Gröhe: EURO-Bonds zu teuer für Deutschland

GiNN-BerlinKontor.–-CDU-Generalsekretär Hermann GRÖHE hat Forderungen des  SPD-Vorsitzenden Sigmar GABRIEL nach EURO-Bonds scharf zurückgewiesen. Diese kämen “Deutschland teuer zu stehen und könnten im schlimmsten Fall zum Zusammenbruch des gesamten EURO-Systems führen”, warnte Gröhe. Daher seien EURO-Bonds für die UNION keine Option. Stattdessen erweise sich “das von der SPD gepriesene Heilmittel bei genauer Betrachtung als Gift. Die Zinslast für Deutschland würde massiv steigen”, sagte Gröhe der RHEINISCHEN POST.

“Der EURO gewinnt seine Stärke von den großen stabilen Ankerstaaten Deutschland und Frankreich und von den mittelgroßen Stabilitätsländern wie etwa den Niederlanden. Wird deren Garantiefähigkeit überfordert, ist der EURO insgesamt in Gefahr”, so der CDU-GS.

Darüber hinaus sei der Rettungsschirm soweit gespannt, “dass er die überschaubaren Risiken erfasst und zugleich die Tragfähigkeit der Garanten nicht überfordert”. Von einer Ausweitungsdiskussion halte er demententsprechend nichts. Vielmehr zeige sich auch im aktuellen Beispiel wieder einmal, dass die SPD auf diesem Auge blind sei. “So wie 2002, als sie Griechenland unter Verstoß gegen die Stabilitätskriterien und gegen den Widerspruch der Union in den Euro aufnahm”, erinnerte Gröhe.

CSU-Generalsekretär Alexander DOBRINDT sekundierte: “Die SPD muss sagen, mit welcher Steuererhöhung sie die zig Milliarden für EURO-Bonds zugunsten Griechenlands und anderer Dolce Vita-Länder herbekommen will”. Der Financial Times Deutschland (FTD) sagte Dobrindt, es sei unverantwortlich, dass der SPD-Chef Sigmar GABRIEL  “jährlich 50 Milliarden deutsche Steuergelder in Brüssel auf den Tisch werfen will.”

Bündnis 90/Die Grünen verbreiteten in Berlin: “Ohne die Einführung von EURO-Bonds wird die Krise in der Euro-Zone nicht zu lösen sein. Nur, wenn die Gemeinschaft für einen Teil ihrer Schulden gemeinschaftlich einsteht, wird Ruhe an den Märkten einkehren.” (Quellen: cdu.de/RP/FTD/gruene.-bt)

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