Griechenland verkauft Piräus-Anteile

GiNN-BerlinKontor.—Die griechische Regierung leitet für die kommenden Jahre eine massive Privatisierung staatseigenen Vermögens und Immobilienbesitzes ein. Immobilienbesitz soll erheblich höher als bisher besteuert werden. Insgesamt € 50 Milliarden soll dies einbringen, hofft das Athener Finanzministerium. Auf der Verkaufsliste stehen unter anderem Energiekonzere, Glücksspiel-Kasinos sowie Anteile des griechischen Staates an den Häfen in Thessaloniki und Piräus sowie an Flughäfen.More...

Aus dem Hilfspaket von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Union(EU) erhält Griechenland zunächst € 12 Milliarden.  Geplant sind weitere Hilfen in der Größenordnung von 30 bis 60 Mrd. Euro  Der Staat Griechenland hat nur noch bis Mitte Juli Geld, um seine Verpflichtungen wie die Zahlungen von Löhnen und Pensionen nachzukommen. Der griechische Ministerpräsident Giorgos PAPANDREOU sprach in der Athener Zeitung ETHNOS erstmals von “drohenden Staatsbankrott”.  Boni für Staatsbedienstete sollen abgeschafft werden. Es drohen zudem die Kürzungen von Pensionen und Renten.Die Mehrwertsteuer in Griechenland – z.B. für Lerbensmittel – soll von 13 % auf 23 % angehoben.

Euro und Aktienmärkte gerieten am 22.Mai  unter Druck, nachdem die Ratingagentur Standard & Poor’s auch den Ausblick für Italiens Bonitätsnote  von “stabil” auf “negativ” gesenkt hatte.  Die Ratingagentur Fitch (auch Moody’s) blieben dagegen bei “stabil”.  Italien soll bereits eine Schuldenlast haben, die 120 % der jährlichen Wirtschaftsleistung entspricht. Nur in Griechenland ist sie noch  höher.(BILD/Ethnos)

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