK,  twitterte: “Claudia kann nerven, und deshalb ist sie für diese Partei so unverzichtbar.” Auch Grünen-Fraktionsvorsitzende Renate KÜNAST wünscht sich, dass “Claudia Roth ein gutes Ergebnis beim Parteitag bekommt.” Claudia ROTH hatte bei der Urwahl lediglich 26,2 % Zustimmung der Parteibasis erhalten. 

Nach ihrer Wahl zur Co-Spitzenkandidatin der Grünen neben Fraktionschef Jürgen TRITTIN erklärte Katrin GÖRING-ECKARDT in den ARD-Tagesthemen: “Wir wollen die bürgerliche Mitte, wenn man sie so nennen will, niemand anderem überlassen.” Das Wahlziel sei im nächsten Jahr die Merkel-Regierujng durch Rot-Grün abzulösen. Gemeinsam mit den Sozialdemokraten hätten die Grünen an vielen Stellen Berührungspunkte und Übereinstimmungen, betonte Göring-Eckardt, die überzeugt ist, dass ihre Spitzenkandidatur das grüne Wahlergebnis in Ostdeutschland verbessern könne.

Göring-Eckardt: “Als Ostdeutsche weiß ich, dass sich viele Menschen dort gerne mit Ostdeutschen identifizieren. Meine Wahl zur Spitzenkandidatin wird den Grünen beim Wahlergebnis im Osten helfen.”

Sie sei in der DDR aufgewachsen und dafür auf die Straße gegangen, “dass wir frei reden können. Deswegen glaube ich, es ist gut für die Demokratie und die Freiheit, wenn wir das auch tun und wenn wir uns mit Meinungsäußerungen auch angreifbar machen.” (ard/TAS/n-tv/gruene.de)

 

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