GOLD kehrt z.T. zurück

GiNN-BerlinKontor.—Die DEUTSCHE BUNDESBANK wird bis 2020 schrittweise 300 Tonnen Gold von New York nach Frankfurt am Main sowie 374 Tonnen Gold von Paris nach Frankfurt am Main verlagern. Die Hälfte der deutschen Goldreserven sollen dann in deutschen Tresoren lagern. Die andere Hälfte verbleibt bei Partner-Notenbanken in New York und London.

Die Bundesbank orientiere sich dabei an den beiden wichtigsten Funktionen der Goldreserven: der Vertrauensbildung im Inland und der Möglichkeit, binnen kürzester Zeit Gold in Fremdwährungen an Goldhandelsplätzen im Ausland tauschen zu können, heißt es in einer Erklärung der deutschen Notenbank. vom 16.01.

Bundesbank: “Die Auflösung des Lagerortes Paris trägt den seit Einführung des Euro geänderten Rahmenbedingungen Rechnung. Da Frankreich ebenso wie Deutschland den Euro als Währung hat, ist die Bundesbank am Finanzplatz Paris nicht mehr darauf angewiesen, dort bei Bedarf Gold gegen eine internationale Reservewährung zu tauschen. Da im Inland zwischenzeitlich Tresorkapazitäten frei geworden sind, kann die Bundesbank das Gold aus Frankreich nun nach Frankfurt am Main verlagern.”
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Der Bundesrechnungshof hatte mehrfach die Auflösung der Gold-Depots im Auslands gefordert.

Im Oktober hatte die Bundesbank erstmals detaillierte Zahlen veröffentlicht, wo ihre Goldbestände im Gesamtwert von aktuell mehr als € 150 Milliarden lagern: 1536 Tonnen (45 %) liegen in Tresoren der US-Notenbank Federal Reserve (Fed)  in New York, 450 Tonnen (13 %) bei der Bank of England in London, 374 Tonnen (11 %) bei der Banque de France in Paris. Knapp ein Drittel (31 %) des deutschen Goldes verwahrt die Bundesbank bislang in eigenen Tresoren im Inland – nicht weniger als 1036 Tonnen.

Die Deutsche Bundesbank erklärte dazu: “Die Bundesbank hält und verwaltet die deutschen Währungsreserven. Sie bestehen zu einem großen Teil aus Goldreserven, die die Bundesbank über Jahrzehnte aufgebaut hat. Ihre Goldreserven lagert die Bundesbank in eigenen Tresoren im Inland und bei einigen Partner-Zentralbanken:  Die Bundesbank hält Goldreserven, um international auch in Notlagen zahlungsfähig zu bleiben. Deshalb müssen dafür notwendige Goldreserven auch vor Ort gelagert sein. (Quelle: bundesbank.de)

 

 

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